REGIEASSISTENT/IN für Experimentalfilm gesucht. Drehzeitpunkt: Ende April 2020

Ich bin ein Künstler der mit Film und Video arbeitet und ich suche für meine nächste Produktion ein/e Regieassistent/in. Der 10-minüter DU BEI MIR – TEIL III soll Ende April 2020 in Berlin in 3 Tagen gedreht werden. Der Film ist durch die Ilse-Augustin-Stiftung aus Berlin und durch die Autonome Provinz Südtirol gefördert, dennoch ist das Budget begrenzt. Diese Tätigkeit ist leider nicht honoriert, bietet aber Erfahrung im Umgang mit experimenteller Filmarbeit.
Prämiere ist 2021 in der Berlinischen Galerie.

Hier die Links zu DU BEI MIR I und II:
TEIL I

TEIL II

Filmbeschreibung:
Der schwarz/Weiss-Film Du bei mir – Teil III ist die Geschichte einer Frau mittleren Alters, die allein in einer 1-Zimmer-Wohnung wohnt. Die Frau ist Übersetzerin und arbeitet viel von zu Hause, meist in ihrer Küche. Nach einem Rohrbruch entsteht in ihrer Küche Schimmel, in dem sich nach und nach zwei Augen, eine Nase und ein Mund erkennen lassen, ein Gesicht also. Es könnte sowohl das Gesicht eines Mannes als auch das einer Frau sein. Die erste Reaktion der Frau ist, das „Gesicht“ mit Papier abdecken. Dann aber, nach dem der Hund einer Freundin das abgedeckte „Gesicht“ anbellt, enthüllt sie es wieder und lässt sich peu a peu auf diesen Besucher ein. Zuerst reagiert sie mit Scham, es ist ihr unangenehm sich nackt oder in Unterwäsche in der Küche aufzuhalten. Dann aber gewöhnt sie sich an diese Präsenz, macht sich dafür schön, kauft neue Kleider und choreographiert sogar eigens einen Tanz. Sie legt plötzlich das Besteck auf eine andere Seite des Küchentisches als gewohnt, so dass sie dem „Gesicht“ nun genau gegenübersitzt. Abends, bevor sie schlafen geht, lässt sie eigens für das „Gesicht“ sogar ein kleines Licht brennen.
Eines morgens kommt sie mit Einkaufstüten nach Hause. Sie legt das neu erworbene Kleid aufs Bett und betrachtet es, dann betritt sie die Küche. Beim Hereingehen zuckt sie zusammen und gibt einen leisen Schrei von sich: Schimmel und Gesicht sind weg. Die Wand ist weiss. Dann schaut sie genauer hin. An der Stelle wo das Gesicht war ist ein Guckloch in der Wand (ein Spion wie bei der Tür). Sie nähert sich und schaut vorsichtig durch das Loch. Sie sieht „auf der anderen Seite“ eine weite, menschenleere Berglandschaft, mit Wind- und Tiergeräuschen. Während der Film bisher in Schwarz-weiss war, ist dieses einzige Bild in Farbe. Es folgt dann der Abspann.

Kontak:
Christian Niccoli
0160 4025189
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