Back on Location: DFFB Filme kehren an ihre Drehorte zurück

20. Juni – 4. Juli in Neukölln, Mitte, Kreuzberg, Charlottenburg, Marzahn und ein Special in Weißensee: Nach dem ersten DFFB Film Festival im Januar und der konzentrierten Filmreihe zu 50 Jahren DFFB im März, stand für Ende Juni und Anfang Juli DFFB: Back on Location auf dem Plan! Die Filme von Studierenden und Alumni der Akademie erzählen auch immer ein Stück über Berlin und die Orte, an denen sie gedreht wurden. Deshalb entstand die Idee eine Auswahl an genau diesen Orten zu zeigen – back on location!

Den Start machte Neukölln, wo am 20. Juni Open-Air auf dem obersten Deck des Klunkerkranich drei DFFB-Neukölln-Filme gezeigt werden. In Kooperation mit dem Nomadenkino präsentierten wir HOLLY (Regie: Eline Gehring, 2016), ABSINTHE (Regie: Ewa Wikiel, 2016) und KNALLGASPROBE (Regie: Hannah Martin, 2016).

Im Eiszeit Kino, unserem tollen Partner vom DFFB Film Festival, haben wir im Rahmen des 1. Geburtstags des neuen Eiszeit Kinos ein ganz besonderes Kreuzberg-Special mit drei DFFB Filmen aus den 70er und 80er Jahren gezeigt. KREUZBERG GERHÖRT UNS (Regie: Sigrid Fronius, Klaus Barthels, Cristina Perincioli), 1972 ), MAMMA HEMMERS GEHT MIT IHREM PASTOR ZUM LETZEN MAL ÜBER’N HEINRICH PLATZ: KREUZBERG ADIÖ (Regie: Rosi S.M., 1981) sowie den Abschlussfilm von Detlev Buck HOPNICK (Regie: Detlev Buck, 1988).

Zurück in Neukölln, haben wir das Back on Location Motto hier besonders wörtlich genommen und Linus de Paolis Film DR.KETEL in der Kiez-Kneipe B-Lage gezeigt, die auch einer der Drehorte war.

In Weißensee wurde in der Brotfabrik ein Special mit EINFÜHRUNG IN EINE WAHRE GESCHICHTE DER DFFB vorgeführt, einem Collagenfilmen, der für 50 Jahre DFFB entstanden ist. Dabei wurde alle DFFB-Alumni von Frank Behnke und Stefan Pethke aufgefordert, Clips aus ihren Filmen zu schicken, die dann in einem Seminar von fünf aktuellen Studierenden zu einem neuen Film montiert wurden.

In Mitte/Moabit hat der Filmrauschpalast WURSTMENSCHEN (Regie: Volkmar Umlauft, 2003) sowie BERLIN IS IN GERMANY (Regie: Hannes Stöhr, 1992) gezeigt.

Außerdem waren wir abseits des S-Bahn Rings in Marzahn zu Gast. Im ORWOHaus, ehemalige Produktionsstätte des Ostberliner Filmherstellers ORWO und heute größtes selbstverwaltetes Musikerhaus in Europa, gab es für alle Filmfreunde drei DFFB-Marzahn-Highlights mit ANFÄNGER (Regie: Nicolas Wackerbarth, 2004), dem Klassiker KLUB 2000 (Regie: Nina Fischer, 1998) sowie BESCHWERDEN EINES JÜNGLINGS (Regie: Lasse Holdhus, 2016).

Zurück in Neukölln öffnete der Artspace Zönotéka seine Türen in der Hobrechtstraße, baute eine Leinwand auf und zeigte mit DIEBE (Regie: Lauro Cress, 2013), DER FALL (Regie: Alexandre Koberidze, 2014) sowie SCHUB (Regie: Moritz Krämer, 2010) Filme, in denen der Reuterkiez und Kreuzkölln eine Rolle spielen.

Das Klick Kino, unser treuer Kino-Partner in Charlottenburg hat zwei DFFB-Charlottenburg-Filme auf die Leinwand gebracht mit CHARLOTTE (Regie: Ulrike von Ribbeck, 2002) und PRINZ ALFRED (Regie: Mingus Ballhaus, 2015).