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DIE HEILAND – WIR SIND ANWALT – Inter­view mit Seri­al Eyes Alum­ni Jana Bur­bach und Niko­laus Schulz-Dorn­­burg

Die neue ARD-Serie DIE HEILAND – WIR SIND ANWALT basiert auf der auto­bio­gra­fi­schen Geschich­te einer in Ber­lin leben­den und blin­den Rechts­an­wäl­tin, Pame­la Pabst. Die Teil­neh­mer von Seri­al Eyes 2018/​19 inter­view­ten die Autorin Jana Bur­bach und ihren mit­wir­ken­den Autor Niko Schulz-Dorn­burg über die Ent­ste­hung der Geschich­te. Bei­de Autor*innen haben am Seri­al Eyes-Pro­gramm 2014/​15 teil­ge­nom­men. Die Serie über eine blin­de Anwäl­tin und ihre Assis­ten­tin wird diens­tags um 20:15 Uhr im Ers­ten aus­ge­strahlt.

Im Inter­view erzählt Jana Bur­bach, wie sie wäh­rend des krea­ti­ven Pro­zes­ses selbst zur Assis­ten­tin von Pame­la Pabst wur­de. Sie hat sich mehr­mals mit der Anwäl­tin getrof­fen und inten­siv mit ihrer Blind­heit aus­ein­an­der­ge­setzt. Jana Bur­bach beschreibt, wie unheim­lich schwer es war, sich in die Blind­heit hin­ein­zu­ver­set­zen und zu ver­ste­hen, was das Nicht­se­hen­kön­nen für ihre Assis­ten­tin bedeu­tet. Doch in der Serie wird man über­rascht: Romy Hei­lands Blind­heit ist zwar das The­ma – gera­de zu Beginn, wenn Ada, die Assis­ten­tin, in ihre Auf­ga­ben ein­ge­ar­bei­tet wer­den muss -, doch sie ist vor allem ein ganz nor­ma­ler Bestand­teil von Romys Leben. Der Unter­ti­tel der Serie erschließt sich bald: „Anwalt“ sind die bei­den Frau­en gemein­sam. Es geht um die Team­ar­beit der zwei sehr unter­schied­li­chen und sich ergän­zen­den Frau­en. 

Hier das Inter­view mit Jana Bur­bach und Niko­laus Schulz-Dorn­burg

Rei­he mit Fil­men von Frau­en aus den Jah­ren um 1968 an der ADK

Die Aka­de­mie der Küns­te stellt Fil­me und Vide­os von Frau­en um 1968 vor, u. a. von Clau­dia von Ale­mann, Maria Lass­nig, Niki de Saint Phal­le, Yoko Ono. Am Mitt­woch, den 28. Okto­ber, wer­den die­se Arbei­ten von Regis­seu­rin Hel­ke San­der prä­sen­tiert. For­mal und inhalt­lich beschäf­ti­gen sich die­se Fil­me mit neu­en Gebie­ten der Film­kunst die­ser Zeit. Hel­ke San­der hat die­se mit­er­lebt. Sie gehör­te zu der ers­ten Stu­den­ten­ge­nera­ti­on an der DFFB 1966 und noch wäh­rend ihres Film­stu­di­ums und danach hat sie sich aktiv an der Frau­en­be­we­gung betei­ligt. Sie orga­ni­sier­te das erste inter­na­tio­na­le Frau­en­film­se­mi­nar, das 1973 in Ber­lin statt­fand. Sie grün­de­te 1974 die Zeit­schrift Frau­en und Film, die ers­te femi­nis­ti­sche Film­zeit­schrift in Euro­pa, die sie bis 1981 her­aus­gab.

In Paris ent­stand für den WDR der Film DAS IST NUR DER ANFANG, DER KAMPF GEHT WEITER. Eine dich­te Doku­men­ta­ti­on von Clau­dia von Ale­mann über die Ereig­nis­se von 1968, wel­che die poli­ti­sche Film­ar­beit in Kol­lek­ti­ven, an Uni­ver­si­tä­ten und Schu­len zeigt. Im Rah­men der Auf­klä­rung und Agi­ta­ti­on von Fabrik­ar­bei­tern und Bau­ern. Es geht ganz kon­kret um den Gebrauch des „Films als Waf­fe“.

Eben­so zeigt Mari­as Las­sings Werk die­se Auf­bruchs­stim­mung in CHANCEN FÜR KREATIVE, PROTOKOLLE 68 aus einer ganz ande­ren Per­spek­ti­ve. Mit der neu­en Dar­stel­lung der Frau setzt sich Niki de Saint Phal­le aus­ein­an­der, deren Film eben­so gezeigt wird: „Ich war eine zor­ni­ge jun­ge Frau, doch gibt es ja vie­le zor­ni­ge jun­ge Män­ner und Frau­en, die trotz­dem kei­ne Künst­ler wer­den. Ich wur­de Künst­ler, weil es für mich kei­ne Alter­na­ti­ve gab…“.

Mehr Infor­ma­tio­nen zur Ver­an­stal­tung gibt es hier.

Herz­lich Will­kom­men an der DFFB!

Die DFFB begrüßt ihre neu­en Stu­die­ren­den und freut sich auf leben­di­ge Dis­kus­sio­nen, visio­nä­re Fil­me und neue Akzen­te im Film­haus am Pots­da­mer Platz! Arbei­tet hart, habt Spaß und genießt das Fil­me­ma­chen! Wir sind gespannt auf eure Fil­me und freu­en uns über den talen­tier­ten Zuwachs!