BERLINALE-NACHWUCHS: JUNGE FILMEMACHER DER DFFB ERNEUT AUF DEM BERLINER FILMFESTIVAL VERTRETEN

January 19, 2015

PRESSEMITTEILUNG

BERLINALE-NACHWUCHS:
JUNGE FILMEMACHER DER DFFB ERNEUT
AUF DEM BERLINER FILMFESTIVAL VERTRETEN

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns, Ihnen bekannt geben zu dürfen, dass auch in diesem Jahr die Deutsche Film- und Fernsehakademie mit drei herausragenden Filmen in drei Sektionen auf der Berlinale (5. - 15. Februar 2015) vertreten sein wird. PETTING ZOO, der Abschlussfilm von Regie-Studentin Micah Magee, wird in der Reihe „Panorama“, BUBE STUR, Moritz Krämers erster Langfilm wird in der „Perspektive“ zu sehen sein. Teboho Edkins Dokumentarfilm COMING OF AGE läuft in der Sektion Generation. Alle drei DFFB-Filme werden im Rahmen der Berlinale ihre Weltpremiere feiern.

Hier die Filme kurz zusammengefasst im Überblick:

PETTING ZOO (Regie: Micah Magee) / Panorama
San Antonio, Texas. – Layla ist Klassenbeste in der High School… und schwanger. Aufgrund des Drucks ihrer Familie entscheidet sie sich gegen eine Abtreibung, lehnt ihr College-Stipendium ab und zieht zu ihrer geliebten Großmutter am Rande der Stadt.

COMING OF AGE (Regie: Teboho Edkins) / Generation
COMING OF AGE ist ein Film, der Jugendliche über zwei Jahre dabei begleitet, wie sie an einem entlegenen Ort im Bergkönigreich Lesotho, im südlichen Afrika gelegen, aufwachsen. In dem Dorf Ha Sekake passiert ziemlich wenig, aber aus der Perspektive der Jugendlichen steht viel auf dem Spiel: Lefa, die ihr Herz auf der Zunge trägt, sieht ihre Welt zusammenbrechen, als ihre beste Freundin Senate das Dorf verlässt. Auch sie muss entscheiden, ob sie bleiben oder sich auf die Suche nach besserer Bildung und neuen Möglichkeiten machen soll. Retabile kümmert sich um das Vieh seiner Familie auf einer weit entfernten Bergweide - acht Monate im Jahr. Ihm steht sein kleiner Bruder Mosaku zur Seite, der ihm dabei zuschaut, wie er einen Initiationsritus durchschreitet, welcher den Übergang zum Mannesalter markiert. Der Sommer der Jugend ist schnell vorbei, Türen in die Erwachsenenwelt öffnen und schließen sich.

BUBE STUR (Regie: Moritz Krämer) / Perspektive
Hanna (21) ist einen weiten Weg gekommen, um Arbeitsstunden in einem kleinen Dorf im Schwarzwald zu absolvieren. Sie schaufelt Mist, melkt Kühe und schlägt sich mit dem Landwirt Uwe Kiefer (39) herum, der seine Milch nicht verkauft, sondern sie ins Gülleloch kippt. Nicht nur Hanna, auch das Dorf verachtet Kiefer für seinen anhaltenden Milchstreik. Als dieser kurz vor dem Bankrott steht wird Hanna bald zu Uwes einziger Rettung. Dabei ist Hanna aus einem ganz anderen Grund hier gelandet. In der benachbarten Kleinstadt stellt sie einer Familie nach - bis ihr Uwe auf die Schliche kommt.

Woche der Kritik vom 5. - 15. Februar 2015
Parallel zur Berlinale wird auch die „Woche der Kritik“ veranstaltet vom Verband der Deutschen Filmkritik stattfinden. Zwei Filme der DFFB sind eingeladen und werden im Rahmen des umfangreichen Programms erstmalig präsentiert:

HOCHZEITSVORBEREITUNGEN AUF DEM LAND / Regie: Youdid Kahveci
Mieses Wetter in Berlin, Männer kommen und gehen, Kuhglocken mitten in der Stadt und der Nachbar ist unzufrieden aber glücklich. Rabana, unsere junge, schlecht gelaunte Heldin, ist auf dem Weg zu ihrer eigenen Hochzeit. Sie schafft es einfach nicht den Hauseingang zu verlassen und mit ihr wächst unser Zweifel, ob sie je aufs Land zu ihrem Bräutigam reisen wird. Ein Prozess des Nichtankommens ist unterwegs. Ein Voice Over - mal Kafka mal Kahveci - führt uns durch dieses absurde Porträt eines zweifelnden Menschen vorbei an traumartigen Kiezbegegnungen.

MAN MÜSSTE RÄUBER SEIN / Regie: Jan Bachmann
In einem durchkapitalisierten Stadt- und Landraum beschränken sich die Gestaltungsmöglichkeiten eines kapitallosen Menschen auf seinen Vimeo-Account. Zumindest so lange er sich an die Gesetze hält. Eine Gruppe von Räubern will jedoch die Lethargie durchbrechen und eine Bank ausrauben.
Doch die Zeit vergeht und nichts scheint wirklich zu funktionieren. Man bewegt sich ziellos durch Räume, verkauft Elektronikartikel oder versucht sich in der Entwicklung von iPhone-Apps um überleben zu können. Der Durchbruch scheint schon unmöglich – da beginnt sich der filmische Raum aufzulösen.

Couchsurfing-Dinner am 6. Februar 2015
Wie in den letzten drei Jahren ist das Couchsurfing-Dinner inzwischen ein feststehender Termin im Berlinale-Kalender für Filmstudenten aus aller Welt. Erneut begrüßen die Studenten der DFFB im Rahmen der Berlinale 25 Studenten von anderen Filmhochschulen. An diesem Abend stellen sich die Gastgeber, auf deren Couches die Gaststudenten untergebracht sind, mit kurzen Filmen vor, über die – und sicherlich auch über vieles mehr – beim anschließenden Dinner diskutiert werden wird.

EFM-Vorführungen im DFFB-Kino
Am 11. Februar 2015 finden außerdem innerhalb des European Film Markets nicht-öffentliche Marktvorführungen von DFFB Filmen statt. Wenn Sie Interesse an weiteren Filmen der DFFB haben, die gerade fertig gestellt wurden und kurz vor der Festivalauswertung stehen, melden Sie sich bitte bei uns. Wir schicken Ihnen dann das Programm zu und setzen Sie auf die Gästeliste.

Wir freuen uns für die DFFB und alle beteiligten Filmemacher für diese starke Präsenz im Rahmen der 65. Berlinale.

Sollten Sie schon jetzt weitere Hintergrundinformationen zu den einzelnen Filmen der DFFB wünschen oder Interviewwünsche haben, können Sie sich jederzeit gerne an LimeLight PR als betreuende Presseagentur wenden.

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PFD:
Dokument:27696

Herzliche Grüße

Petra Schwuchow & Sabine Schwerda

Pressekontakt
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