Jean-Pierre Gorin an der dffb

Der französische Filmemacher, Essayist, Kurator und Produzent Jean-Pierre Gorin kommt vom 4. bis 6. April für drei Tage an die dffb.
Er wird über alle Aspekte seiner Arbeit für und mit dem Film sprechen. Unter anderem zeigt er eine restaurierte Fassung von „Poto and Cabengo“ und wird am Beispiel von „Tout va bien“ und „Vent d’est“ über seine Zusammenarbeit mit Jean-Luc Godard berichten. Außerdem hat er angekündigt seine Position zum Essayfilm zu referieren und über „The Wire“ und „Breaking Bad“ zu reflektieren – Fernseharbeiten, die er besonders schätzt.

Jean-Pierre Gorin, 1943 in Paris geboren, war in den 60er und 70er Jahren der Weggefährte von Jean-Luc Godard, er arbeitete unter anderem mit an „La Chinoise“ und „Le Gai Savoir“. 1968 gründete er zusammen mit Godard die Dziga Vertov Group, zusammen produzierten sie u.a. „Vent d’est“, „Tout va bien“ und „Letter to Jane“. Seit Mitte der 70er Jahren lebt Gorin als freier Filmemacher und Produzent in den USA. In dieser Zeit entstanden u.a. seine Filme „Poto und Cabengo“,„Routine Pleasures“, „My Crazy Life“ und „Letter to Peter“. Er unterrichtet an der UCSD Visual Art und kuratierte für die Viennale 2004 die Retrospektive „Der Weg der Termiten. Beispiele eines Essayistischen Kinos 1909 - 2004“.

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Veröffentlicht am 01. April 2011