Studiengang Produktion

Grundstudium

Im zweijährigen Grundstudium absolvieren alle Studierenden (Regie, Kamera, Produktion) ein festes, obligatorisches Programm, das ganz auf den Erst- bzw. Zweitjahresfilm am Ende jeden Studienjahres ausgerichtet ist.

Erstes Jahr

Das erste Jahr ist darauf abgestellt, den Studierenden die Grundvoraussetzungen des Filmemachens beizubringen und in die Natur des Kinematographischen einzuführen. Das in einem vor allem praktischen und handwerklichen Sinn. Theoretisches spielt eine Rolle, aber vornehmlich mit dem Ziel, die Praxis zu untermauern. Alle Seminare haben einen direkten Bezug zum Erstjahresfilm. Jede(r) Produktionsstudent/in realisiert am Ende des Studienjahres einen Film als Regisseur/in.

Zweites Jahr

Im zweiten Jahr sollen die erworbenen Fähigkeiten erweitert, spezialisiert und vertieft werden. Die Wege beginnen sich zu trennen. Aber am Ende werden sie im Zweitjahresfilm wieder zusammengeführt. Auf einer anspruchsvolleren Basis: ernsthafte Beweise werden verlangt, präzise Entscheidungen, ein genauer Umgang mit den künstlerischen und technischen Mitteln. Jede(r) Produktionsstudent/in übernimmt bei zwei Filmen die Produktion. Auch im zweiten Jahr ist der theoretische Teil des Unterrichts noch dem Erwerb von professionellen Kenntnissen und Fähigkeiten untergeordnet. Die praktische Ausbildung steht weiterhin im Vordergrund.

Hauptstudium

Für die Produktionsstudenten/innen gibt es während des Hauptstudiums ein eigenes Curriculum, aber auch der Besuch der meisten Seminare aus dem Hauptstudium Regie/Kamera steht ihnen offen. In Seminaren werden sehr praxisnah die Fächer Produktion, Stoffentwicklung, Kalkulation und Medienwirtschaft gelehrt. Die Dozenten sind ausschließlich Praktiker aus der Film- und Fernsehbranche. Als Studienleistung im Hauptstudium ist neben dem Nachweis von zehn Leistungsscheinen die Produktion von zwei Individual- und einem Abschlussfilm obligatorisch.

Leitender Dozent des Studiengangs Produktion ist Peter Rommel.