Screen Daily berichtet über Serial Eyes und die DFFB

In einem Artikel auf der renommierten Branchenseite SCREEN DAILY (einem Ableger des britischen SCREEN INTERNATIONAL) werden zwei Alumni unseres Serienprogramms SERIAL EYES als zwei von fünf aufstrebenden Autorentalenten aus Südosteuropa vorgestellt: Judit Banhazi aus Ungarn und Ivan Knežević aus Serbien.

Benjamin Harris, Leiter von SERIAL EYES, erläutert im Gespräch die Besonderheiten osteuropäischer Autor*innen:

Germany’s leading film and TV school, Berlin DFFB, offers Serial Eyes, a postgraduate training programme for television writers and producers that is widely regarded as the most useful such platform in Europe.

“We’ve been very lucky to have had great young talents from the [Southeast Europe] region in almost every training cycle,” says Benjamin Harris, head of programme for Serial Eyes. “There are different sensibilities from these writers than what we are used to from Western European writers. For example, even though many of our writers are too young to have experienced Communism per se, they were often there for the upheavals and immense change that were the 1990s, or are now experiencing the aftermath of those transitional years.”

“In the writing there is often an openness for change and transition, but with a certain playfulness,” he continues. “The writers are more willing to explore new things, new ideas, and even old issues with a new set of eyes. The stories show an awareness of the seriousness of the social realities of their own cultures – crime, political corruption, social inequality – but these themes are often dealt with in unexpected ways. There is less inhibition to mix genres and tones and stark, grisly drama exists side by side with almost absurdist comedy.”

Den ganzen Artikel gibt es hier.

 

 

 

 

Fünf DFFB Nominierungen bei den First Steps Awards 2019

Am 09. September findet die 20. Verleihung der First Steps Awards – des deutschen Nachwuchspreises statt und wir dürfen uns gleich über fünf Nominierungen bei den begehrten Awards freuen:

Regisseurin Susanne Heinrich ist mit ihrem Spielfilm DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN für den mit 25.000 Euro dotierten Preis für den besten abendfüllenden Spielfilm nominiert.

In der gleichen Kategorie ist auch Regisseur Lothar Herzog mit seinem Spielfilm 1986 nominiert.

Kamerafrau Agnesh Pakozdi ist auch für DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN für den mit 10.000 Euro dotierten MICHAEL-BALLHAUS-PREIS im Rennen.

Die Producerin Romana Janik ist ebenfalls mit dem Film 1986 für den mit 10.000 Euro dotierten NO FEAR AWARD im Rennen.

Und die fünfte und letzte Nominierung für den mit 10.000 Euro dotierten FIRST STEPS Drehbuchpreis erhält der Autor Jacob Hauptmann für sein Drehbuch ZEIT DER MONSTER.

 

Über die Filme/das Drehbuch

DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN

Auf der Suche nach einem Schlafplatz streift das melancholische Mädchen durch die Großstadt. Unterwegs begegnet sie jungen Müttern, die ihre Mutterschaft als religiöses Erweckungserlebnis feiern, findet Unterschlupf bei einem abstinenten Existentialisten, für den Sex »auch nur noch ein Markt« ist, und wartet in einer Drag Bar »auf das Ende des Kapitalismus«. Ihr Versuch, ein Buch zu schreiben, scheitert am ersten Satz des zweiten Kapitels, und sie findet keinen Platz zwischen Kunstgalerien, Yoga Studios und den Betten fremder Männer. Statt sich zu bemühen hineinzupassen, fängt das Mädchen an, ihre Depression als Politikum zu betrachten.

Quelle: https://www.salzgeber.de/maedchen/

 

1986

Elena ist Studentin in Minsk, Weißrussland. Sie ist in einer leidenschaftlichen, aber zunehmend komplizierter werdenden, Beziehung mit ihrem Freund Victor. Als ihr Vater plötzlich verhaftet wird, muss sie sich nun um sein illegales Geschäft kümmern. Und um diese Geschäfte abzuwickeln, muss sie fortan in die „verbotene Zone“ von Tschernobyl fahren. Sie ist fasziniert von der trügerischen Schönheit der Zone, doch bald wird ihr Leben von einer zerstörerischen Kraft kontaminiert…

Quelle: https://www.facebook.com/lotharherzogfilms/

 

ZEIT DER MONSTER

Es ist Sommer 1914, kurz vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges. Die streng calvinistisch erzogene Krankenschwester Elsa (19) tritt ihre Stellung auf einer abgelegenen Krankenstation in der deutschen Kolonie Kamerun an. Während der leitende Arzt Alexander (37) mit Elsas Hilfe rigoros seine Forschungen für ein Medikament gegen die Schlafkrankheit vorantreibt, kämpft seine Frau Lydia (28) gegen die eigene Zwecklosigkeit. Als Elsa mehrere Tiere der Station vergiftet auffindet, beginnt der Kommandeur der nächstgelegenen Polizeitruppe die Vorfälle mit brutalen Methoden zu untersuchen. Der Einbruch der Gewalt lässt das ohnehin schon fragile Gefüge der Krankenstation auseinanderbrechen und treibt ungestillte Begehren an die Oberfläche, die das geordnete Weltbild von Elsa ins Chaos stürzen.

Gregor Bozic Abschlussfilm STORIES FROM THE CHESTNUT WOODS beim Toronto Filmfestival

Wir freuen uns bekannt zu geben, dass der Abschlussfilm STORIES FROM THE CHESTNUT WOODS von Gregor Bozic seine Weltpremiere beim renommierten TIFF Toronto Filmfestival in der DISCOVERY Sektion feiern darf.

Der Film ist eine märchenhafte Geschichte, die in den Nachkriegszeiten an der jugoslawisch-italienischen Grenze spielt und sich mit dem Thema Neuanfänge und Vergänglichkeit beschäftigt.

STORIES FROM THE CHESTNUT WOODS ist eine slowenisch-italienisch-deutsche Koproduktion von Nosorogi, Transmedia Production, RTV Slovenia und der DFFB.

 

 

Die Einzelteile der Liebe ab dem 22.08. im Kino

Der Abschlussfilm DIE EINZELTEILE DER LIEBE (R/B: Miriam Bliese, K: Markus Koob, P: Clemens Köstlin) kommt am 22. August mit Hilfe des Arsenal Filmverleihs in die deutschen Kinos!

Der Film, der bei der diesjährigen Berlinale seine Weltpremiere feiern durfte, wird in folgenden Kinos zu sehen sein:

BERLIN: City Kino Wedding, fsk-Kino, Kino in der Brotfabrik, Wolf Kino, Soho House

MAGDEBURG: Moritzhof

AACHEN: Apollo

MÜNSTER: Cinema

FREIBURG: Harmonie

HEILBRONN: Kinostar Arthaus

HAMBURG: Abaton

HANNOVER: Kino im Künstlerhaus

DRESDEN: Kino im Dach

LEIPZIG: Passage Kinos

NÜRNBERG: Casablanca

SEEFELD: Kino Breitwand

STUTTGART: Delphi

TÜBINGEN: Atelier