Das Studium
Das Studium Regie, Kamera, Produktion ist aufgeteilt in ein Grundstudium und ein Hauptstudium. Das Grundstudium ist hart. Es wird das Fundament für eine professionelle Praxis gelegt. Ein Tag gefehlt, und das Versäumnis ist kaum aufzuholen. Es heißt alles oder nichts. Wer diese Schule nicht auf sich nehmen möchte, sollte besser das Studium bei uns nicht anfangen.
Das erste Jahr ist generalistisch: jeder macht Regie, Kamera, Produktion und einen Film. Die Arbeit mit Filmmaterial ist immer noch die Disziplin, die am strengsten einen künstlerischen Kopf und ein filmisches Herz erheischt.
Im zweiten Jahr beginnt die Ausbildung nach der gewählten Studienrichtung. Hier fängt es an, daß man ein(e) Produzent/in, Kameramann/frau oder Regisseur/in wird.
Im zweijährigen Hauptsudium danach beginnt die Akademie wahrhaftig. Man ist frei, seine Studien in viele Richtungen auszudehnen. Hier muss man wählen, sich entscheiden und erarbeiten, wohin das eigene Filmemachen gehen soll. Es werden viele theoretische und praktische Lehrveranstaltungen angeboten. Es gilt auszusuchen, welchen Weg man verfolgen will. Selbstverständlich steht Beratung zur Verfügung, aber letzten Endes bestimmt man den Weg selbst.
Der Akademietag
Die dffb versteht sich nicht nur als Ausbildungsstätte und als Filmstudio, sondern auch als einen Forschungsbereich. Nur wenn man eine Vorstellung dafür entwickelt, welche Kräfte die Filmbranche vorantreiben und welche Energien die Welt bewegen, in der wir leben und arbeiten, können sich unsere Studierenden sinnvoll auf ihre kommenden Aufgaben vorbereiten. Dafür halten wir den Freitag frei von Seminaren und Workshops. Wir setzen uns mit den fertigen Filmen auseinander. An Lob und Kritik, an Einsichten und Vorschlägen wird nicht gespart.
Das Akademische Forum
Regelmäßig wird das Akademische Forum auch für Externe geöffnet, für Studierende verwandter Fachbereiche, für Freunde und Filminteressierte. Es werden aktuelle Filme gezeigt und mit ihren Machern diskutiert. In begleitenden Referaten, Essays und Vorträgen, sowohl von internen Dozenten und Studierenden als auch von Experten von außerhalb, werden thematische Zusammenhänge untersucht, Trends und gesellschaftliche Bewegungen analysiert.