Blogposts in August 2011:

LONG DISTANCE CALL beim 10. International Film Students Meeting in San Sebastian

Im Rahmen des 59. Internationalen Filmfestivals San Sebastian wird in diesem Jahr zum zehnten Mal das internationale Film Students Meeting stattfinden, bei dem sich Filmstudenten und Hochschulen aus aller Welt präsentieren. Aus insgesamt 134 eingereichten Filmen hat es Grzegorz Muskala’s Kurzfilm LONG DISTANCE CALL, der erst kürzlich beim Fresh Film Fest Karlovy Vary eine lobende Erwähnung der Jury erhalten hat, geschafft und ist somit der einzige deutsche Beitrag im Wettbewerb um den Panavision Award.

LONG DISTANCE CALL (B: Grzegorz Muskala, Philipp Kaminiak, Hannes Held, R: Grzegorz Muskala, K: Philipp Kaminiak, P: Sol Bondy)

Mehr zum Film LONG DISTANCE CALL
Mehr zum 10. Internationalen Film Students Meeting beim Festival San Sebastian

Published on August 30, 2011

Debütdrehbuch wird verfilmt

Das Debütdrehbuch der dffb-Drehbuchabsolventin Lara Schützsack wird gerade verfilmt. Bereits Anfang August fiel in der Schweiz die erste Klappe für das Familendrama DER KLANG DER STILLE (AT), bei dem Friederike Jehn Regie führt.Mit dabei sind die Schauspieler Maria Dragus, Nicolette Krebitz und Wolfram Koch.

Lara Schützsack beleuchtet in DER KLANG DER STILLE die unerträgliche Leichtigkeit des Kindseins und stellt ihr die elterliche Verantwortung gegenüber, indem sie den Teenager Wanda in einer verfahrenen Familienlage beschreibt.

Published on August 18, 2011

Zwei Filme erhalten das Prädikat „besonders wertvoll“

Gleich zwei dffb-Filme hat die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) in ihrer letzten Sitzung mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ bedacht:

MPU – Medizinisch-psychologische Untersuchung (B: Robert Bohrer, Pascal Yorks, R: Robert Bohrer, K: Maximilian Preiss, P: Max Conradt). Der Kurzfilm über die medizinisch psychologische Untersuchung, die ein Schauspieler über sich auf dem Amt ergehen lassen muss, während seine Freundin draußen wartet und die andere Vorgeladenen coacht, ist im Rahmen der Kooperation mit ARTE entstanden.

In der Jurybegründung heißt es:

Eine kurze Parabel zur Wahrheit und ihrer Manipulation durch Inszenierung. Trete ich glaubwürdig auf oder sieht man mir den Schwindel an? Kommen wir nicht alle in Versuchung, wenn wir eine Geschichte gerade rücken wollen? Wann ist die Wahrheit authentisch? Durch kleine Korrekturen im Auftreten verändert sich die Aussage, wirkt plötzlich echt und überzeugend, zumindest für uns im Film auf dem Flur. Was wir wissen, ist, dass mit dieser gelungenen filmischen Fingerübung deutlich wird, dass das Leben ein immerwährendes Casting sein könnte, wenn es stimmig wie hier mit Witz inszeniert worden ist.

Die ganze Jurybegründung gibt es hier: Deutsche Film- und Medienbewertung MPU


Außerdem wurde der Film 1949 (R: Paul Florian Müller, K: Tobias von dem Borne, in Koproduktion mit Weydemann Bros. GbR) mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet und ist gleichzeitig Kurzfilm des Monats:

Die Jury begründet ihre Auszeichnung wie folgt:
Daraus ergibt sich eine stringent erzählte, spannende Handlung, mit guten Darstellern inszeniert und in der Kürze der Zeit durchaus vielfältig auf den Punkt gebracht. Allein die Schluss-Einstellung empfand das Gremium als überflüssig. Dennoch überwog der sehr positive Gesamteindruck dieser bitteren kleinen Kriminalgeschichte vor dem Hintergrund der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Die ganze Jurybegründung gibt es hier: Deutsche Film- und Medienbewertung 1949

Published on August 02, 2011

GLÜCKRITTERINNEN bei First Steps nominiert

Der Abschlussfilm von Katja Fedulova GLÜCKSRITTERINNEN (K: Michael Kotschi, Jenny Lou Ziegel, P: Max Milhahn) ist für die diesjährigen First Steps Awards in der Kategorie Dokumentarfilme nominiert. Der Dokumentarfilmpreis ist mit 12.000 Euro dotiert.

Die Preisverleihung der First Steps Awards findet am 23. August im Theater am Potsdamer Platz statt.

Weitere Infos zu den First Steps Awards gibt es hier

Published on August 01, 2011