Studiengang Regie
Grundstudium
Im zweijährigen Grundstudium absolvieren alle Studierenden (Regie, Kamera, Produktion) ein festes, obligatorisches Programm, das auf den Erst- bzw. Zweitjahresfilm am Ende jeden Studienjahres ausgerichtet ist.
Erstes Jahr
Das erste Jahr ist darauf abgestellt, den Studierenden die Grundvoraussetzungen des Filmemachens beizubringen und in die Natur des Kinematographischen einzuführen. Das in einem vor allem praktischen und handwerklichen Sinn. Theoretisches spielt eine Rolle, aber vornehmlich mit dem Ziel, die Praxis zu untermauern. Alle Seminare haben einen direkten Bezug zum Erstjahresfilm, den jeder Student/jede Studentin am Ende des Studienjahres als Regisseur(in) realisiert.
Zweites Jahr
Im zweiten Jahr sollen die erworbenen Fähigkeiten erweitert, spezialisiert und vertieft werden. Die Wege beginnen sich zu trennen. Aber am Ende werden sie im Zweitjahresfilm wieder zusammengeführt. Auf einer anspruchsvolleren Basis: ernsthafte Beweise werden verlangt, präzise Entscheidungen, ein genauer Umgang mit den künstlerischen und technischen Mitteln. Auch im zweiten Jahr ist der theoretische Teil des Unterrichts noch dem Erwerb von professionellen Kenntnissen und Fähigkeiten untergeordnet. Die praktische Ausbildung steht weiterhin im Vordergrund.
Hauptstudium
Das Hauptstudium dient der Spezialisierung. Je nach Interessen gestalten die Regiestudenten/innen hier ihr Programm individuell. Eigenständige Film- und Videoarbeiten entstehen in praktischen Seminaren, die Herstellung eines sogenannten Individualfilms im dritten Jahr ist obligatorisch. Erforderlich sind außerdem zehn Leistungsscheine im Hauptstudium. Beendet wird das Studium mit dem Abschlussfilm und einer ergänzenden theoretischen Arbeit.
Leitender Dozent des Studiengangs Regie ist Kamal Aljafari.