Autor: Anna Zaluska

SCHWESTERHERZ star­tet am 8. Janu­ar 2026 bun­des­weit in den Kinos

Nach sei­ner Welt­pre­mie­re auf der Ber­li­na­le und der Aus­zeich­nung als Bes­ter abend­fül­len­der Spiel­film bei den First Steps Awards 2025 fei­ert SCHWESTERHERZ nun sei­nen bun­des­wei­ten Kino­start.

Der Film erzählt von Rose, die nach einer Tren­nung vor­über­ge­hend bei ihrem älte­ren Bru­der Sam ein­zieht. Die enge Ver­traut­heit der Geschwis­ter gerät ins Wan­ken, als Sam beschul­digt wird, eine Frau ver­ge­wal­tigt zu haben. Für Rose beginnt ein schmerz­haf­ter inne­rer Kon­flikt zwi­schen fami­liä­rer Loya­li­tät und der Fra­ge nach Ver­ant­wor­tung und Wahr­heit.

Mit gro­ßem Fein­ge­fühl erzählt Regis­seu­rin Sarah Miro Fischer von zwei Geschwis­tern, deren Bezie­hung durch einen unge­heu­er­li­chen Ver­dacht erschüt­tert wird. Das viel­schich­ti­ge, kör­per­lich nuan­cier­te Spiel von Marie Bloching und Anton Weil ver­leiht dem Lie­bes- und Gewis­sens­kon­flikt mit weni­gen Wor­ten eine prä­zi­se emo­tio­na­le Tie­fe. SCHWESTERHERZ ist ein Film ohne ein­fa­che Ant­wor­ten, der berührt und lan­ge nach­hallt.

Alle Spiel­ter­mi­ne fin­det ihr hier.

Arte­Ki­no Fes­ti­val 2025 – Jubi­lä­ums­aus­ga­be mit zwei DFFB-Pro­­duk­­tio­­nen

Vom 1. bis 31. Dezem­ber 2025 sind zwölf neue Spiel- und Doku­men­tar­fil­me aus acht Län­dern auf arte​.tv/​a​r​t​e​k​i​n​o​f​e​s​t​i​val kos­ten­los abruf­bar – in 32 Län­dern und sechs Sprach­fas­sun­gen. Die DFFB ist direkt mit bei­den deut­schen Bei­trä­gen ver­tre­ten:

ARTHUR & DIANA erzählt einen chao­ti­schen Road­trip, der fami­liä­re Rol­len­bil­der und Abstiegs­ängs­te ver­han­delt. Der Film ist ein auto­fik­tio­na­les Expe­ri­ment, ein trans­eu­ro­päi­sches Road­mo­vie, in dem Doku­men­tar­film und kon­stru­ier­te Rea­li­tät mit­ein­an­der ver­schmel­zen.

WHO IF NOT US doku­men­tiert das Leben jun­ger ukrai­ni­scher Künstler:innen im Kriegs­all­tag und zeigt ihre Krea­ti­vi­tät und Selbst­be­haup­tung auf ein­drück­li­che Wei­se. Sie set­zen auf Gemein­schaft und Hoff­nung, trotz Ver­trei­bung und Unsi­cher­heit, und ver­kör­pern den uner­schüt­ter­li­chen Geist ihrer Gene­ra­ti­on.

Im Rah­men des Fes­ti­vals wer­den zwei Prei­se ver­ge­ben: der Euro­päi­sche Publi­kums­preis (20.000 Euro) und der Preis der Jugend­ju­ry (10.000 Euro), bei dem 15 jun­ge Europäer:innen zwi­schen 18 und 25 Jah­ren die Gewinner:innen bestim­men.

Hier gehts zur Abstim­mung.

S‑Bahn-Ein­­schrän­­kun­­gen zum Tag der offe­nen Tür

Am 22. Novem­ber muss mit erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen im S‑Bahn-Ver­kehr gerech­net wer­den. Die Lini­en S46, S45, S47, S8, S85 und S9 ver­keh­ren an die­sem Tag nicht nach dem regu­lä­ren Fahr­plan. Grund dafür sind betrieb­li­che Anpas­sun­gen, die den Ablauf im süd­öst­li­chen Ber­li­ner Stre­cken­netz beein­flus­sen.

Besucher:innen wer­den daher gebe­ten, alter­na­ti­ve Ver­bin­dun­gen zu nut­zen oder auf die ört­li­chen Bus­li­ni­en aus­zu­wei­chen, um den Stand­ort in Adlers­hof zuver­läs­sig zu errei­chen. Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zu Fahr­plan­än­de­run­gen und Ersatz­ver­keh­ren stel­len sowohl die Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­be als auch die S‑Bahn Ber­lin bereit.

Zwei DFFB-Kur­z­­fil­­me bei der lan­gen Nacht der kur­zen Fil­me im rbb

Für Nacht­schwär­mer: Am 15. Novem­ber zeigt der rbb wie­der „Die lan­ge Nacht der kur­zen Fil­me“ – mit dabei sind zwei Pro­duk­tio­nen der DFFB.

Um 0:40 Uhr läuft YUGOTRANSPORT – WIR SITZEN ALLE IM SELBEN BUS (R/​B: Boris Hadži­ja, B: Esther Preuß­ler & Andre­as Kou­ba, K: Anselm Bel­ser, P: Maxi­mi­li­an Feld­kamp, E: Bran­ka Pav­lo­vić). Drei­ßig Jah­re nach dem Jugo­sla­wi­en­krieg rei­sen Män­ner aus dem ehe­ma­li­gen Jugo­sla­wi­en als Ern­te­hel­fer nach Deutsch­land auf der Suche nach Hoff­nung, Zukunft und Wohl­stand – bis ein Ret­ter auf­taucht.

Um 2:45 Uhr folgt WENN IN EINER WINTERNACHT ZWEI REISENDE (R/​B/​E: Sara Sum­ma, B: Jacob Haupt­mann, K: Moritz Frie­se, P: Daria Wich­mann & Ceci­lia Traut­vet­ter). Fran­ces­co und sei­ne Toch­ter Eli­sa gera­ten auf einer Nacht­fahrt durch Ber­lin in eine geheim­nis­vol­le, fast magi­sche Rei­se vol­ler uner­war­te­ter Begeg­nun­gen und Sym­pa­thien.

Das gesam­te Pro­gramm ist außer­dem in der Media­thek ver­füg­bar.

Eine Aus­zeich­nung und zwei wei­te­re Nomi­nie­run­gen für die DFFB: Deut­scher Kurz­film­preis 2025

Am 20. Novem­ber 2025 wird der Staats­mi­nis­ter für Kul­tur und Medi­en Wolf­ram Wei­mer in Ham­burg den Deut­schen Kurz­film­preis ver­lei­hen. Wir freu­en uns über eine Aus­zeich­nung in Gold und zwei wei­te­re Nomi­nie­run­gen, die noch im Ren­nen um eine Gol­de­ne Lola sind.

Den Deut­schen Kurz­film­preis 2025 in der Kate­go­rie Mit­tel­lan­ger Film (30 bis 78 Minu­ten Lauf­zeit) erhält GARNELIUS von Regis­seu­rin und Dreh­buch­au­to­rin Julia Ket­el­hut (P: Mel­vyn Zeyns und Jonas Neme­la, K: Rocío Díaz Frei­re) – ein Werk von fein­sin­ni­ger Sym­bo­lik und emo­tio­na­ler Klar­heit. Karl, der die Abwe­sen­heit sei­nes Vaters kaum erträgt, sucht in der Bezie­hung zu sei­nem Bru­der David nach Nähe. Als ein uner­klär­li­ches Ereig­nis die fami­liä­re Ord­nung ins Wan­ken bringt, ver­schwim­men die Gren­zen zwi­schen Rea­li­tät und Meta­pher. GARNELIUS erzählt mit poe­ti­scher Prä­zi­si­on von Sehn­sucht, Zuge­hö­rig­keit und der stil­len Kraft, die in fami­liä­ren Brü­chen liegt.

In der Kate­go­rie Spiel­film bis 15 Minu­ten Lauf­zeit geht MOTHER IS A NATURAL SINNER von Hoda Tahe­ri und Boris Hadži­ja ins Ren­nen um den Deut­schen Kurz­film­preis 2025. Der Abschluss ihrer gefei­er­ten Tri­lo­gie wid­met sich einer Frau, die durch eine uner­war­te­te Schwan­ger­schaft gezwun­gen ist, ihre Vor­stel­lun­gen von Weib­lich­keit und Selbst­be­stim­mung zu hin­ter­fra­gen. Mit zar­ter Inti­mi­tät und ana­ly­ti­scher Schär­fe schaf­fen Tahe­ri und Hadži­ja ein fil­mi­sches State­ment über Kör­per, Schuld und Frei­heit – und dar­über, wie sich Kon­trol­le in Selbst­er­mäch­ti­gung ver­wan­deln kann.

Eben­falls für den Deut­schen Kurz­film­preis 2025 nomi­niert, in der Kate­go­rie Spiel­film ab 15 bis 30 Minu­ten Lauf­zeit, ist ICEBERGS von Regis­seur Car­los Perei­ra – ein stil­les, tief bewe­gen­des Werk über Ein­sam­keit und die Suche nach Nähe. Theo, 66, lebt in einer Welt, die ihn kaum noch berührt. Zwi­schen dem Dampf eines Hamams und dem Dun­kel eines alten Kinos tas­tet er nach Momen­ten mensch­li­cher Ver­bun­den­heit. Erst die Begeg­nung mit Ida bringt Bewe­gung in sei­ne Star­re . Mit gro­ßer Ruhe und emo­tio­na­ler Prä­zi­si­on zeich­net ICEBERGS das Por­trät eines Man­nes, der lang­sam wie­der zu spü­ren lernt.

Der Deut­sche Kurz­film­preis ist die wich­tigs­te und höchst­do­tier­te Aus­zeich­nung für den Kurz­film in Deutsch­land. Mit der Ver­lei­hung wür­digt die Bun­des­re­gie­rung Filmemacher:innen für ihren Mut, künst­le­risch anspruchs­vol­le Wer­ke im kur­zen For­mat zu pro­du­zie­ren, und ermu­tigt sie, die­sen Weg wei­ter­zu­ge­hen.

Tag der Offe­nen Tür – 22. Novem­ber 2025

Am Sams­tag, den 22. Novem­ber 2025, öff­nen wir die Türen für alle, die sich für ein Stu­di­um im Bereich Film inter­es­sie­ren oder die Aka­de­mie näher ken­nen­ler­nen möch­ten.

Der Tag der Offe­nen Tür bie­tet eine idea­le Gele­gen­heit, sich einen ers­ten Ein­druck von unse­ren Stu­di­en­gän­gen, der Aka­de­mie und den Men­schen dahin­ter zu ver­schaf­fen. Besucher:innen kön­nen sich über die ver­schie­de­nen Fach­be­rei­che infor­mie­ren, an offe­nen Ver­an­stal­tun­gen teil­neh­men und mit Dozie­ren­den, Mit­ar­bei­ten­den sowie Stu­die­ren­den ins Gespräch kom­men.

Ob ers­te Ori­en­tie­rung oder geziel­te Vor­be­rei­tung auf eine Bewer­bung – der Tag bie­tet wert­vol­le Ein­bli­cke in das Stu­di­um an der DFFB.

Zum detail­lier­ten Pro­gramm

Zwi­schen Exil und Erin­ne­rung: A JEWISH PROBLEM fei­ert Welt­pre­mie­re bei DOK Leip­zig

Wir freu­en uns sehr, bekannt­zu­ge­ben, dass der DFFB-Doku­men­tar­film A JEWISH PROBLEM von Regis­seur Ron Roth­schild sei­ne Welt­pre­mie­re im Deut­schen Wett­be­werb Doku­men­tar­film des renom­mier­ten DOK Leip­zig fei­ern wird. Die Ein­la­dung ist eine beson­de­re Aus­zeich­nung für das Werk, das im Rah­men der Doku­men­tar­film­werk­statt der DFFB unter der Lei­tung von And­res Vei­el ent­stan­den ist.

In sei­nem Film begibt sich Roth­schild auf eine per­sön­li­che Spu­ren­su­che: A JEWISH PROBLEM ist ein doku­men­ta­ri­sches Selbst­por­trät, erzählt in Gesprä­chen mit sei­ner Groß­mutter Ruth, durch pri­va­te Archiv­auf­nah­men und Video­ma­te­ri­al aus sei­ner Zeit als Mili­tär­ka­me­ra­mann in den besetz­ten paläs­ti­nen­si­schen Gebie­ten. Der Film ver­knüpft unter­schied­li­che Exil­er­fah­run­gen – die sei­ner Groß­mutter, sei­ne eige­nen und die der Palästinenser:innen – und stellt sie in den Kon­text kol­lek­ti­ver Geschich­te.

„Die­ser Film ist ein Ver­such, die Ver­bin­dun­gen zwi­schen dem Holo­caust und der Nak­ba durch die Lin­se
mei­ner eige­nen Fami­li­en­ge­schich­te nach­zu­zeich­nen“, erklärt der Regis­seur Ron Roth­schild.

Von 2007 bis 2010 dien­te er als Kame­ra­mann in der israe­li­schen Armee. Heu­te lebt er in Ber­lin – geo­gra­fisch weit ent­fernt, doch geprägt von den Erfah­run­gen, den Bil­dern und dem unaus­weich­li­chen Echo der Gewalt.

A JEWISH PROBLEM fügt sich naht­los in das dies­jäh­ri­ge Pro­gramm von DOK Leip­zig ein, das poli­ti­sche Rele­vanz mit künst­le­ri­scher Viel­falt ver­bin­det. Mit sei­ner Aus­ein­an­der­set­zung mit Erin­ne­rung, Iden­ti­tät und Ver­ant­wor­tung ist der Film ein ein­drucks­vol­ler Bei­trag zum inter­na­tio­na­len Doku­men­tar­film­schaf­fen.

Das DOK Leip­zig ist das ältes­te Doku­men­tar­film­fes­ti­val der Welt und gilt als eines der wich­tigs­ten Foren für inno­va­ti­ven und enga­gier­ten Doku­men­tar­film. Die 68. Fes­ti­val­aus­ga­be fin­det vom 27. Okto­ber bis zum 2. Novem­ber 2025 in Leip­zig statt.

Drei­fa­cher Erfolg für die DFFB bei den FIRST STEPS Awards 2025

Die DFFB durf­te einen gro­ßen Erfolg bei der Ver­lei­hung der FIRST STEPS Awards 2025 fei­ern. Am gest­ri­gen Abend (06.10.2025) wur­den gleich drei unse­rer Fil­me in den Haupt­ka­te­go­rien Spiel­film, Doku­men­tar­film und Schau­spiel aus­ge­zeich­net. Die Film­schaf­fen­den erhiel­ten damit Preis­gel­der in Höhe von ins­ge­samt 45.000 Euro.

Die FIRST STEPS Awards gel­ten als die bedeu­tends­te Aus­zeich­nung für Abschluss­fil­me von Film­schu­len im deutsch­spra­chi­gen Raum und sind ein wich­ti­ges Signal für die Bran­che.

Bes­ter Abend­fül­len­der Spiel­film: SCHWESTERHERZ

Der Spiel­film SCHWESTERHERZ (R: Sarah Miro Fischer, B: Sarah Miro Fischer & Agnes Maa­gard Peter­sen, K: Sel­ma von Pohl­heim Gra­ve­sen, M: Ele­na Wei­he, P: Jan­na Fodor & Nina Sophie Bay­er-Seel) wur­de mit dem mit 20.000 Euro dotier­ten Preis für den abend­fül­len­den Spiel­film aus­ge­zeich­net.

Der Abschluss­film ist eine Kopro­duk­ti­on mit Arka­num Pic­tures und dem rbb und wur­de u.a. von den lang­jäh­ri­gen Partner:innen der Initia­ti­ve Leucht­stoff vom Medi­en­board Ber­lin-Bran­den­burg sowie der Young Talent Foun­da­ti­on Ber­lin geför­dert.

 „Zwi­schen Nähe und Zwie­spalt ent­blät­tert sich eine Geschich­te, die lei­se, doch kraft­voll von Loya­li­tät und Gerech­tig­keit erzählt. SCHWESTERHERZ besticht durch sei­ne nuan­cier­te Aus­ein­an­der­set­zung mit kom­ple­xen fami­liä­ren Bin­dun­gen und einem mora­li­schen Dilem­ma […] Ein ein­drucks­vol­les, klu­ges Werk mit gro­ßer dra­ma­tur­gi­scher Kraft“, so die Jury.

Bes­ter Doku­men­tar­film: MY BOYFRIEND EL FASCISTA

In der Kate­go­rie Doku­men­tar­film konn­te Mat­thi­as Lint­ners Werk über­zeu­gen und erhielt mit dem Doku­men­tar­film­preis eine Geld­prä­mie von 15.000 Euro. Die Heli­os Sus­tainable Films und Mari­qui­tas Film Pro­duk­ti­on, beleuch­tet ein­drück­lich, wie eine Lie­bes­be­zie­hung unter poli­ti­schen Span­nun­gen ins Wan­ken gerät.

Das Jury-State­ment hob vor­al­lem das fol­gen­de her­vor:

„Mit gro­ßer Sen­si­bi­li­tät und Ent­schlos­sen­heit nimmt uns MY BOYFRIEND EL FASCISTA mit auf eine inten­si­ve Rei­se vol­ler Zwi­schen­tö­ne und wider­sprüch­li­cher Gefüh­le. Die nach innen gerich­te­te Kame­ra macht ein­dring­lich sicht­bar, wie rasch man durch Ent­täu­schung, Frust und Ideo­lo­gie­kri­tik ins Radi­ka­le kip­pen […] kann. […] Das Ergeb­nis ist ein her­aus­ra­gen­der, unter­halt­sa­mer Doku­men­tar­film, der Raum für Nuan­cen, Rei­bung und unauf­lös­li­che Wider­sprü­che lässt.“

Götz Geor­ge Nach­wuchs­preis: Ladi­na von Fri­sching

Der mit 10.000 Euro dotier­te Götz Geor­ge Nach­wuchs­preis für Schau­spiel ging an Ladi­na von Fri­sching für ihre her­aus­ra­gen­de Dar­stel­lung in UNGEDULD DES HERZENS von Regis­seur Lau­ro Cress. Der Film, eine Kopro­duk­ti­on mit dem rbb, erzählt von der ver­häng­nis­vol­len Bezie­hung eines jun­gen Sol­da­ten zu einer gelähm­ten Frau.

Die Jury zeig­te sich beein­druckt von der Prä­senz der jun­gen Schau­spie­le­rin:

„Mit beein­dru­cken­der Natür­lich­keit und einer zurück­hal­ten­den Inten­si­tät schafft Ladi­na von Fri­sching eine ein­dring­li­che Figur, die tief berührt. Ihre Dar­stel­lung der Edith in UNGEDULD DES HERZENS balan­ciert gekonnt zwi­schen Sen­si­bi­li­tät und Ent­schlos­sen­heit und beweist Ladi­nas ein­fühl­sa­me Intui­ti­on für kom­ple­xe Emo­tio­nen. Eine außer­ge­wöhn­li­che Nach­wuchs­schau­spie­le­rin, deren Talent und Prä­senz bereits jetzt her­aus­ra­gen.“

Wir gra­tu­lie­ren allen Preisträger:innen herz­lich zu die­sem groß­ar­ti­gen Erfolg!

SCHWESTERHERZ/​​THE GOOD SISTER beim 73. San Sebas­tián Film­fes­ti­val

Wir freu­en uns bekannt­zu­ge­ben, dass der Abschluss­film SCHWESTERHERZ (R: Sarah Miro Fischer, B: Sarah Miro Fischer & Agnes Maa­gard Peter­sen, K: Sel­ma von Pohl­heim Gra­ve­sen, M: Ele­na Wei­he, P: Jan­na Fodor & Nina Sophie Bay­er-Seel) in die renom­mier­te Zab­al­te­gi-Taba­k­a­lera-Sek­ti­on des 73. Inter­na­tio­na­len Film­fes­ti­vals von San Sebas­tián (20.–28. Sep­tem­ber 2025) ein­ge­la­den wur­de. Die­se Sek­ti­on gilt als die offens­te und for­mal frei­es­te Kate­go­rie des Fes­ti­vals und prä­sen­tiert Wer­ke, die durch ihre künst­le­ri­sche Hand­schrift und the­ma­ti­sche Radi­ka­li­tät her­aus­ra­gen.

Der Spiel­film SCHWESTERHERZ (im eng­li­schen THE GOOD SISTER) erzählt von der inten­si­ven Bin­dung zwi­schen der jun­gen Rose und ihrem älte­ren Bru­der Sam. Als Sam der Ver­ge­wal­ti­gung beschul­digt wird, gerät Rose in einen inne­ren Kon­flikt – sie soll als Zeu­gin aus­sa­gen und muss sich zwi­schen Loya­li­tät zu ihrem Bru­der und ihrer eige­nen mora­li­schen Hal­tung ent­schei­den. Im Zen­trum des Films steht die viel­schich­ti­ge Mensch­lich­keit der Figu­ren: Sie alle sind geprägt von Sehn­sucht, Schmerz und per­sön­li­cher Ver­letz­lich­keit, tref­fen fol­gen­schwe­re Ent­schei­dun­gen und über­schrei­ten Gren­zen. Doch Sams Tat ist kein gewöhn­li­cher Feh­ler – sie ist gewalt­sam und zer­stö­re­risch, mit Kon­se­quen­zen, die weit über das unmit­tel­ba­re Umfeld hin­aus­rei­chen.

Der Abschluss­film ist eine Kopro­duk­ti­on mit Arka­num Pic­tures und Nephi­lim Pro­duc­cio­nes und wur­de unter­stützt von der Initia­ti­ve Leucht­stof­fe, einer lang­jäh­ri­gen Part­ner­schaft des Medi­en­board Ber­lin-Bran­den­burg und des Rund­funk Ber­lin-Bran­den­burg. Ergän­zend wur­de das Pro­jekt durch Gap Finan­cing der Young Talent Foun­da­ti­on Ber­lin ermög­licht.