Autor: Anna Zaluska

UNGEDULD DES HERZENS star­tet am 5. Febru­ar offi­zi­ell im Kino

Ab dem 5. Febru­ar ist UNGEDULD DES HERZENS im Kino zu sehen – ein ein­dring­li­ches Dra­ma über emo­tio­na­le Ver­ant­wor­tung, Macht­ver­hält­nis­se in Bezie­hun­gen und die Fra­ge, wann Hil­fe zur Zumu­tung wird.

Was als Ges­te des Mit­ge­fühls beginnt, wird zur gefähr­li­chen Ver­su­chung, sich selbst als Ret­ter zu füh­len. In UNGEDULD DES HERZENS ver­legt Regis­seur Lau­ro Cress die zeit­lo­se Erzäh­lung von Ste­fan Zweig über Mit­leid und mora­li­sche Über­for­de­rung in die Gegen­wart. Ent­stan­den ist ein inten­si­ves Psy­cho­dra­ma über die Sehn­sucht nach Nähe, die Gren­zen von Empa­thie und die Unmög­lich­keit, für ande­re zu leben.

Aus­ge­zeich­net beim Film­fes­ti­val Max Ophüls Preis 2025 als Bes­ter Spiel­film sowie für Bes­ten Schau­spiel­nach­wuchs, zählt der Film zu den Bei­spie­len des neu­en deut­schen Autoren­ki­nos – kraft­voll, berüh­rend und von gro­ßer emo­tio­na­ler Klar­heit.

Zwi­schen Mit­leid und Kon­trol­le

Ein Bow­lin­ga­bend, ein Miss­ver­ständ­nis – und ein Moment, der zwei Leben ver­än­dert. Der jun­ge Bun­des­wehr­sol­dat Isaac möch­te der Schwes­ter impo­nie­ren, als er die mür­ri­sche Edith zum Spie­len auf­for­dert. Erst als sie schlaff zu Boden sinkt, bemerkt er den Roll­stuhl, der neben ihr steht. Von Scham getrie­ben sucht Isaac die Nähe der Frau, die er ver­letzt hat.

Zwi­schen Isaac und Edith ent­wi­ckelt sich eine unge­wöhn­li­che Bezie­hung, geprägt von Mit­ge­fühl, Hoff­nung und wach­sen­der Abhän­gig­keit. Doch je stär­ker Isaac ver­sucht, Edith „zu hei­len“, des­to tie­fer ver­stri­cken sich bei­de in ein Geflecht aus Schuld, Selbst­täu­schung und uner­füll­ter Sehn­sucht.

Mit ein­drucks­vol­len Bil­dern und gro­ßer emo­tio­na­ler Prä­zi­si­on erzählt UNGEDULD DES HERZENS von der gefähr­li­chen Gren­ze zwi­schen Lie­be und Mit­leid – und davon, wie leicht Hil­fe zur Bevor­mun­dung wer­den kann.

Alle Kino­ter­mi­ne fin­den Sie hier.

DOG für den Preis der deut­schen Film­kri­tik 2025 nomi­niert

Gro­ße Aner­ken­nung für Film­schaf­fen­de aus dem Umfeld der DFFB: Der Kurz­film DOG von Marie­ke de Zwa­an sowie meh­re­re DFFB-Alum­ni sind für den Preis der deut­schen Film­kri­tik 2025 nomi­niert.

In DOG beob­ach­tet ein Taxi­fah­rer wäh­rend einer Nacht­schicht sei­nen Hund über eine zu Hau­se instal­lier­te Haus­tier­ka­me­ra. Als sei­ne Frau auf dem Bild­schirm erscheint, nutzt er den Hund als Vor­wand, um mit ihr in Kon­takt zu tre­ten. Zwi­schen Distanz und Nähe ent­fal­tet sich eine stil­le, sub­til sexu­ell auf­ge­la­de­ne Atmo­sphä­re.

Alum­nus Chris­ti­an Pet­zold mit MIROIRS NO. 3 ist gleich mehr­fach nomi­niert – in den Kate­go­rien­für Bes­te Kame­ra, Bes­ter Dar­stel­ler und Bes­tes Sze­nen­bild. Auch Juli­an Radl­mai­er ist mit sei­nem aktu­el­len Film SEHNSUCHT IN SANGERHAUSEN gleich in meh­re­ren Kate­go­rien ver­tre­ten: Bes­ter Spiel­film, Bes­tes Dreh­buch und Bes­te Mon­ta­ge. Wei­te­re Nomi­nie­run­gen gehen an Eli­za Pet­ko­va mit ihrer Doku­men­ta­ti­on STILLE BEOBACHTER sowie das Regie-Duo Anna Koch und Julia Lem­ke für den Bes­ten Kin­der­film mit ZIRKUSKIND.

Der Preis der deut­schen Film­kri­tik wird jähr­lich vom Ver­band der deut­schen Film­kri­tik ver­ge­ben und zählt zu den wich­tigs­ten unab­hän­gi­gen Aus­zeich­nun­gen für künst­le­risch her­aus­ra­gen­des Film­schaf­fen in Deutsch­land. Die Nomi­nie­run­gen wür­di­gen außer­ge­wöhn­li­che fil­mi­sche Hand­schrif­ten und gesell­schaft­lich rele­van­te Per­spek­ti­ven.

Die Ver­lei­hung des Prei­ses der deut­schen Film­kri­tik 2025 fin­det am Sonn­tag, den 15. Febru­ar 2026, in der Aka­de­mie der Küns­te statt.

Wir gra­tu­lie­ren allen Nomi­nier­ten herz­lich und wün­schen viel Erfolg bei der Preis­ver­lei­hung.

SCHWESTERHERZ star­tet am 8. Janu­ar 2026 bun­des­weit in den Kinos

Nach sei­ner Welt­pre­mie­re auf der Ber­li­na­le und der Aus­zeich­nung als Bes­ter abend­fül­len­der Spiel­film bei den First Steps Awards 2025 fei­ert SCHWESTERHERZ nun sei­nen bun­des­wei­ten Kino­start.

Der Film erzählt von Rose, die nach einer Tren­nung vor­über­ge­hend bei ihrem älte­ren Bru­der Sam ein­zieht. Die enge Ver­traut­heit der Geschwis­ter gerät ins Wan­ken, als Sam beschul­digt wird, eine Frau ver­ge­wal­tigt zu haben. Für Rose beginnt ein schmerz­haf­ter inne­rer Kon­flikt zwi­schen fami­liä­rer Loya­li­tät und der Fra­ge nach Ver­ant­wor­tung und Wahr­heit.

Mit gro­ßem Fein­ge­fühl erzählt Regis­seu­rin Sarah Miro Fischer von zwei Geschwis­tern, deren Bezie­hung durch einen unge­heu­er­li­chen Ver­dacht erschüt­tert wird. Das viel­schich­ti­ge, kör­per­lich nuan­cier­te Spiel von Marie Bloching und Anton Weil ver­leiht dem Lie­bes- und Gewis­sens­kon­flikt mit weni­gen Wor­ten eine prä­zi­se emo­tio­na­le Tie­fe. SCHWESTERHERZ ist ein Film ohne ein­fa­che Ant­wor­ten, der berührt und lan­ge nach­hallt.

Alle Spiel­ter­mi­ne fin­det ihr hier.

Arte­Ki­no Fes­ti­val 2025 – Jubi­lä­ums­aus­ga­be mit zwei DFFB-Pro­­duk­­tio­­nen

Vom 1. bis 31. Dezem­ber 2025 sind zwölf neue Spiel- und Doku­men­tar­fil­me aus acht Län­dern auf arte​.tv/​a​r​t​e​k​i​n​o​f​e​s​t​i​val kos­ten­los abruf­bar – in 32 Län­dern und sechs Sprach­fas­sun­gen. Die DFFB ist direkt mit bei­den deut­schen Bei­trä­gen ver­tre­ten:

ARTHUR & DIANA erzählt einen chao­ti­schen Road­trip, der fami­liä­re Rol­len­bil­der und Abstiegs­ängs­te ver­han­delt. Der Film ist ein auto­fik­tio­na­les Expe­ri­ment, ein trans­eu­ro­päi­sches Road­mo­vie, in dem Doku­men­tar­film und kon­stru­ier­te Rea­li­tät mit­ein­an­der ver­schmel­zen.

WHO IF NOT US doku­men­tiert das Leben jun­ger ukrai­ni­scher Künstler:innen im Kriegs­all­tag und zeigt ihre Krea­ti­vi­tät und Selbst­be­haup­tung auf ein­drück­li­che Wei­se. Sie set­zen auf Gemein­schaft und Hoff­nung, trotz Ver­trei­bung und Unsi­cher­heit, und ver­kör­pern den uner­schüt­ter­li­chen Geist ihrer Gene­ra­ti­on.

Im Rah­men des Fes­ti­vals wer­den zwei Prei­se ver­ge­ben: der Euro­päi­sche Publi­kums­preis (20.000 Euro) und der Preis der Jugend­ju­ry (10.000 Euro), bei dem 15 jun­ge Europäer:innen zwi­schen 18 und 25 Jah­ren die Gewinner:innen bestim­men.

Hier gehts zur Abstim­mung.

S‑Bahn-Ein­­schrän­­kun­­gen zum Tag der offe­nen Tür

Am 22. Novem­ber muss mit erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen im S‑Bahn-Ver­kehr gerech­net wer­den. Die Lini­en S46, S45, S47, S8, S85 und S9 ver­keh­ren an die­sem Tag nicht nach dem regu­lä­ren Fahr­plan. Grund dafür sind betrieb­li­che Anpas­sun­gen, die den Ablauf im süd­öst­li­chen Ber­li­ner Stre­cken­netz beein­flus­sen.

Besucher:innen wer­den daher gebe­ten, alter­na­ti­ve Ver­bin­dun­gen zu nut­zen oder auf die ört­li­chen Bus­li­ni­en aus­zu­wei­chen, um den Stand­ort in Adlers­hof zuver­läs­sig zu errei­chen. Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zu Fahr­plan­än­de­run­gen und Ersatz­ver­keh­ren stel­len sowohl die Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­be als auch die S‑Bahn Ber­lin bereit.

Zwei DFFB-Kur­z­­fil­­me bei der lan­gen Nacht der kur­zen Fil­me im rbb

Für Nacht­schwär­mer: Am 15. Novem­ber zeigt der rbb wie­der „Die lan­ge Nacht der kur­zen Fil­me“ – mit dabei sind zwei Pro­duk­tio­nen der DFFB.

Um 0:40 Uhr läuft YUGOTRANSPORT – WIR SITZEN ALLE IM SELBEN BUS (R/​B: Boris Hadži­ja, B: Esther Preuß­ler & Andre­as Kou­ba, K: Anselm Bel­ser, P: Maxi­mi­li­an Feld­kamp, E: Bran­ka Pav­lo­vić). Drei­ßig Jah­re nach dem Jugo­sla­wi­en­krieg rei­sen Män­ner aus dem ehe­ma­li­gen Jugo­sla­wi­en als Ern­te­hel­fer nach Deutsch­land auf der Suche nach Hoff­nung, Zukunft und Wohl­stand – bis ein Ret­ter auf­taucht.

Um 2:45 Uhr folgt WENN IN EINER WINTERNACHT ZWEI REISENDE (R/​B/​E: Sara Sum­ma, B: Jacob Haupt­mann, K: Moritz Frie­se, P: Daria Wich­mann & Ceci­lia Traut­vet­ter). Fran­ces­co und sei­ne Toch­ter Eli­sa gera­ten auf einer Nacht­fahrt durch Ber­lin in eine geheim­nis­vol­le, fast magi­sche Rei­se vol­ler uner­war­te­ter Begeg­nun­gen und Sym­pa­thien.

Das gesam­te Pro­gramm ist außer­dem in der Media­thek ver­füg­bar.

Eine Aus­zeich­nung und zwei wei­te­re Nomi­nie­run­gen für die DFFB: Deut­scher Kurz­film­preis 2025

Am 20. Novem­ber 2025 wird der Staats­mi­nis­ter für Kul­tur und Medi­en Wolf­ram Wei­mer in Ham­burg den Deut­schen Kurz­film­preis ver­lei­hen. Wir freu­en uns über eine Aus­zeich­nung in Gold und zwei wei­te­re Nomi­nie­run­gen, die noch im Ren­nen um eine Gol­de­ne Lola sind.

Den Deut­schen Kurz­film­preis 2025 in der Kate­go­rie Mit­tel­lan­ger Film (30 bis 78 Minu­ten Lauf­zeit) erhält GARNELIUS von Regis­seu­rin und Dreh­buch­au­to­rin Julia Ket­el­hut (P: Mel­vyn Zeyns und Jonas Neme­la, K: Rocío Díaz Frei­re) – ein Werk von fein­sin­ni­ger Sym­bo­lik und emo­tio­na­ler Klar­heit. Karl, der die Abwe­sen­heit sei­nes Vaters kaum erträgt, sucht in der Bezie­hung zu sei­nem Bru­der David nach Nähe. Als ein uner­klär­li­ches Ereig­nis die fami­liä­re Ord­nung ins Wan­ken bringt, ver­schwim­men die Gren­zen zwi­schen Rea­li­tät und Meta­pher. GARNELIUS erzählt mit poe­ti­scher Prä­zi­si­on von Sehn­sucht, Zuge­hö­rig­keit und der stil­len Kraft, die in fami­liä­ren Brü­chen liegt.

In der Kate­go­rie Spiel­film bis 15 Minu­ten Lauf­zeit geht MOTHER IS A NATURAL SINNER von Hoda Tahe­ri und Boris Hadži­ja ins Ren­nen um den Deut­schen Kurz­film­preis 2025. Der Abschluss ihrer gefei­er­ten Tri­lo­gie wid­met sich einer Frau, die durch eine uner­war­te­te Schwan­ger­schaft gezwun­gen ist, ihre Vor­stel­lun­gen von Weib­lich­keit und Selbst­be­stim­mung zu hin­ter­fra­gen. Mit zar­ter Inti­mi­tät und ana­ly­ti­scher Schär­fe schaf­fen Tahe­ri und Hadži­ja ein fil­mi­sches State­ment über Kör­per, Schuld und Frei­heit – und dar­über, wie sich Kon­trol­le in Selbst­er­mäch­ti­gung ver­wan­deln kann.

Eben­falls für den Deut­schen Kurz­film­preis 2025 nomi­niert, in der Kate­go­rie Spiel­film ab 15 bis 30 Minu­ten Lauf­zeit, ist ICEBERGS von Regis­seur Car­los Perei­ra – ein stil­les, tief bewe­gen­des Werk über Ein­sam­keit und die Suche nach Nähe. Theo, 66, lebt in einer Welt, die ihn kaum noch berührt. Zwi­schen dem Dampf eines Hamams und dem Dun­kel eines alten Kinos tas­tet er nach Momen­ten mensch­li­cher Ver­bun­den­heit. Erst die Begeg­nung mit Ida bringt Bewe­gung in sei­ne Star­re . Mit gro­ßer Ruhe und emo­tio­na­ler Prä­zi­si­on zeich­net ICEBERGS das Por­trät eines Man­nes, der lang­sam wie­der zu spü­ren lernt.

Der Deut­sche Kurz­film­preis ist die wich­tigs­te und höchst­do­tier­te Aus­zeich­nung für den Kurz­film in Deutsch­land. Mit der Ver­lei­hung wür­digt die Bun­des­re­gie­rung Filmemacher:innen für ihren Mut, künst­le­risch anspruchs­vol­le Wer­ke im kur­zen For­mat zu pro­du­zie­ren, und ermu­tigt sie, die­sen Weg wei­ter­zu­ge­hen.

Tag der Offe­nen Tür – 22. Novem­ber 2025

Am Sams­tag, den 22. Novem­ber 2025, öff­nen wir die Türen für alle, die sich für ein Stu­di­um im Bereich Film inter­es­sie­ren oder die Aka­de­mie näher ken­nen­ler­nen möch­ten.

Der Tag der Offe­nen Tür bie­tet eine idea­le Gele­gen­heit, sich einen ers­ten Ein­druck von unse­ren Stu­di­en­gän­gen, der Aka­de­mie und den Men­schen dahin­ter zu ver­schaf­fen. Besucher:innen kön­nen sich über die ver­schie­de­nen Fach­be­rei­che infor­mie­ren, an offe­nen Ver­an­stal­tun­gen teil­neh­men und mit Dozie­ren­den, Mit­ar­bei­ten­den sowie Stu­die­ren­den ins Gespräch kom­men.

Ob ers­te Ori­en­tie­rung oder geziel­te Vor­be­rei­tung auf eine Bewer­bung – der Tag bie­tet wert­vol­le Ein­bli­cke in das Stu­di­um an der DFFB.

Zum detail­lier­ten Pro­gramm

Zwi­schen Exil und Erin­ne­rung: A JEWISH PROBLEM fei­ert Welt­pre­mie­re bei DOK Leip­zig

Wir freu­en uns sehr, bekannt­zu­ge­ben, dass der DFFB-Doku­men­tar­film A JEWISH PROBLEM von Regis­seur Ron Roth­schild sei­ne Welt­pre­mie­re im Deut­schen Wett­be­werb Doku­men­tar­film des renom­mier­ten DOK Leip­zig fei­ern wird. Die Ein­la­dung ist eine beson­de­re Aus­zeich­nung für das Werk, das im Rah­men der Doku­men­tar­film­werk­statt der DFFB unter der Lei­tung von And­res Vei­el ent­stan­den ist.

In sei­nem Film begibt sich Roth­schild auf eine per­sön­li­che Spu­ren­su­che: A JEWISH PROBLEM ist ein doku­men­ta­ri­sches Selbst­por­trät, erzählt in Gesprä­chen mit sei­ner Groß­mutter Ruth, durch pri­va­te Archiv­auf­nah­men und Video­ma­te­ri­al aus sei­ner Zeit als Mili­tär­ka­me­ra­mann in den besetz­ten paläs­ti­nen­si­schen Gebie­ten. Der Film ver­knüpft unter­schied­li­che Exil­er­fah­run­gen – die sei­ner Groß­mutter, sei­ne eige­nen und die der Palästinenser:innen – und stellt sie in den Kon­text kol­lek­ti­ver Geschich­te.

„Die­ser Film ist ein Ver­such, die Ver­bin­dun­gen zwi­schen dem Holo­caust und der Nak­ba durch die Lin­se
mei­ner eige­nen Fami­li­en­ge­schich­te nach­zu­zeich­nen“, erklärt der Regis­seur Ron Roth­schild.

Von 2007 bis 2010 dien­te er als Kame­ra­mann in der israe­li­schen Armee. Heu­te lebt er in Ber­lin – geo­gra­fisch weit ent­fernt, doch geprägt von den Erfah­run­gen, den Bil­dern und dem unaus­weich­li­chen Echo der Gewalt.

A JEWISH PROBLEM fügt sich naht­los in das dies­jäh­ri­ge Pro­gramm von DOK Leip­zig ein, das poli­ti­sche Rele­vanz mit künst­le­ri­scher Viel­falt ver­bin­det. Mit sei­ner Aus­ein­an­der­set­zung mit Erin­ne­rung, Iden­ti­tät und Ver­ant­wor­tung ist der Film ein ein­drucks­vol­ler Bei­trag zum inter­na­tio­na­len Doku­men­tar­film­schaf­fen.

Das DOK Leip­zig ist das ältes­te Doku­men­tar­film­fes­ti­val der Welt und gilt als eines der wich­tigs­ten Foren für inno­va­ti­ven und enga­gier­ten Doku­men­tar­film. Die 68. Fes­ti­val­aus­ga­be fin­det vom 27. Okto­ber bis zum 2. Novem­ber 2025 in Leip­zig statt.