DFFB GOES BERLINALE:

17. Januar 2014

DFFB SCHICKT ZWEI FILME ZU DEN 64. INTERNATIONALEN FILMFESTSPIELEN

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch in diesem Jahr ist die Deutsche Film- und Fernsehakademie wieder mit zwei Langfilmen bei der diesjährigen Berlinale (6. - 16. Februar 2014) vertreten:

Till Kleinerts Genrefilm DER SAMURAI, eine Ko-Produktion mit Schattenkante und im Verleih von Salzgeber, wird in der Sektion „Perspektive deutsches Kino“ als Midnight Movie zu sehen sein.

Der Abschlussfilm von Max Linz ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN wird in der Sektion „Forum“ präsentiert. Der Regisseur widmet sich in seinem Spielfilmdebüt in komödiantischer Weise den Absurditäten eines Kulturbetriebs.

Der Film ist eine Ko-Produktion der DFFB, Amerikafilm sowie des Rundfunk Berlin-Brandenburg und wurde als Leuchtstoffprojekt realisiert. Leuchtstoff - Kinofilme aus Berlin-Brandenburg ist eine Initiative vom rbb in Kooperation mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg.

Hier die Filme kurz zusammengefasst im Überblick:

DER SAMURAI (Regie: Till Kleinert) / Perspektive deutsches Kino
Ein Wolf streift durch die Wälder rund um ein isoliertes Dorf in Brandenburg. Jakob der junge örtliche Polizist ist ihm auf der Spur, doch was er in der Dunkelheit tatsächlich findet, ist ein Mann, von drahtiger Statur mit wilden Augen und einem Hochzeitskleid bekleidet. Bei sich trägt er ein Katana, ein Samurai-Schwert. Die Bedrohung vor Augen folgt Jakob dem merkwürdigen Wesen, um sein mutwilliges Zerstören zu beenden. Doch was er am Ende seiner nächtlichen Jagd entdeckt, bringt Unerwartetes zu Tage.

ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN (Regie: Max Linz) / Forum
Könnte man nicht auch die Spielfilme mal beim Wort nehmen? Könnten die, die da reden, wirklich meinen, was sie sagen? Asta Andersen ist Kuratorin und bereitet eine Ausstellung über den Zusammenhang von Kino, Kunst und Politik vor. Durch Äußerungen in einem Radio-Interview verscherzt sie es sich mit ihren Geldgebern, öffentliche Mittel werden auf Eis gelegt.

ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN handelt von gegenwärtigen Verhältnissen zwischen Film, Visual Culture, Medienöffentlichkeit und -politik, wie sie sich in den Stadtraum Berlin und die Biographien seiner Bewohner einschreiben. Der künstlerische Film ist zu einem ästhetischen Sperrgut geworden, dessen Ort permanent in Frage gestellt wird. „Hier geht’s nicht mehr, leider.“ „Hier aber auch nicht!“ Warum eigentlich? In ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN geht es nicht um die Entscheidung zwischen scheinbaren Alternativen (Kino oder TV, Black Box oder White Cube), nicht um Distinktion, sondern um die Integration audiovisueller Ausdrucksformen in einen medialen Zusammenhang, der von Kino über Fernsehen in die Galerie und das Online-Archiv reicht.

Wir freuen uns für die DFFB und alle beteiligten Filmemacher für diese überzeugende Präsenz im Rahmen der 64. Berlinale.

Über die einzelnen Screening-Termine halten wir Sie bei Interesse gerne auf dem Laufenden.
Sollten Sie noch weitere Hintergrundinformationen zu den einzelnen Filmen der DFFB wünschen, können Sie sich jederzeit gerne an LimeLight PR als betreuende Presseagentur wenden.

Herzliche Grüße

Petra Schwuchow & Sabine Schwerda

Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf: DFFB Berlinale