SYMPOSIUM – FILMMAKERS IN DIALOG 24.-26. März 2017

In der Public-Masterclass Cinematic Images Of Women beleuchtete Nina Menkes Frauenbilder des Kinos aus feministischer Perspektive.

DFFB-Direktor Ben Gibson befragte die griechisch-amerikanische Regisseurin Athina Rachel Tsangari über die neue Politik des Bildes in ihrem Werk und wie sich ästhetischer Widerstand gegen prekäre Produktionsbedingungen organisieren lässt.

In Gegen die Wirklichkeit? debattierten Till Kleinert und Veronika Franz über die Realität des Fantastischen im deutschsprachigen Kino.

Queen Of Diamonds (1991) von Nina Menkes folgte einer Croupière am Spieltisch in Las Vegas. Im Werkstattgespräch Myth / Document gab die Regisseurin dann über ihre Arbeit zwischen Experiment und Hypnose Auskunft. Die Protagonisten in Provenance (2013) sind Möbelstücke, die auf dem globalen Kunstmarkt als Raritäten gehandelt werden.

Regisseurin Amie Siegel erläuterte in Possible Images ihre Strategien der Visualisierung des Immateriellen.

In Realität als Material skizziert Thomas Heise seine dokumentarische Methode. e

Die Filmtheoretikerin Gertrud Koch und der Kritiker Ekkehard Knörer sprachen in Realismus ist Immer … über die Realismen des Kinos im Zeitalter totaler Medialisierung.

Unter der Überschrift Nomadisches Kino? diskutierten Sergei Loznitsa, Pia Marais und Asli Özge über Wirklichkeitsbegriffe eines neuen Exilkinos.

Als Rückblick findet sich hier das vollständige Programm

Das Symposium entstand in Zusammenarbeit mit REVOLVER – Zeitschrift für Film und wird ermöglicht aus Mitteln des Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland, aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie der LOTTO-Stiftung Berlin.