I PLANT MY HAND IN THE GARDEN bei der 83. Bien­na­le in Vene­dig

Wir freu­en, dass I PLANT MY HAND IN THE GARDEN (R/​B: Hoda Tahe­ri & Boris Hadži­ja, P: Maxi­mi­li­an Feld­kamp) sei­ne Welt­pre­mie­re bei der 83. Bien­na­le in Vene­dig fei­ern wird. Der DFFB-Abschluss­film von Boris Hadži­ja wur­de in den Haupt­wett­be­werb von Gior­na­te degli Auto­ri ein­ge­la­den, einer der renom­mier­tes­ten Sek­tio­nen des Fes­ti­vals.

Der Film erzählt die Geschich­te von Hoda, einer ira­ni­schen Geflüch­te­ten, die in Ber­lin lebt, und Boris, einem quee­ren Mann aus Ser­bi­en. Gemein­sam beschlie­ßen sie zu hei­ra­ten und ein Kind groß­zu­zie­hen. Wäh­rend fami­liä­re Erwar­tun­gen, büro­kra­ti­sche Hür­den und per­sön­li­che Erfah­run­gen ihre Zukunfts­plä­ne zuneh­mend beein­flus­sen, begin­nen sie zu hin­ter­fra­gen, was Fami­lie eigent­lich bedeu­tet und ob sich neue For­men des Zusam­men­le­bens jen­seits gesell­schaft­li­cher Nor­men ent­wi­ckeln las­sen.

Hoda Tahe­ri und Boris Hadži­ja haben sich an der DFFB ken­nen­ge­lernt. In ihren Stu­di­um rea­li­sier­ten sie bereits vie­le gemein­sa­me Kurz­fil­me, die unter ande­rem beim Locar­no Film Fes­ti­val und beim Inter­na­tio­nal Film Fes­ti­val Rot­ter­dam lie­fen. I PLANT MY HAND IN THE GARDEN ist ihr Lang­film­de­but.

Aus­ge­hend von auto­bio­gra­fi­schen Erfah­run­gen bewegt sich I PLANT MY HAND IN THE GARDEN an der Gren­ze zwi­schen Fik­ti­on und Rea­li­tät. Der Film unter­sucht Fra­gen von Zuge­hö­rig­keit, Fami­lie und Iden­ti­tät und rich­tet den Blick auf Men­schen, die ihren Platz inner­halb bestehen­der gesell­schaft­li­cher Struk­tu­ren neu defi­nie­ren müs­sen.

Wir gra­tu­lie­ren dem gesam­ten Team herz­lich zu die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Ein­la­dung und wün­schen dem Film eine erfolg­rei­che Welt­pre­mie­re in Vene­dig.