Liebes Ich

Deutschland / 2017
Dokumentarfilm / 102 min / Farbe

Regie:Luise Makarov
Buch: Luise Makarov
Kamera: Luise Makarov
Producer: Jonas Rothlaender
Produktion: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und Jonas Rothlaender

„Schreib Dir Selbst den Brief den Du schon immer bekommen wolltest.“ Ihrem öffentlichen Aufruf folgend, erhielt die Regisseurin Luise Makarov über 100 Briefe.

In LIEBES ICH, portraitiert sie nun Menschen in verschiedensten Lebenssituationen, die an sich Selbst geschrieben haben. Sehnsüchte, Wünsche, Träume und Hoffnungen werden sichtbar in einer Realität, in der vieles ganz anders ist.

Anne ist eine junge Mutter, die sich nach der Geburt ihrer Tochter Gilda in einer Krise befindet. Bevor Anne Mutter wurde war sie eine unabhängige Frau, die gerade dabei war sich als Künstlerin zu etablieren. Und obwohl sie Gilda über alles liebt, hat sie doch das Gefühl, dass ihr Leben zunehmend festgefahren ist.

Renate ist eine ältere Dame, die sich selbst einen Brief von ihrer verstorbenen Mutter geschrieben hat. Als Renate ein Teenager war hat ihre Mutter eine Bemerkung gemacht, die Renate bis heute verfolgt.

Andre ist ein typischer Berliner Künstler: Ohne Geld lebt er nur für die Kunst. Aber das Blatt scheint sich für Andre zu wenden, als er ein Angebot als Kurator bekommt. Wäre da nicht die verpasste Chance einer Frau zu gestehen, dass er sie liebt.

Detlef lebt ein zurückgezogenes Leben. Tagsüber geht er in die Kirche, während er nachts durch verschiedene Karaoke Bars zieht. Er ist jetzt über 60 Jahre alt, aber er schreibt sich einen Brief von Anita, die ihn als Jugendlichen schmerzhaft zurückgewiesen hat.

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