dffb startet erfolgreich in den Herbst

15. Oktober 2009

Nominierung für den Deutschen Kurzfilmpreis, ein Prädikat „besonders wertvoll“ und dffb-Filme in Hof und Wien

Nachdem Maximilian Erlenwein mit seinem Film SCHWERKRAFT bereits Ende August den First Steps Award für den besten Spielfilm abgeräumt hat, setzen die dffb-Filme diesen erfolgreichen Weg nun mit weiteren wichtigen Auszeichnungen, Nominierungen und Festivalteilnahmen fort.

Der Kurzfilm KOKON von Till Kleinert und Tom Akinleminu ist für den Deutschen Kurzfilmpreis 2009 in der Kategorie Spielfilme mit einer Laufzeit bis 7 Minuten nominiert worden. Der Film, der in Koproduktion mit ARTE entstanden ist, erzählt in sieben Minuten die Geschichte eines Oberstufen-schülers, der eine äußerliche Wandlung durchmacht und sich plötzlich ganz anders erlebt, und seine Umwelt ihn. Regisseur Till Kleinert, der auch das Drehbuch geschrieben hat, beschreibt den Film als eine Art filmisches Gedicht, das verdichtete Porträt eines Jungen, der vorsichtig seine Flügel ausbreitet.

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste Auszeichnung für Kurzfilme in Deutschland und wird in diesem Jahr am 29. Oktober in Ludwigsburg verliehen. Der Filmpreis in Gold in der Kategorie Spielfilme mit einer Laufzeit bis 7 Minuten ist mit 30.000 EUR dotiert. Die Nominierung ist mit einer Prämie von 15.000 EUR verbunden, KOKON ist als einziger Film in seiner Kategorie nominiert.

Die Jury des Deutschen Kurzfilmpreises (Spielfilm) begründet ihre Entscheidung, den Film KOKON zu nominieren folgendermaßen: „Die Macher überzeugen mit einfachen filmischen Mitteln gewinnbringend ein Gefühl, das sich irgendwie, irgendwann zwischen Pubertät und Adoleszenz verorten lässt . Eine Genese, mit der filmisches Handwerk sehenswert unter Beweis gestellt wird, und ein zartes Erlebnis, das sich mit anderen teilen lässt. Bravo!“

Der Kurzfilm GELIEBTE von Ingo Biermann ist von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet worden. Der Film – ebenfalls in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit ARTE entstanden – entwickelt in fünf Minuten eine außergewöhnliche Liebesgeschichte. Die Begründung der Jury lobt den Film als „ein dichtes, filmisches Gewebe aus zwischenmenschlichen Gefühlen von Zärtlichkeit bis Beklemmung, das den Zuschauer in wenigen Minuten hineinzieht. Bravo!“

Ende Oktober gibt es außerdem sechs Filme der dffb auf dem wichtigsten Nachwuchsfestival, den Internationalen Hofer Filmtagen, zu sehen. Vom 27. Oktober bis 1. November werden dort die Filme AUSFLUG von Florian Röser, 1000 MEILEN VON TASCHKENT von Katharina Wyss, SPATZEN von Jan Speckenbach, WOLFSKIND von Roberto Anjari-Rossi, AN DIE ARBEIT von Mingus Ballhaus und auch KOKON von Till Kleinert gezeigt.
Das vollständige Programm findet sich unter www.hofer-filmtage.de

Die Viennale widmet der dffb in einem Special Program eine eigene Filmreihe unter dem Motto „Die Zukunft des Kinos. Ausgewählte Arbeiten der Deutschen Film- und Fernsehakademie“. Vom 22. Oktober bis 4. November werden in Wien 25 dffb-Filme gezeigt. Kürzere und längere Filme, Spielfilme- und Dokumentarfilme, vor allem aus den letzten fünf Jahren, aber auch einige frühere Filme.
Das vollständige Programm findet sich unter www.viennale.at


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