Vollversammlung der dffb am 11. März 2015 zur Neubesetzung der Stelle des Akademie-Direktors durch Ralph Schwingel

March 11, 2015

PRESSEINFORMATION

Zur heutigen Vollversammlung der dffb, bei der es um die Neubesetzung der vakanten Direktion ging, informiert die dffb wie folgt:

Was muss eine gute Direktorin / ein guter Direktor der dffb können und mitbringen? Wie sollte die dffb in Zukunft aufgestellt sein? Warum hat das Kuratorium unter dem Vorsitz des Chefs der Senatskanzlei Björn Böhning in Aussicht genommen, Ralph Schwingel als neuen Direktor der Berliner dffb zu bestellen? Und wie ist es zu dieser Entscheidung gekommen? - In der heutigen Vollversammlung der dffb sprach Björn Böhning mit den Studierenden, den Lehrenden und den Angestellten der dffb über diese Fragen.

Die dffb in Berlin ist eine traditionsreiche Filmschule mit einer reichen Geschichte und einem kreativen Anspruch, der sich seit fast 50 Jahren eher der Kunst als einer kommerziellen Ausrichtung verschrieben hat. Und dies mit großem Erfolg, wie die zahlreichen Festivalerfolge von an der dffb entstandenen Filmen und Kunstprojekten belegen.
Vor einem guten halben Jahr wurde kurzfristig die Direktion dieser hoch angesehenen Institution vakant. Damit setzte ein formales Findungs- und Auswahlverfahren für die Besetzung dieses Postens ein, das klar vorgegebenen rechtlichen Vorschriften folgte.

Mit Ralph Schwingel wurde ein Kandidat gefunden, der in hervorragender Weise die Voraussetzungen erfüllt, wie sie schon in der öffentlichen Ausschreibung formuliert sind: Die Leitungsposition umfasst die künstlerische und die wirtschaftliche Verantwortung. Der Direktor gestaltet maßgebend das akademische und das künstlerische Profil. Dafür muss er u.a. die Befähigung zur und Praxis in der künstlerischen Arbeit, pädagogische Eignung und unternehmerische Qualitäten nachweisen.

Die dffb ist - anders als andere Filmschulen - in der Rechtsform einer landeseigenen GmbH organisiert, finanziert vom Land Berlin. Nach dem GmbH-Recht und der Satzung wird der Direktor /die Direktorin der dffb vom Kuratorium in einem unabhängigen und nicht öffentlichen Verfahren bestimmt.

Dem Kuratorium lag an der Einbindung und Anhörung sowohl der Lehrenden als auch der Studierenden. Deshalb wurde eine Findungskommission gebildet, in der je ein Studierenden- und ein Dozentenvertreter stimmberechtigte Mitglieder waren und die dem Kuratorium eine Empfehlung geben sollte. Zudem wurden Mitglieder der Dozenten- und Studierendenvertretung in alle entscheidenden Sitzungen des Kuratoriums einbezogen.

Die Empfehlung einer Besetzung der Direktorenstelle aus dem Dezember 2014 kam aus diversen Gründen nicht zustande. Anschließend wurden Gespräche mit weiteren Personen geführt, die für die Direktorenstelle infrage kommen. In diesem Zusammenhang bewarb sich Herr Schwingel und wurde vom Kuratorium um eine persönliche Vorstellung gebeten. Das Kuratorium wählte Herrn Schwingel in seiner Sitzung am 6. März 2015 als den am besten geeigneten Bewerber aus und nahm in Aussicht, ihn zum Direktor der dffb zu berufen. Die anderen Bewerber erhielten Absagen.

Ralph Schwingel wird sich in Kürze in weiteren Versammlungen mit den Studierenden, Dozenten und Mitarbeitern der dffb vorstellen und über die Zukunft der Akademie diskutieren.

Björn Böhning: „Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht - das Auswahlverfahren ist ordnungsgemäß durchgeführt worden. Alle Beteiligten sollten jetzt an einem Strang ziehen, um die dffb erfolgreich weiter zu entwickeln. Ich appelliere an alle Beteiligten mit Ralph Schwingel unvoreingenommen und fair zusammen zu arbeiten.“

Edith Forster, Co-Geschäftsführerin der dffb: „Ralph Schwingel hat ein außerordentlich spannendes Profil. Ich würde mich auf die Zusammenarbeit mit ihm freuen.“

Ralph Schwingel: “Es ist mir ein Anliegen, das Treffen mit den Gruppen der Akademie herbeizuführen, noch bevor ein Vertrag unterschrieben ist. Dieses Gespräch, das ich mir stürmisch und leidenschaftlich vorstelle, ist im Idealfall ein Ausblick auf eine gemeinsame Zeit im offenen und ergebnisoffenen Diskurs. Die ruhmreiche Vergangenheit der dffb steht letztlich nur denen zur Verfügung, die bereit sind, sie sich stets von neuem anzueignen. Daran werde ich mich mit Respekt vor ihrer Geschichte, aber auch mit kritischer Neugier beteiligen.”

Hier finden Sie die Pressemitteilung als pdf: Dokument:28635

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