Produktion und Kamera für Video-Oper gesucht

Liebe Studierende, wir suchen Euch!

Wer wir sind? Studierende der HfM Hanns Eisler und der UdK Berlin.

Was wir machen? Dokumentarischen Film und Musiktheater experimentell in Form einer Video-Oper miteinander verbinden – im Zentrum steht das Thema Arbeit.

Wann? Aufführung im Herbst 2023. Drehs nach Absprache davor.

Wen suchen wir noch mal? Eine Kameraperson und eine:n Produzent:in mit Interesse daran, kollektiv an der Entwicklung eines Stücks mitzuarbeiten.

Zu wenige Informationen? Etwas detaillierter ist die kurze Projektbeschreibung weiter unten.

Immer noch zu wenige Informationen? Dann lasst uns darüber reden! Meldet Euch per Mail unter  oder per Telefon unter 0176 86768779.

Über Eure Anfragen, Anregungen und hoffentlich eine gute Zusammenarbeit freuen wir uns!

Liebe Grüße
Peri (Regie) und Pia (Dramaturgie)

PROJEKTBESCHREIBUNG

„AUF DER ARBEIT“ (AT) – EINE DOKUMENTARISCHE MUSIKTHEATERENTWICKLUNG

Alltägliche Dinge werden in der Oper außer Acht gelassen. Ihre Profanität, ihre Unbedeutsamkeit vertragen sich nicht mit der Größe der Form „Oper“. Und schließlich ist es die Auseinandersetzung mit den monumentalen Leidenschaften (Liebe, Trauer, Verlust, etc.), die für die Zeitlosigkeit der Oper sorgt.

Aber nicht nur durch Qualität, wie bei den „großen Gefühlen“, sondern auch durch Quantität kann sich etwas als groß, als alle Menschen beschäftigend, und somit als „opernwürdig“ etablieren. Und eine Sache, mit der sich alle Menschen beschäftigen, ist Arbeit. Schon in der Grundschule ist die große Frage: was will ich später einmal arbeiten? Als Erwachsener bestimmt die Arbeit, die ich ausübe, meinen gesamten Alltag: Wie oft und wohin kann ich verreisen? Wo lebe ich? Wie oft sehe ich Freunde und Familie? Habe ich Hobbys? Und habe ich Zeit für sie?

„Auf der Arbeit“ (AT) ist ein ergebnisoffener Versuch sich mit der Arbeit an sich auf der Musiktheaterbühne auseinanderzusetzen.
Dazu sollen Dokumentarfilm und Oper verbunden werden und vorproduzierte dokumentarische Szenen, in denen wir eine spezifische Arbeit beobachten, als Grundlage dienen.

Alles Übrige – Dramaturgie und Form des Stücks (ausschließlich Video, Installation, Performance …), Komposition, Bühne, Kostüme, „Figuren“führung, Spielweise der Darstellenden – soll dann aus den aufgenommenen Bildern und dem aufgenommenen Ton realer Arbeit entwickelt werden, mit dem Ziel, die Arbeit nicht als Backdrop oder Metapher zu verwenden, sondern die Arbeitsrealität zum Kern, zum zentralen Thema des Stücks zu machen.

Dear students, we are looking for you!

Who are we? Students of the HfM Hanns Eisler and the UdK Berlin.

What will we be making? A combination of documentary film and music theatre in the form of a video opera – the focus is on the theme of labour.

When? Performance in the fall of 2023. Shooting prior to that by arrangement.

Who are we looking for? A cinematographer and a producer with an interest in a collective approach to developing a new piece.

Too little information? The short project description below is a bit more detailed.

Still too little information? Let’s talk about it! Get in touch by mail at or by phone at 0176 86768779.

We are looking forward to your inquiries, suggestions and hopefully a good cooperation!

Greetings,
Peri (direction) and Pia (dramaturgy)

PROJECT DESCRIPTION

„AUF DER ARBEIT“ (working title) – A DOCUMENTARY MUSIC THEATRE PRODUCTION

Everyday-things are disregarded in opera. Their profanity, their insignificance are not compatible with the grandeur of the form „opera“. And finally, it is the examination of monumental passions (love, grief, loss, etc.) that ensures the timelessness of opera.

But it is not only through quality, as with „great feelings“, but also through quantity that something can establish itself as great, as engaging all people, and thus as „worthy of opera“. And one thing that engages all people is work. Even in primary school, the big question is: what do I want to work for when I grow up? As an adult, the work I do determines my entire everyday life: how often and where can I travel? Where do I live? How often do I see friends and family? Do I have hobbies? And do I have time for them?

„Auf der Arbeit“ (working title) is an open-ended attempt to deal with work itself on the music theatre stage.

For this purpose, documentary film and opera will be combined and pre-produced documentary scenes in which we observe a specific work will serve as a basis.

Everything else – dramaturgy and form of the piece (video, installation, performance…), composition, stage, costumes, „figure“ direction, the way the performers play – will then be developed from the recorded images and sound of real work, with the aim of not using the work as a backdrop or metaphor, but to make the reality of work the core, the central theme of the piece.

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