Zwi­schen Him­mel und Erde

Eigentlich sind Salina und Albert ganz normale Berliner Jugendliche. Eigentlich. Was sie von anderen unterscheidet ist jedoch nicht nur die Tatsache, dass die meisten ihrer Kindheitsfreunde und Verwandten nicht mehr leben und sie aus ihrer Heimat fliehen mussten, ungewiss, wann sie diese wieder sehen werden – und ob überhaupt. Was sie unterscheidet sind die Träume. Denn wie soll man von der Zukunft träumen, wenn man nicht einmal weiß, was morgen sein wird. Sieben Jahre ist es her, dass die Familie S. vor dem Krieg in ihrer Heimat Tschetschenien nach Deutschland flüchtete. Sieben Jahre der Ungewissheit, sieben Jahre, in denen sie darauf hoffen, als politische Flüchtlinge anerkannt zu werden und ein Aufenthaltsrecht zu erhalten, das es ihnen ermöglichen würde, wieder arbeiten zu dürfen, um sich endlich ein normales Leben aufzubauen. In den zwei Jahren in denen dieser Film das Leben der Familie begleitet, wird klar, was es bedeutet, seine Tage mit nichts füllen zu können als dem Warten und wie schwer es ist, zwischen Großstadt-Leben und muslimischer Tradition, zwischen hochtrabenden Träumen und der tagtäglichen Härte der Realität die Hoffnung nicht zu verlieren.

Credits

Buch:

Hanna Doose

Kamera:

Markus Zucker

Schnitt:

André Nier

Produktion:

Hanna Doose

Musik:

Liza Umarova

1. Kameraassistenz:

Familie Saligiriev

Filminfos

Regie:

Hanna Doose

Gattung:

documentary

Produktionsland:

Deutschland

Produktionsfirma:

Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

Produktion:

2008

Drehformat:

DV

Vorführformat:

4:3

Bildgeschwindigkeit:

24 fps

Seitenverhältnis:

4:3

Tonformat:

Dolby SR

Sprache:

Deutsch, Russisch

Fassung:

OV

Festivals:

Nordische Filmtage Lübeck (29.10.-02.11.08)

Dokfestival Babylon Mitte (30.01-1.02.09)

International Almaty Film Festival - Shaken Zhuldyzdary (16.-20.05.09)

Fiuggi Family Festival (25.07.-01.08.09)

Laufzeit:

91