dffb Studenten und Absolventen erneut prämiert

Herzlichen Glückwunsch unseren Gewinnern des Max-Ophüls-Preises 2011:

ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE (Kurzfilmpreis)
(Regie/ Buch: York-Fabian Raabe, Kamera: Nikos Welter, Schnitt: Döndü Kilic)

In der Jurybegründung heißt es:
Der diesjährige Wettbewerb der Kurzfilme bot eine überraschende Qualität und Bandbreite. Kraftvolle Geschichten, professionelle Umsetzungen und ein großes Vertrauen in die Erzählkraft des Kinos machte uns die Entscheidung auch in dieser Sektion nicht leicht. Glaubwürdig, eigenwillig und sehr berührend erzählt der Film vom Fluchtversuch zweier Afrikaner auf dem Fahrwerk eines Flugzeuges. Der Film erzählt die große Geschichte als raffiniertes Geflecht auf verschiedenen Zeitebenen. Sparsam, geheimnisvoll und raffiniert montiert, überzeugend dargestellt und in allen Details originell umgesetzt.

Mehr Infos zum Film

ABGEBRANNT (sr/zdf- Drehbuchpreis ex aequo)
(Regie/Buch: Verena S. Freytag)

In der Jurybegründung heißt es:
Verena Freytags realitätsnaher Milieustudie ABGEBRANT gelingt es, unser Klischeebild von einer sogenannten „Hartz-IV-Empfängerin mit Migrationshintergrund“ ins Wanken zu bringen. Die Figuren, insbesondere die Protagonistin Pelin, werden äußerst differenziert dargestellt. Ihre Sprache ist ungeschönt, ohne aufgesetzten „Unterschicht-Slang“, der Film denunziert seine Figuren zu keiner Zeit. Die Handlung nimmt immer wieder überraschende Wendungen, die unsere Erwartungen unterlaufen.

Verena S. Freytag ist Absolventin der dffb.

Alle Preisträger im Überblick

Veröffentlicht am 24. Januar 2011