Blogposts in April 2011:

Goldener Reiter für Studentin der dffb

Am Samstag, den 16. April 2011 wurden in Dresden die Gewinner des 23. Filmfests Dresden bekanntgegeben und unter anderem 9 goldene Reiter verliehen. Es wurden Preise im Gesamtwert von ca. 63.000 Euro ausgeschüttet.

Der höchstdotierteste Preis in einem nationalen Wettbewerb, der mit 20.000 € dotierte Filmförderpreis der Kunstministerin, ging in diesem Jahr an die dffb-Produktion RADIOSTAR von Youdid Kahveci (R/B/P: Youdid Kahveci, K: Patrick Jasim).
In der Jurybegründung heißt es:
„Der Förderpreis geht an eine Regisseurin, von der wir uns noch ganz viele Filme wünschen. Mit erstaunlicher Souveränität trifft sie hier einen ganz eigenen Ton.
Es gelingt ihr, aus einem Kammerspiel Szenen zu gewinnen, die lebendig und vielschichtig sind, in denen gesellschaftliche Realitäten ihren Platz haben, ohne dass irgendetwas dafür funktionalisiert werden müsste.“

Die vom sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gestiftete Auszeichnung ist der höchstdotierteste Preis in einem nationalen Wettbewerb. Er zeichnet unter den Teilnehmern des nationalen Wettbewerbs einen Film von besonderem künstlerischem Rang aus.
Kriterien sind die herausragende Qualität des Wettbewerbsfilmes und die zu erwartende künstlerische Entwicklungsfähigkeit des Autors.
Das Preisgeld soll zweckgebunden für die Herstellung eines neuen Kurzfilms verwendet werden.

Der ARTE Kurzfilmpreis (zum Ankauf eines Films) im Wert von 6.000 Euro geht an ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE, an dem in den folgenden Gewerken dffb-Studenten beteiligt waren: Regie& Buch: York-Fabian Raabe, Kamera: Nikos Welter, Schnitt: Döndü Kilic.

Wir gratulieren den Preisträgern ganz herzlich!

Mehr Infos zu den Preisträgern des 23. Filmfests Dresden
Und zu den Filmen
RADIOSTAR
und ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE

Published on April 17, 2011

DER BRIEF in Cannes

Als einer von zwei deutschen Beiträgen wurde der Kurzfilm DER BRIEF von Doroteya Droumeva in die Cinefondation des Filmfestivals de Cannes eingeladen.
Die Cinefondation zeigt seit 1998 die Filme junger internationaler Nachwuchsfilmer und ist Teil des offiziellen Wettbewerbsprogramms. In diesem Jahr werden sechszehn Filme von Film-hochschulen aus elf Ländern vorgestellt.

DER BRIEF erzählt in behutsamer Weise und ruhigen Bilder die Geschichte von Maja, die sich selbst und ihre Umstände in ihrer plötzlichen Schwangerschaft neu begreift.
Doroteya Droumeva studiert seit 2005 Regie an der dffb. DER BRIEF ist ihre dritte an der Filmhochschule entstandene Arbeit.

DER BRIEF – The Letter
Regie: Doroteya Droumeva, Drehbuch: Katja Renner, Doroteya Droumeva, Kamera: Hendrik Reichel, Produktionsleitung: Andreas Becker
Cast: Kathleen Morgeneyer, Christian Erdmann …
Mehr Infos zum FILM

Informationen zu den Vorführterminen sind ab Mai auf der offiziellen Webseite des Festivals zu entnehmen: http://www.festival-cannes.fr

Published on April 14, 2011

23. Filmfest Dresden

Vom 12. bis zum 17. April werden beim Internationalen Kurzfilmfestival Dresden mehr als 300 Kurzfilme aus 33 Ländern gezeigt.
Mit Preisgeldern von insgesamt 63.000 Euro ist das Kurzfilmfestival das höchstdotierte Deutschlands.
In neun Kategorien vergeben die Jurys die begehrten Goldenen Reiter, die am 16. April im Kleinen Haus des Staatsschauspiels verliehen werden.

Aus 511 Einreichungen zum nationalen Wettbewerb gehen gleich 3 dffb Produktionen ins Rennen um die Goldenen Reiter:
ZOE (R/B: Stefan Lengauer, K: Tobias von dem Borne, P: Martin Danisch, Aleksandre Koberizde) produziert von der dffb in Zusammenarbeit mit ARTE
HINTERHOF (R/B: Ana-Felicia Scutelnicu, K: Raphael Beinder, P: Sol Bondy)
RADIOSTAR (R/B: Youdid Kahveci, K: Patrick Jasim, P: Youdid Kahveci)

Im Sonderprogramm Vision: One Shot, das ausschließlich Plansequenzen vorbehalten ist, wird zudem SPATZEN von Jan Speckenbach (K: Armin Dierolf,P: Sol Bondy) zu sehen sein.

Mehr Infos zu den Filmen und zum Festivalprogramm:
ZOE
HINTEROF
RADIOSTAR
SPATZEN
FILMFEST DRESDEN

Published on April 12, 2011

Absolventin der Drehbuchakademie gewinnt Lola

Die dffb gratuliert der dffb Absolventin Nesrin Samdereli.
Am 8. April 2011 erhielt der Film ALMANYA, WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND (Regie: Yasemin Samdereli) den Deutschen Filmpreis 2011 in Silber, wofür Nesrin und Yasemin Samdereli das Drehbuch geschrieben haben.

In dieser Komödie geht es um einen türkisch- deutschen Familienverband, der auf die Probe gestellt wird, als der Patriarch in die Türkei zurück will. Der Film feierte seine Premiere auf den 61. Internationalen Filmfestspielen Berlin und ist seit dem 10.03.2011 auf der Leinwand zu sehen.

Mehr Infos zum Film
Mehr Infos zum Deutschen Filmpreis 2011

Published on April 09, 2011

HEADSHOTS in Buenos Aires

Der Debütfilm HEADSHOTS von Lawrence Tooley (P: AskimAskim Film in Zusammenarbeit mit der dffb)ist zum 13. Internationalen Film Festival Buenos Aires (BAFICI) eingeladen, dass vom 6. bis 17. April 2011 stattfindet.

Das BAFICI ist nebst Mar del Plata das berühmteste argentinische Festival, das auf internationaler Ebene unabhängige, innovative und engagierte Filme präsentiert.

Synopsis:
Marianne, eine Berliner Fotografin Mitte dreißig, arbeitet in einer Modelagentur und muss erkennen, dass ihr Leben in der Szene der Kreativen und Erfolgreichen an einen Endpunkt gelangt ist. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist und kurz nach einem Shooting ein Model stirbt, gerät alles aus den Fugen. Gegliedert in einzelne Kapitel, die sich langsam zu einem Gesamtbild fügen, verfolgt Headshots Mariannes Abdriften – und ihre Landung in der Wirklichkeit. Ein Film über Selbsterkenntnis, falsche Liebe und schmerzhafte Wahrheiten.

Mehr Infos zum Programm

Published on April 06, 2011

Jean-Pierre Gorin an der dffb

Der französische Filmemacher, Essayist, Kurator und Produzent Jean-Pierre Gorin kommt vom 4. bis 6. April für drei Tage an die dffb.
Er wird über alle Aspekte seiner Arbeit für und mit dem Film sprechen. Unter anderem zeigt er eine restaurierte Fassung von „Poto and Cabengo“ und wird am Beispiel von „Tout va bien“ und „Vent d’est“ über seine Zusammenarbeit mit Jean-Luc Godard berichten. Außerdem hat er angekündigt seine Position zum Essayfilm zu referieren und über „The Wire“ und „Breaking Bad“ zu reflektieren – Fernseharbeiten, die er besonders schätzt.

Jean-Pierre Gorin, 1943 in Paris geboren, war in den 60er und 70er Jahren der Weggefährte von Jean-Luc Godard, er arbeitete unter anderem mit an „La Chinoise“ und „Le Gai Savoir“. 1968 gründete er zusammen mit Godard die Dziga Vertov Group, zusammen produzierten sie u.a. „Vent d’est“, „Tout va bien“ und „Letter to Jane“. Seit Mitte der 70er Jahren lebt Gorin als freier Filmemacher und Produzent in den USA. In dieser Zeit entstanden u.a. seine Filme „Poto und Cabengo“,„Routine Pleasures“, „My Crazy Life“ und „Letter to Peter“. Er unterrichtet an der UCSD Visual Art und kuratierte für die Viennale 2004 die Retrospektive „Der Weg der Termiten. Beispiele eines Essayistischen Kinos 1909 - 2004“.

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Published on April 01, 2011