VIER FILME DER DFFB IM THEMENABEND „50 JAHRE DEUTSCH-ISRAELISCHE BEZIEHUNGEN“ IM RBB

07. Mai 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 7. Mai zeigt das rbb Fernsehen im Rahmen eines Themenabends anlässlich 50 Jahren deutsch-israelischer Beziehungen ab 23:30 Uhr vier Kurzfilme der dffb.

23:30 Uhr Die Fremdenführerin Regie: Amos Geva
23:55 Uhr Der Tod und das Mädchen Regie: Yael Lotem
00:25 Uhr Wenn ich ein Baum wäre Regie: Simona Feldman
00:50 Uhr An meinem Ort Regie: Moritz Krämer

Die vier Filme entstanden im Rahmen des gemeinsamen Dokumentarfilmprojekts BACK AND FORTH der DFFB und der Tel Aviv University (TAU). Lebendige und aktuelle jüdische Themen in Berlin erzählen und deutsche Spuren in Israel erforschen – das war das Ziel des Projekts. Die Zusammenarbeit der Studierenden schließt eine gemeinsame Konzeptentwicklung, die Dreharbeiten und die Phasen der Postproduktion ein.

Zwei junge israelische Filmemacher, Amos Geva und Yael Lotem, drehten nach dieser Vorgabe in Berlin, zwei Deutsche, Simona Feldman und Moritz Krämer, reisten nach Israel. Ihre Filme sind die ersten BACK AND FORTH-Projekte, die in Form von Porträts oder Beobachtungen das heutige Leben des jeweils anderen Landes dokumentieren.
Gefördert wurde das Projekt vom deutsch-israelischen Zukunftsforum.

Über die Filme:

DIE FREMDENFÜHRERIN (THE TOUR GUIDE, Regie: Amos Geva, Kurzfilm, Länge: 25 Minuten)
Regisseur Amos Geva portraitiert in seinem Film die 52-jährige Israelin Nirit Ben Joseph, die seit 26 Jahren in Berlin lebt. Als 25-Jährige zog sie zu ihrem deutschen Freund nach Berlin. Seitdem sind Nirit Ben Joseph und Berlin untrennbar. Viele Freunde bezeichnen sie daher als „Berlinerin aus Israel“. Sie arbeitet als Fremdenführerin und zeigt vorwiegend israelischen Touristen die Stadt, die auf ihrer historischen Tour die Zeugnisse der dunklen Vergangenheit der jüdisch-deutschen Geschichte erkunden wollen. Nirit spürt kein Verlangen danach, zu einer größeren Gemeinschaft zu gehören und entwickelt ein gemischtes Verhältnis zu ihrer Religion, Nationalität und Tradition. Der Film widmet sich Fragen nach den tieferen Wurzeln und der Bedeutung nationaler, religiöser und persönlicher Identität in unserer multikulturellen Welt.

DER TOD UND DAS MÄDCHEN (DEATH & THE MAIDEN, Regie: Yael Lotem, Kurzfilm, Länge: 30 Minuten)
Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden über 1000 Gemälde in einem Keller in Südfrankreich gefunden. Die Gemälde stammen von der jüdischen Künstlerin Charlotte Salomon, die auf den Bildern ihre außergewöhnliche Lebensgeschichte festhielt. Ihre einzigartigen Kunstwerke tragen den Titel: „Life? Or Theater?“
Der Film von Yael Lotem erzählt die ungewöhnliche Geschichte hinter den Bildern und nimmt die Zuschauer mit auf eine private Reise mitten ins Herz von Charlotte Salomon, einer Frau, die durch ihre Malerei in einer der dunkelsten Zeiten der Menschheitsgeschichte ihre Liebe zum Leben nie verlor.

WENN ICH EIN BAUM WÄRE (IF I WAS A TREE, Regie: Simona Feldman, Kurzfilm, Länge: 30 Minuten)
Nach vielen Jahren reist eine Frau mit ihren Eltern nach Israel, um auf ihre persönliche Vergangenheit und die damit verbundenen Erinnerungen zu treffen. Mit einem Vater, der Jude ist, aber verleugnet einer zu sein, und einer Mutter, die immer darunter gelitten hat, nicht als Jüdin anerkannt zu werden, fragt sie sich, wo ihr Platz in der Welt eigentlich ist.

AN MEINEM ORT(AT MY PLACE, Regie: Moritz Krämer, Kurzfilm, Länge: 30 Minuten)
Moritz Krämer begibt sich mit seiner Protagonistin, einer israelischen Musikerin, auf eine Reise: Es ist eine Suche nach den Möglichkeiten die eigene Musik zu machen, eigene Träume zu verwirklichen. In Israel oder vielleicht auch anderswo.

Sollten Sie weitere Hintergrundinformationen zu den einzelnen Filmen und den einzelnen Aktivitäten und Projekten der dffb wünschen, können Sie sich jederzeit gerne an LimeLight PR als betreuende Presseagentur wenden.

Hier finden Sie die PM als pdf:Themenabend im rbb mit DFFB Filmen

Herzliche Grüße

Petra Schwuchow & Sabine Schwerda

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