Konferenz: Kino in den Zeiten der Katastrophe

Überwachung, Klimakriege, Rechtsruck: Die Katastrophen kommen. Auch auf Festung Europa ist man nicht mehr lange sicher. Wie kann ein Kino aussehen, das diesen Katastrophen begegnet? Versucht es, sie zu verhindern – oder richtet es sich in ihnen ein? Wie politisch darf, soll, muss Kino sein – und lässt sich das überhaupt „verordnen“? Oder macht sich ein Kino, das zur Waffe der (moralischen) Gegenmobilmachung wird, schon mit der Katastrophe gemein?

Im Rahmen der zweitägigen Konferenz Kino in den Zeiten der Katastrophe wird die Rolle von Film und Filmemacher*innen in Zeiten struktureller Erschütterung untersucht und das Verhältnis zwischen Kunst und Aktivismus neu vermessen. Mitten aus dem Schlamassel heraus und zwischen Weltuntergangs-Lethargie, Biedermeier, Propaganda und (Anti-)Apokalypse stellen wir uns die Frage: Brauchen wir einen neuen Imperativ? 

Die Konferenz wird veranstaltet von der DFFB in Kooperation mit der UdK Berlin und dem Filmnetzwerk Berlin: Sie wird von Regisseurin und Autorin Susanne Heinrich (DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN) kuratiert. Diskutiert wird unter anderem mit der Philosophin Mirjam Schaub, dem Filmemacher Max Linz, der Cyberfeministin Cornelia Sollfrank, dem Filmkritiker Frédéric Jäger und Alisa vom Peng! Kollektiv.

Hier könnt ihr das komplette Programm einsehen.

Die Veranstaltung findet in der Aula im Medienhaus (1. OG) der Universität der Künste, Grunewaldstr. 3, 10823 Berlin vom 29. April bis 30. April statt und am 1. Mai in der DFFB.