Ruke­lie

Es ist der 9. Juni 1933. Der junge Sinti und Roma Boxer, Johannes Willhelm Trollmann, genannt Rukelie, gewinnt seinen ersten deutschen Titelkampf als Profi. Nur vier Tage später wird ihm der Titel jedoch wegen „armseligen Verhaltens“ – gemeint sind die Freudentränen nach dem Kampf – wieder aberkannt. Er erhält Vorgaben vom Verband: bei einem weiteren Titelkampf, muss er gegen ein Berliner Box-Idol im klassischen Nahkampf antreten. Boxt er so, wie er es kann, nämlich schnell, tänzelnd, ausweichend, entzieht man ihm wegen Stillosigkeit „undeutsches Instinktboxen“ seine Lizenz. Rukelie weiß, dass er nur verlieren kann und lässt sich dennoch auf die Farce ein.

Credits

Cast:

Stanislav Lisnic

Nora von Waldstätten

Lutz Blochberger

Jeff Bayonne

Felix Rech

Buch:

Sabine Neumann

Max Honert

Kamera:

Merle Jothe

Schnitt:

Sebastian Bonde

Produktion:

Barbara Mutschler

Ton:

BORIS WOLFRUM

Musik:

Enis Rotthoff

Filminfos

Regie:

Sabine Neumann

Gattung:

Kurzfilm

Produktionsland:

Deutschland

Produktionsfirma:

Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

Produktion:

2007

Drehformat:

S16 mm

Vorführformat:

4:3

Bildgeschwindigkeit:

24 fps

Seitenverhältnis:

4:3

Tonformat:

Dolby SR

Sprache:

Deutsch

Fassung:

OV

Laufzeit:

12