GROSSES AUFGEBOT AUF DER BERLINALE:

30. Januar 2013

DFFB SCHICKT VIER FILME ZU DEN 63. INTERNATIONALEN FILMFESTSPIELEN

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach einem fulminanten Festivalauftakt der DFFB mit sechs Filmen beim Filmfestival Max Ophüls, geht es ebenso erfolgreich bei den 63. Internationalen Filmfestspielen Berlin weiter.

Insgesamt vier Filme werden im Programm der Berlinale zu sehen sein, drei weitere Abschlussfilme, die vergangenes Jahr bereits bundesweit in den Kinos starteten, stammen ebenso von DFFB-Absolventen und sind im Rahmen der Berlinale noch einmal in der Reihe German Cinema – LOLA@Berlinale zu sehen. Hier die Filme kurz zusammengefasst im Überblick:

DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN (Regie: Ramon Zürcher) / Forum
Familienleben, Alltag, der ganz normale Wahnsinn – In einer typischen Berliner Altbauwohnung spielt sich das familiäre Beisammensein überwiegend in der Wohnküche ab. Der Film montiert die scheinbar unspektakulären Details eines durchschnittlichen Familiensamstags zu einer aufregenden Choreographie des Alltäglichen.
Screenings:
11.02. | 19:15 @Delphi-Filmpalast (WP)
13.02. | 22:00 @CineStar Event
15.02. | 20:00 @Colosseum 1
17.02. | 12:30 @Arsenal

SIENIAWKA (Regie: Marcin Malaszczak) / Forum
In der kargen, vom Braunkohletagebau entstellten Landschaft rund um den polnischen Ort Sieniawka leben vereinzelt ein paar alte Männer, einige von ihnen in einer lokalen Psychiatrie. Sie sind in eine Anstalt geflohen und haben sich resigniert einem traurigen Alltag ergeben: Sie rauchen gemeinsam, bekommen Suppe in Eimern serviert und erfreuen sich nur an wenigen Dingen, wie z. B. Musik. Erst als der Sommer da ist und das Licht das Birkenwäldchen gleißend hell erstrahlen lässt, wird auf einmal alles ganz lebendig.
Screenings:
10.02. | 19:00 @CineStar 8 (WP)
13.02. | 22:00 @CinemaxX4
15.02. | 18:30 @Delphi-Filmpalast
17.02. | 14:30 @Arsenal

EINZELKÄMPFER (Regie: Sandra Kaudelka) / Perspektive Deutsches Kino
Die Regisseurin Sandra Kaudelka, ehemalige Leistungssportlerin in der DDR, kennt den Drill damaliger Sportschulen. Mit diesem Erfahrungshintergrund untersucht sie in ihrem Film EINZELKÄMPFER die facettenreiche Geschichte einiger früherer DDR-Topathleten. Kaudelka betrachtet die Erinnerungen und Einschätzungen aus der heutigen Sicht und vergleicht die einzelnen Erfahrungen mit ihrem persönlichen Hintergrund.
Screenings:
15.02. | 16:30 @CinemaxX3 (WP)
16.02. | 13:00 @Colosseum

CHIRALIA (Regie: Santiago Gil) / Perspektive Deutsches Kino
Ein Vater geht mit seinem Sohn im Waldsee schwimmen. Plötzlich ist der Junge weg. Als der Vater schließlich alleine aus dem Wasser kommt, berichtet er vom Verschwinden des Kindes. Doch das Geschehene bleibt dubios. Ist der Junge wirklich verschwunden? Die Grenzen zwischen Realität, Wahrnehmung und Erinnerung verschwimmen, so dass am Ende niemand mehr weiß, was passiert ist.
Screenings:
13.2. | 19:30 @CinemaxX3
14.2. | 12:30 @Colosseum
14.2. | 20:30 @CinemaxX1

Neben diesen vier Filmen werden drei Abschlussfilme des vergangenen Jahres in der Reihe German Cinema – LOLA@Berlinale zu sehen sein: der preisgekrönte Dokumentarfilm BERG FIDEL von Hella Wenders, das bereits vielfach ausgezeichnete Generationen-Porträt OH BOY von Jan-Ole Gerster sowie das Drama DIE VERMISSTEN von Jan Speckenbach.

Dass viele Absolventen auch nach der DFFB mit ihren Filmen überzeugen können, belegen die weiteren Festivalbeiträge: Beide deutschen Beiträge im Wettbewerb sind von DFFB Absolventen: GOLD (Regie: Thomas Arslan) und LAYLA FOURIA (Regie: Pia Marais).
Gleichzeitig läuft Lars Kraumes neuer Film MEINE SCHWESTERN in der Sektion Panorama, HALBSCHATTEN von Nicolas Wackerbarth in der Sektion Forum und VERGISS MEIN NICHT von David Sieveking in der Reihe German Cinema – LOLA@Berlinale.

Wir freuen uns für die DFFB und alle beteiligten Filmemacher für diese starke Präsenz im Rahmen der 63. Berlinale.

Sollten Sie schon jetzt weitere Hintergrundinformationen zu den einzelnen Filmen der DFFB wünschen, können Sie sich jederzeit gerne an LimeLight PR als betreuende Presseagentur wenden.

Herzliche Grüße

Petra Schwuchow & Sabine Schwerda

Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf:

DFFB Berlinale 2013