Autor: content_manager_nh

Inter­view über das Dreh­buch­stu­di­um mit Beli­ban zu Stol­berg

Beli­ban zu Stol­berg stu­diert seit 2015 an der DFFB Dreh­buch. Wäh­rend ihrer Stu­di­en­zeit wirk­te sie bei zahl­rei­chen Kurz- und Lang­fil­men sowie Seri­en mit. Noch in die­sem Jahr wird sie mit dem Dreh­buch „Das Tor“ ihr Stu­di­um abschlie­ßen. Der Stoff dreht sich um eine Künst­le­rin, die im selbst gewähl­ten Exil mit Hil­fe ihrer schöp­fe­ri­schen Bega­bung eine Schnitt­stel­le zum Jen­seits erschafft, um ihren toten Gelieb­ten zu errei­chen.  Auch neben ihrem Stu­di­um ist Beli­ban sehr aktiv: Im Jahr 2016 war sie Mit­glied im Jun­gen Ber­li­ner Rat des Maxim Gor­ki Thea­ters. Sie betei­lig­te sich an der künst­le­risch-poli­ti­schen Grup­pe und prä­sen­tier­te die gemein­sa­me Arbeit auf dem Herbst­sa­lon 2017. Auch wenn das Dreh­buch­schrei­ben ihre Pas­si­on ist, schreibt Beli­ban auch Dra­ma und Pro­sa. 2018 wur­de ihre Kurz­ge­schich­te „Pelz­land“ im Ach je Ver­lag ver­öf­fent­licht. Eine gekürz­te Ver­si­on der Geschich­te erschien außer­dem in der taz.

Im April 2019 hat Beli­ban für Stu­di­en­in­ter­es­sier­te eini­ge Fra­gen zum The­ma Dreh­buch im Hin­blick auf das Stu­di­um an der DFFB beant­wor­tet. Hier könnt ihr ihre Ant­wor­ten lesen:

 

Wel­che Stu­di­en­gän­ge sind geeig­net, um spä­ter als Drehbuchautor*in arbei­ten zu kön­nen?

In Deutsch­land gibt es meh­re­re staat­li­che Film­hoch­schu­len, die alle einen Stu­di­en­gang zu Dreh­buch anbie­ten. Es lohnt sich, etwas Recher­che zu betrei­ben, denn die Film­schu­len unter­schei­den sich nicht nur in Loca­ti­on, Auf­bau des Stu­di­ums und Form des Abschlus­ses, son­dern auch in ihrer fil­mi­schen Aus­rich­tung. So ist die Film­aka­de­mie Lud­wigs­burg zum Bei­spiel eher kom­mer­zi­ell aus­ge­rich­tet, wäh­rend auf der DFFB in Ber­lin der Fokus auf künst­le­ri­schem und poli­ti­schem Film liegt. Vie­le Film­hoch­schu­len bie­ten einen Tag der offe­nen Tür an, eine gute Gele­gen­heit, um die Schu­len ken­nen zu ler­nen und zu schau­en, wel­che am bes­ten zu einem passt.

Wenn man sich nicht nur für Film son­dern all­ge­mein fürs Sze­ni­sche Schrei­ben inter­es­siert, eig­net sich auch das Lite­ra­tur­in­sti­tut in Leip­zig oder Kunst­aka­de­mien, die den Stu­di­en­gang Sze­ni­sches Schrei­ben anbie­ten. Bei die­sen Stu­di­en­gän­gen ist die Aus­rich­tung aller­dings eher auf Thea­ter gelegt.

Grund­sätz­lich ist die Aus­bil­dung von Drehbuchautor*innen an einer Film­schu­le die bes­te Idee. Ein wich­ti­ger Bestand­teil der Aus­bil­dung sind die Pro­jek­te, die man mit ande­ren Stu­die­ren­den macht. Einer­seits schult das die eige­ne Schrei­be, ande­rer­seits knüpft man hier Kon­tak­te, die im bes­ten Fall übers Stu­di­um hin­aus bestehen.

Zur Fra­ge staat­lich ver­sus pri­vat: Die staat­li­chen Film­hoch­schu­len sind aner­kann­ter, weil die Auf­nah­me meist schwe­rer ist.

 

Über wel­che (Soft) Skills muss man ver­fü­gen, um als Drehbuchautor*in arbei­ten zu kön­nen (auch ohne Stu­di­um)?

Auf die­se Fra­ge wür­de ich mit 2 grund­le­gen­den Eigen­schaf­ten Ant­wor­ten: Einer­seits sind die hand­werk­li­chen Fähig­kei­ten des Geschich­ten­er­zäh­lens enorm wich­tig, ande­rer­seits geht es auch ganz viel um Soft Skills und Per­sön­lich­keits­merk­ma­le.

> Hand­werk­li­che Fähig­kei­ten

Im Stu­di­um geht es gera­de dar­um, die hand­werk­li­chen Fähig­kei­ten aus­zu­bil­den. Ich habe in mei­nem Dreh­buch­stu­di­um gemerkt, dass so gut wie jeder das Hand­werk des Dreh­buch­schrei­bens erler­nen kann. Es gibt hand­fes­te Din­ge, die man mit­be­kommt. Daher ist es in Ord­nung, vor dem Stu­di­um noch kein per­fek­tes Hand­werk zu besit­zen. Offen­heit, zu ler­nen, soll­te aber da sein.

Alle hand­werk­li­chen Fähig­kei­ten auf­zu­lis­ten, die Drehbuchautor*innen brau­chen, wür­de aus­ufern. Dazu ein paar Buch­emp­feh­lun­gen, in denen die wich­tigs­ten Din­ge ange­ris­sen wer­den: „Sto­ry“ von Robert McKee, „Save the Cat“ von Bla­ke Sny­der und „The Ana­to­my of Sto­ry“ von John Tru­by.

Mei­ne top 3 Skills sind: Visu­el­les Erzäh­len, Figu­ren mit kla­rem want & need, ein emo­tio­na­ler Kern.

> Soft Skills /​ Per­sön­lich­keits­merk­ma­le

Wer als Drehbuchautor*in im deut­schen Markt arbei­ten will, muss kol­la­bo­rie­ren kön­nen. Als Drehbuchautor*in ist man immer auf ande­re ange­wie­sen, sei­en es Regisseur*innen, Produzent*innen, Redakteur*innen.

Es kommt kaum vor, dass man ein genia­les Dreh­buch schreibt, dass genau so ver­filmt wird. Im Gegen­teil: Meist schreibt man meh­re­re Fas­sun­gen (von 2 bis 40 kann alles dabei sein), bis der Film tat­säch­lich gemacht wird. Dabei will jede*r mit­re­den. Gute Drehbuchautor*innen kön­nen kann sol­che Gesprä­che füh­ren.

Wich­tig ist also auch Kri­tik­fä­hig­keit. Man muss ler­nen, zwi­schen kon­struk­ti­ven und destruk­ti­vem Feed­back unter­schei­den zu kön­nen. Zwi­schen dem Buch und der eige­nen Per­sön­lich­keit muss genug Distanz ent­ste­hen, um Feed­back nicht per­sön­lich zu neh­men. Das kann mit­un­ter sehr hart sein, beson­ders, wenn einem der Stoff am Her­zen liegt. Ein dickes Fell ist also von Vor­teil.

Dazu gehört auch Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit und sich in Men­schen ein­füh­len zu kön­nen. Manch­mal kann man das Feed­back näm­lich getrost igno­rie­ren und soll­te dem Gegen­über trotz­dem das Gefühl geben, man respek­tiert sei­ne Mei­nung und sei­ne Sicht auf den Stoff.

Aus­dau­er und Zähe sind wich­tig. Meis­tens schreibt man zehn Pro­jek­te und eins davon klappt. Dabei kann es sogar so weit gehen, dass man alle Pro­jek­te in Dreh­buch­form bringt. Es dau­ert manch­mal Jah­re, bis ein Dreh­buch umge­setzt wird. Oder man knüpft über ein Pro­jekt einen Kon­takt, doch dann wird aus der Umset­zung nichts und das Buch lan­det wie­der in der Schub­la­de. Dafür hat man den Kon­takt gewon­nen und kann even­tu­ell etwas ande­res umset­zen. Man muss die­sen lan­gen Atem mit­brin­gen.

Das ist ein wich­ti­ger Punkt für die Ent­schei­dung für die­sen Beruf: Manch­mal muss man mona­te- oder jah­re­lang am Ball blei­ben, ohne dass etwas Tol­les klappt. Man muss mit Rück­schlä­gen umge­hen kön­nen und immer wie­der auf­ste­hen.

Da man als Drehbuchautor*in auch Autor*in ist, soll­te man Eigen­schaf­ten von Autor*innen mit­brin­gen. Zum Bei­spiel eine gewis­sen Sen­si­bi­li­tät für ande­re Men­schen. Empa­thie ist hilf­reich, um Figu­ren zu schrei­ben, die weit von einem selbst ent­fernt sind. Eine Offen­heit für die Welt und ihre Abgrün­de oder Absur­di­tä­ten. Wider­sprü­che erken­nen und aus­hal­ten kön­nen. Nach mei­ner per­sön­li­chen Mei­nung ist es auch gut, eine gewis­se Amo­ra­li­tät mit­zu­brin­gen – oder wenigs­tens eine Offen­heit für Moral­vor­stel­lun­gen, die von der eige­nen abwei­chen.

Drehbuchautor*innen neh­men die Welt um sich her­um auf und ver­ar­bei­ten sie durch ihr Schrei­ben. Im bes­ten Fall machen sie damit Din­ge sicht­bar, die wir im All­tag über­se­hen, unbe­wusst aber wahr­neh­men. Sie kön­nen uns neue Per­spek­ti­ven auf kom­ple­xe Din­ge oder Dilem­ma­ta auf­zei­gen.

 

Wie sieht der Arbeits­markt aus?

Ange­stell­ten­ver­hält­nis­se gibt es so gut wie nie. Selb­stän­dig­keit ist die Norm. Dabei kommt es abso­lut dar­auf an, was für Dreh­bü­cher man schreibt.

Wer Kino machen will, ist auf gute Bezie­hun­gen zu Pro­duk­ti­ons­fir­men und Regis­seu­ren ange­wie­sen. Da gibt es eine kom­ple­xe För­der­land­schaft in Deutsch­land, über die sich eini­ge Drehbuchautor*innen finan­zie­ren. Nur fürs Kino arbei­ten aber die wenigs­ten. Meist kommt Fern­se­hen dazu. Auch hier gibt es rie­si­ge Unter­schie­de. Bei den zahl­rei­chen Vor­abend­se­ri­en (Rote Rosen, die Jun­gen Ärz­te, …) gibt es mehr Jobs als zum Bei­spiel bei dem umkämpf­ten Tat­ort-For­mat. Seri­en bie­ten auch ein kon­stan­te­res Ein­kom­men.

Ich ken­ne vie­le Drehbuchautor*innen, die neben­bei als Dozent*innen oder Lektor*innen arbei­ten, um sich ihr Ein­kom­men zu sichern.

Der Arbeits­markt ist auf jeden Fall sehr umkämpft. Es gibt vie­le Drehbuchautor*innen. Aber es gibt auch rela­tiv vie­le Jobs, weil viel Con­tent erstellt wird.

Dabei muss man sich auch hier klar machen, das alle an die tol­len, inter­es­san­ten Jobs wol­len. Alle wol­len Kino­fil­me machen oder für Net­flix arbei­ten! Die Chan­cen, dass man dort unter­kommt, sind sehr klein, beson­ders am Anfang.

 

Vor­bil­der (Dan Har­mon): Inspi­ra­ti­on vs. Nach­ah­men

Vor­bil­der sind toll und wich­tig. Wenn man schon eins hat, ist man auf einem guten Weg. Es ist eine gute Idee, sich den Wer­de­gang sei­ner Vor­bil­der genau anzu­se­hen und dar­aus Schlüs­se fürs eige­ne Leben zu zie­hen.

Die Gefahr des Nach­ah­mens sehe ich nicht, man schreibt ja nichts eins zu eins ab, son­dern lässt sich inspi­rie­ren. Dabei wird man die Geschich­ten immer mit eige­nem Leben fül­len.

Zu Dan Har­mon spe­zi­fisch, ein guter Geschich­ten­er­zäh­ler! (Trotz #metoo). Man soll­te sich aber ganz klar machen, dass der Markt in Deutsch­land anders funk­tio­niert als in Ame­ri­ka. In den USA gibt es viel mehr Geld in den ver­schie­de­nen Armen der Film­pro­duk­ti­on, sodass ein For­mat wie Rick&Morty über­haupt ent­ste­hen kann und Gewinn macht. Da der Markt in Deutsch­land wesent­lich klei­ner ist, set­zen vie­le Redak­tio­nen auf alt­be­währ­tes. Gera­de die Fern­seh­sen­der sind da im Zwang, Quo­ten zu bekom­men, und da eher älte­re Men­schen Fern­se­hen schau­en, macht man eben das, wor­an sie gewöhnt sind.

Wenn du dich eher für frei­er Stof­fe und Come­dy inter­es­sierst, eig­nen sich neue For­men der Aus­wer­tung. Es gibt vie­le Webse­ri­en, die ganz eige­ne Wege gehen. Die­se sind dann in der Finan­zie­rung oft klei­ner, dadurch aber auch weni­ger abhän­gig. Eine Platt­form, die sich gera­de zu eta­blie­ren ver­sucht, ist funk. Die stel­len jun­gen Con­tent her und sind viel offe­ner für Neu­es als die Sen­der.

Zum Sen­der auch noch eine Anmer­kung: Je klei­ner, des­to mehr Frei­heit. Etwa TNT, die so etwas Neu­es wie 4 Blocks machen konn­ten.

So, das mal als gro­ben Über­blick. Man sieht schon, das The­ma ist sehr weit­läu­fig. Der Beruf von Drehbuchautor*innen ist wun­der­bar und gleich­zei­tig anstren­gend und schwie­rig. Es lohnt sich aber, mei­ner Mei­nung nach, abso­lut. Vor allem, wenn man wirk­lich dafür brennt. Wenn ich dir eins mit­ge­ben kann: Schrei­ben, schrei­ben, schrei­ben. Egal, wie gut oder schlecht man ist. Ein­fach wei­ter­ma­chen.

Seri­al Eyes: Working in tele­vi­si­on and get­ting paid for it

Begin­ning of April, MIDPOINT – a trai­ning and net­wor­king plat­form for script and pro­ject deve­lo­p­ment ope­ra­ting under the auspi­ces of the Aca­de­my of Per­forming Arts in Pra­gue – invi­ted Ben­ja­min Har­ris, the Head of Pro­gram­me for Serial Eyes, to sit down tog­e­ther and to talk about what the 9‑month resi­den­ti­al pro­gram has to offer and how to app­ly for the April 15 dead­line.

The ori­gi­nal inter­view can be found here. Have a good read!


 

MIDPOINT: What would be the typi­cal back­ground of a Seri­al Eyes par­ti­ci­pant? Who is the pro­gram tar­ge­ting?

Ben­ja­min Har­ris: Seri­al Eyes is aimed at up-and-coming Euro­pean TV wri­ters who have work­ed pro­fes­sio­nal­ly in their home mar­ket and are now rea­dy to step up to an inter­na­tio­nal level. The ide­al can­di­da­te thri­ves on team­work and will want to work in a wri­ters’ room set­ting. We accept twel­ve peo­p­le per year, so it’s a pret­ty inti­ma­te set­ting. You have to be wil­ling to work with ele­ven other peo­p­le in clo­se quar­ters for nine months! Appli­cants should have at least 1–3 years of pro­fes­sio­nal expe­ri­ence as a screen­wri­ter and should ide­al­ly have writ­ten at least one epi­so­de for a dra­ma or come­dy series for a TV chan­nel in their own coun­try. Alter­na­tively, can­di­da­tes may also have suc­cessful­ly com­ple­ted a TV wri­ting pro­gram such as MIDPOINT TV Launch. Very important: can­di­da­tes must have a high level of fluen­cy in writ­ten and spo­ken Eng­lish. Seri­al Eyes is taught enti­re­ly in Eng­lish.

MP: Are Cen­tral and Eas­tern Euro­pean appli­cants wel­co­me?

BH: Yes, very much so. We encou­ra­ge appli­cants from Cen­tral and Eas­tern Euro­pe, espe­ci­al­ly MIDPOINT TV Launch alum­ni. We now offer tui­ti­on scho­lar­ships for appli­cants from so-cal­led low-capa­ci­ty count­ries (for a com­ple­te list of qua­li­fy­ing count­ries plea­se check our admis­si­ons web­page).

MP: How does the Seri­al Eyes trai­ning work? Is it a day-to-day “school”?

BH: Seri­al Eyes is a full-time, resi­den­ti­al pro­gram. That means par­ti­ci­pan­ts com­mit to living and stu­dy­ing in Ber­lin for the full 9 months. We car­ry a pret­ty packed, five-days-a-week sche­du­le, espe­ci­al­ly in the first semes­ter, with all-day work­shops, semi­nars and wri­ters’ rooms. The­re are wri­ting peri­ods at regu­lar inter­vals in the cour­se. But par­ti­ci­pan­ts should expect to be tog­e­ther with their peers on an almost dai­ly basis.

MP: What topics does the 9‑month pro­gram cover?

BH: Our focus is the wri­ters’ room expe­ri­ence. That means par­ti­ci­pan­ts learn the dyna­mics of the wri­ters’ room and prac­ti­ce lea­ding a team of wri­ters. But we’re also a pro­ject incu­ba­tor that encou­ra­ges a col­la­bo­ra­ti­ve work­shop set­ting. Par­ti­ci­pan­ts are trai­ned in nar­ra­ti­ve tech­ni­ques in seri­al wri­ting and the various modes for con­cei­ving new series con­cepts. Each par­ti­ci­pant deve­lo­ps his/​her own TV series from initi­al idea all the way to finis­hed pro­ject pro­po­sal and pilot script. They also col­la­bo­ra­te on group pro­jects that are often writ­ten to a spe­ci­fic brief from one of our indus­try part­ners. Final­ly, our par­ti­ci­pan­ts must under­stand the exi­gen­ci­es and demands of the mar­ket­place and learn about various Euro­pean mar­kets and their spe­ci­fic deve­lo­p­ment and pro­duc­tion methods.

MP: What spe­cial seg­ments apart from the trai­ning at Berlin’s dffb does the pro­gram offer?

BH: Our stu­dy trips are meant to intro­du­ce par­ti­ci­pan­ts to dif­fe­rent mar­kets and the TV pro­fes­sio­nals working the­re. Through our col­la­bo­ra­ti­ons with the Lon­don Film School and the Natio­nal Film School of Den­mark, we spent time in Lon­don and Copen­ha­gen respec­tively and explo­re the local TV indus­tries, learn about their working methods and meet with other wri­ters, pro­du­cers and com­mis­sio­ning edi­tors from tho­se mar­kets. We attend the Ber­li­na­le Dra­ma Series Days and the Series Mania TV fes­ti­val in Lil­le and con­fe­rence in Lil­le, France, and host net­wor­king mixers at tho­se events so that par­ti­ci­pan­ts can build their pro­fes­sio­nal net­works.

MP: What skills, cont­acts, know­ledge do the par­ti­ci­pan­ts gra­dua­te with?

BH: Seri­al Eyes is a pres­su­re coo­ker. So one of the most important qua­li­fi­ca­ti­ons that our gra­dua­tes are reco­gni­zed for in the indus­try is their disci­pli­ne and their abili­ty to work well under pres­su­re. In addi­ti­on, Seri­al Eyes gra­dua­tes have built up a sharp under­stan­ding of series sto­rytel­ling. They know how to mana­ge a team of wri­ters and are very com­for­ta­ble in a wri­ters’ room. Final­ly, they have amas­sed a net­work of indus­try cont­acts across Euro­pe. They will know how to speak to agents, pro­du­cers and com­mis­sio­ning edi­tors and will be able to pitch their sto­ries with ease and cla­ri­ty.

MP: What are some nota­ble suc­ces­ses of the Seri­al Eyes alum­ni?

BH: Some nota­ble alum­ni include Jana Bur­bach (Wri­ter of Bad Banks for ZDF/​ARTE, Co-Crea­tor of Tri­bes of Euro­pe for Net­flix), Den­nis Schanz (Crea­tor of Sky­li­nes for Net­flix), Alex­an­der Lindh and Julia Pen­ner (Head Wri­ters of Druck/​aka Skam Ger­ma­ny for ZDF­neo), Lau­ra Grace (Wri­ter on Das Boot for Sky Ger­ma­ny), Wik­tor Piat­kow­ski (Crea­tor of Wata­haThe Pact for HBO Euro­pe), Isau­re Pisa­ni-Fer­ry (Co-Crea­tor of Vam­pi­res for Net­flix), and Ivan Kne­ze­vic (Wri­ter on Hacker­ville 2 for HBO Euro­pe). The­re are many more who are doing fan­ta­stic work. The main thing is that pret­ty much ever­y­bo­dy is working as a wri­ter and/​or pro­du­cer in tele­vi­si­on and get­ting paid for it. That’s a big suc­cess in my book!

 

The appli­ca­ti­on dead­line for Seri­al Eyes 2019/​2020 is April 15, 2019. For more infor­ma­ti­on, plea­se visit the admis­si­on web­page.

DFFB blickt auf eine span­nen­de und erfolg­rei­che Ber­li­na­le 2019 zurück

Was für eine Ber­li­na­le! Wir sind unglaub­lich stolz auf unse­re Stu­die­ren­den und Alum­ni, die mit so vie­len guten Fil­men in bei­na­he allen Sek­tio­nen des Fes­ti­vals ver­tre­ten waren. An nur 10 Tagen wur­den 14 ihrer Fil­me ins­ge­samt 60 mal auf den Kino­lein­wän­den der Haupt­stadt gezeigt – und konn­ten eini­ge Erfol­ge fei­ern.

 

4 Fil­me im Forum bzw. der Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino

Mit Sara Sum­ma, Miri­am Blie­se und Simo­na Kos­to­va hat die DFFB drei star­ke Regis­seu­rin­nen ins Ren­nen geschickt, die mit ihren Spiel­fil­men alle­samt auf der Ber­li­na­le ihre jewei­li­ge Welt- bzw. Deutsch­land­pre­mie­re fei­er­ten. Wäh­rend Sara Sum­ma mit GLI ULTIMI A VEDERLI VIVERE auf eine erfolg­rei­che Welt­pre­mie­re im Forum zurück­blickt, wur­de DIE EINZELTEILE DER LIEBE von Miri­am Blie­se in der Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino zum ers­ten Mal dem Publi­kum prä­sen­tiert. Simo­na Kos­to­va fei­er­te mit DREISSIG ihre Deutsch­land­pre­mie­re auf der Ber­li­na­le und als Gewin­ner des dies­jäh­ri­gen Max Ophüls Preis lief außer­dem DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN von Susan­ne Hein­rich als Gast­spiel im Rah­men der Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino. Wir wün­schen unse­ren talen­tier­ten Regis­seu­rin­nen wei­ter­hin bes­te Erfol­ge!

 

Aus­zeich­nun­gen für Absolvent*innen der DFFB

Wir gra­tu­lie­ren unse­rer Alum­na Ange­la Scha­nelec sehr herz­lich zum Sil­ber­nen Bären für die Bes­te Regie im Wett­be­werb. Mit ICH WAR ZU HAUSE, ABER hat die Ber­li­ner Regis­seu­rin erst­mals am Wett­be­werb der Ber­li­na­le teil­ge­nom­men und die Inter­na­tio­na­le Jury mit den Ele­men­ten der Ber­li­ner Schu­le – lan­ge Ein­stel­lun­gen, viel Raum, noch mehr Stil­le – über­zeugt.

Unse­re Glück­wün­sche gehen auch an das Team von SYSTEMSPRENGER, beson­ders an Regis­seu­rin Nora Fing­scheidt sowie DFFB-Alum­nus und Pro­du­zent Jonas Wey­de­mann, das von der Jury mit dem Sil­ber­nen Bären Alfred-Bau­er-Preis aus­ge­zeich­net wur­de. Der Preis wird seit 1987 an Spiel­fil­me im Wett­be­werbs­pro­gramm, die neue Per­spek­ti­ven auf die Film­kunst eröff­nen, ver­lie­hen und wur­de nach dem ers­ten Lei­ter des Fes­ti­vals, Alfred Bau­er, benannt. Der Preis der Leser­ju­ry der Ber­li­ner Mor­gen­post ging eben­falls an SYSTEMSPRENGER.

Auch der mit 5.000 Euro dotier­te Kom­pass-Per­spek­ti­ve Preis wur­de an einen Film mit DFFB-Betei­li­gung ver­ge­ben. Wir gra­tu­lie­ren BORN IN EVIN von Maryam Zaree, die mit DFFB-Absol­ven­tin Siri Klug an der Kame­ra zusam­men an dem Film gear­bei­tet hat, zur Aus­zeich­nung für den bes­ten Film aus dem aktu­el­len Pro­gramm der Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino.

Herz­li­che Glück­wün­sche gehen auch an unse­re Absol­ven­tin Ana-Feli­cia Scu­tel­ni­cu, die für ihr Tre­at­ment TRANSIT TIMES mit dem Kom­pa­gnon-För­der­preis aus­ge­zeich­net wur­de. Der von Ber­li­na­le Talents und Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino gemein­sam ver­ge­be­ne Preis bie­tet neben einem Sti­pen­di­um von 5.000 Euro zur unab­hän­gi­gen Dreh­buch- bzw. Pro­jekt­ent­wick­lung auch ein Men­to­ren­pro­gramm zur Stär­kung der künst­le­ri­schen Hand­schrift sowie berufs­be­glei­ten­de Coa­chings zur bes­se­ren Ver­net­zung inner­halb der Bran­che.

 

HAGAZUSSA fei­ert Erfolg im Rah­men der Woche der Kri­tik

Auch bei der Woche der Kri­tik wur­de die DFFB mit einem begehr­ten Preis bedacht: Für ihre außer­ge­wöhn­li­che Arbeit an HAGAZUSSA erhielt unse­re Absol­ven­tin und Bild­ge­stal­te­rin Mari­el Baquei­ro den vom Ver­band der Deut­schen Film­kri­tik ver­lie­hen Preis für die Bes­te Kame­ra. Wir gra­tu­lie­ren herz­lich zu der erneu­ten Aus­zeich­nung, nach­dem HAGAZUSSA bereits bei den FIRST STEPS AWARDS 2018 über­zeug­te.

 

Juli­an Radl­mei­er holt die Gol­de­ne Lola für das bes­te unver­film­te Dreh­buch nach Hau­se

Noch ein Grund zum Jubeln: DFFB-Alum­nus Juli­an Radl­mai­er wur­de für sein Tre­at­ment „Blut­sauger“ die Gol­de­ne Lola 2019 für das bes­te unver­film­te Dreh­buch ver­lie­hen. Der mit 10.000 Euro dotier­te Preis wur­de beim Emp­fang des Ver­ban­des Deut­scher Dreh­buch­au­to­ren (VDD) durch die Staats­mi­nis­te­rin für Kul­tur und Medi­en, Prof. Moni­ka Grüt­ters, über­reicht.

 

Wow! Wir gra­tu­lie­ren allen Stu­die­ren­den und Alum­ni zur Ein­la­dung zum Fes­ti­val und ganz beson­ders zu den groß­ar­ti­gen Erfol­gen! Wir sind schon jetzt gespannt auf die nächs­te Sai­son und kön­nen schluss­end­lich nur eins sagen: Wei­ter so!

Mari­el Baquei­ro gewinnt den vom Ver­band der Deut­schen Film­kri­tik ver­lie­he­nen Preis für die bes­te Kame­ra

Der Preis der deut­schen Film­kri­tik ist der ein­zi­ge deut­sche Film­preis, der aus­schließ­lich von Kritiker*innen ver­ge­ben wird. Er rich­tet sich nicht nach wirt­schaft­li­chen, län­der­spe­zi­fi­schen oder poli­ti­schen Kri­te­ri­en, son­dern aus­schließ­lich nach künst­le­ri­schen und hat ein gro­ßes Renom­mee. Auch in der Ver­gan­gen­heit ging er an her­aus­ra­gen­de Fil­me und Regisseur*innen des Jah­res; 1956 wur­de er erst­mals ver­ge­ben.

In die­sem Jahr wur­de der Preis für die bes­te Kame­ra an die DFFB-Absol­ven­tin Mari­el Baquei­ro ver­lie­hen, über­reicht durch den Ver­band der Deut­schen Film­kri­tik. Aus­ge­zeich­net wur­de ihre Arbeit an HAGAZUSSA (R/​B: Lukas Fei­gel­feld, K: Mari­el Baquie­ro, P: Simon Lubin­sky, Lukas Fei­gel­feld). Durch ihre ein­drucks­vol­len Bil­der kre­iert Mari­el eine erschre­cken­de Atmo­sphä­re, die gefan­gen hält. Ihre Kame­ra­füh­rung ermög­licht ein tie­fes Ein­tau­chen der Protag­nis­tin. Im Stru­del der psy­che­de­lisch-eksta­ti­schen Bil­der­fol­gen fal­len Akti­on und Reak­ti­on in eins und machen es uns damit schwer, ein mora­li­sches Urteil zu fäl­len – ein ech­tes Seh­erleb­nis für das Publi­kum. Bereits beim First Steps Award 2018 über­zeug­te HAGAZUSSA und gewann unter ande­rem den mit 10.000 € dotier­ten Micha­el-Ball­haus-Preis für die bes­te Bild­ge­stal­tung.

Wir gra­tu­lie­ren herz­lich zu der erneu­ten Aus­zeich­nung!

Deut­scher Dreh­buch­preis für Alum­nus Juli­an Radl­mai­er

DFFB-Alum­nus Juli­an Radl­mai­er hat mit „Blut­sauger“ die Gol­de­ne Lola 2019 für das bes­te unver­film­te Dreh­buch gewon­nen. Beim Emp­fang des Ver­ban­des Deut­scher Dreh­buch­au­to­ren (VDD) anläss­lich der 69. Ber­li­na­le hat die Staats­mi­nis­te­rin für Kul­tur und Medi­en, Prof. Moni­ka Grüt­ters, den Preis an unse­ren Alum­nus ver­lie­hen. Er ist mit 10.000 € dotiert und gehört zu den wich­tigs­ten Prei­sen für Drehbuchautor*innen in Deutsch­land.

Die Jury lob­te das Dreh­buch, in dem ein fal­scher rus­si­scher Baron und eine ech­te deut­sche Fabri­kan­ten­toch­ter im Jahr 1926 zusam­men einen Vam­pir­film an der Ost­see dre­hen, als „extra­va­gant, skur­ril und sau­ko­misch“. Die Ver­flech­tung schil­lern­der Dia­lo­ge mit Refle­xio­nen über die Klas­sen­ge­sell­schaft, die Par­al­le­len zur Magie und Kor­rum­pier­bar­keit des Kinos zulas­sen, machen uns sehr gespannt auf die Umset­zung die­ses unter­halt­sa­men Stof­fes. Umso bes­ser, dass für den Preis­trä­ger auch auch ein Anspruch auf För­de­rungs­hil­fen von bis zu 20.000 € für die Rea­li­sa­ti­on des Buchs besteht.

In die­sem Sin­ne gra­tu­lie­ren wir Juli­an Radl­mai­er, der im letz­ten Jahr bereits den Kom­pa­gnon-För­der­preis Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino für das Dreh­buch zu „Blut­sauger“ gewann, sehr herz­lich zu die­sem Erfolg!

 

UP.GRADE wirkt an 25 Fil­men auf der Ber­li­na­le mit

Unser Pro­gramm UP.GRADE war eben­falls schon immer eng mit der Ber­li­na­le ver­bun­den und vie­le fra­gen sich, ob/​welche/​wie vie­le Fil­me mit Betei­li­gung von UP.GRADE auf der Ber­line lau­fen.

Wir sagen: 25! 25 Fil­me, die von denTeilnehmer*innen, Alum­ni sowie Dozent*innen gegra­det, restau­riert oder geschnit­ten wur­den, sind die­ses Jahr bei den Inter­na­tio­na­len Film­fest­spie­len Ber­lin zu sehen:

 

UP.GRADE Alum­ni

Sys­tem­spren­ger

Colou­ris­tin: Petra Lis­son (UP.GRADE 2016–2017)

Wett­be­werb

 

Es hät­te schlim­mer kom­men kön­nen – Mario Adorf

Colou­rist: Kai Klas­sen (UP.GRADE 2015–2016)

Ber­li­na­le Spe­cial

 

My Grand­pa is an Ali­en

Colou­rist: Fran Soko­lić (UP.GRADE 2015–2016)

EFM

 

Dreis­sig

Colou­ris­tin: Mag­da Nizel (UP.GRADE 2016–2017)

Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino

 

Kids

Colou­rist: Artem Stre­to­vich (UP.GRADE 2016–2017)

Gene­ra­ti­on 14plus

 

Die Ein­zel­tei­le der Lie­be

Colou­rist: Yves Roy Val­las­ter (UP.GRADE 2016–2017)

Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino

 

Ich den­ke oft an Hawaii

Restau­rie­run­g/­Re-Gra­ding: Ana Maria Orma­za (UP.GRADE 2018–2019)

Retro­spek­ti­ve

 

Šavo­vi

Colour Assist/​ACES Work­flow Super­vi­si­on: Fran Soko­lić (UP.GRADE 2015–2016)

Pan­ora­ma

 

Era­sed

Colour Assist/​ACES Work­flow Super­vi­si­on: Fran Soko­lić (UP.GRADE 2015–2016)

Euro­pean Film Mar­ket

 

The Dia­ry of Dia­na B.

Colour Assist/​ACES Work­flow Super­vi­si­on: Fran Soko­lić (UP.GRADE 2015–2016)

Euro­pean Film Mar­ket

 

UP.GRADE Team

Dust

Gra­ding: Dirk Mei­er (Lei­ter UP.GRADE)

Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino

 

Ich war zu Hau­se, aber

Colou­rist: Dirk Mei­er (Lei­ter UP.GRADE)

Wett­be­werb

 

Gli ulti­mi a veder­li vive­re

Colou­rist: Edmond Lac­con (Co-Lei­ter UP.GRADE)

Forum

 

UP.GRADE Dozent*innen

Das Fahr­rad

Restau­rie­run­g/­Re-Gra­ding: Chris­ti­ne Hiam

Retro­spek­ti­ve

 

Malou

Restau­rie­run­g/­Re-Gra­ding: Chris­ti­ne Hiam

Retro­spek­ti­ve

 

easy love

Colou­rist: Felix Hüs­ken

Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino

 

Sear­ching Eva

Colou­rist: Felix Hüs­ken

Pan­ora­ma Doku­men­te

 

Monos

Colou­rist: Lau­rens Orij

Pan­ora­ma

 

O Beau­tiful Night

Colou­rist: Phil­ipp Orgas­sa

Pan­ora­ma

 

Die Gru­be

Colou­rist: Tobi­as Schaar­schmidt

Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino

 

Kız Kar­deş­ler

Schnitt: Cicek Kahr­a­man

Wett­be­werb

 

Oray

Colou­ris­tin: Fabia­na Card­al­da

Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino

 

Fort­schritt im Tal der Ahnungs­lo­sen

Colou­ris­tin: Fabia­na Card­al­da

Forum

 

Cleo

Colou­ris­tin: Fabia­na Card­al­da

Gene­ra­ti­on Kplus

 

Armed Lul­la­by – Ein Kriegs­wie­gen­lied

Colou­ris­tin: Fabia­na Card­al­da

Gene­ra­ti­on Kplus

Ange­la Scha­nelec, Max Linz, David Dietl und ande­re DFFB Alum­ni auf der Ber­li­na­le

Die 69. Inter­na­tio­na­len Film­fest­spie­le Ber­lin zei­gen neun Fil­me mit Betei­li­gung von DFFB Alum­ni.

Im Wett­be­werb läuft ICH WAR ZUHAUSE, ABER von Absol­ven­tin Ange­la Scha­nelec. Es ist die Geschich­te über eine Mut­ter und ihren 13jährigen Sohn, der wort­los, nach­dem er für eine Woche ver­schwun­den war, nach Hau­se zurück­kehrt.

  • Di, 12.2., 16:00 Uhr, Ber­li­na­le Palast (Welt­pre­mie­re)
  • Mi, 13.2., 09:30 Uhr, Fried­rich­stadt-Palast
  • Mi, 13.2., 12:30 Uhr, Haus der Ber­li­ner Fest­spie­le
  • Mi, 13.2., 18:00 Uhr, Fried­rich­stadt-Palast
  • Do 14.2., 15:30 Uhr, Ode­on, Ber­li­na­le Goes Kiez

 

Alum­nus Jonas Wey­de­mann hat den Wett­be­werbs­bei­trag SYSTEMSPRENGER von Nora Fing­scheidt pro­du­ziert. Im Mit­tel­punkt des Dra­mas steht ein neun­jäh­ri­ges Mäd­chen (Hele­na Zen­gel), mit dem alle päd­ago­gi­schen Sys­te­me über­for­dert sind.

  • Fr, 08.02., 15:30 Uhr, Ber­li­na­le Palast (Welt­pre­mie­re)
  • Sa, 09.02., 09:30 Uhr, Fried­rich­stadt-Palast
  • Sa, 09.02., 12:00 Uhr, Haus der Ber­li­ner Fest­spie­le
  • Sa, 09.02., 20:30 Uhr, HAU Heb­bel am Ufer (HAU1), Ber­li­na­le Talents
  • Do, 14.02., 17:00 Uhr, JVA Plöt­zen­see, Ber­li­na­le Goes Kiez (kei­ne Tickets)
  • So, 17.02., 18:30 Uhr, Ber­li­na­le Palast

 

Max Linz’ Film WEITERMACHEN SANSSOUCI (Kame­ra: Car­los Andrés López) fei­ert sei­ne Welt­pre­mie­re im Forum. Dem Insti­tut für Kyber­ne­tik und Simu­la­ti­ons­for­schung droht die Schlie­ßung – so das Aus­gangs­sze­na­rio die­ser Sati­re über die Ver­wand­lung des Uni­ver­si­täts­be­triebs in eine tur­bo­ka­pi­ta­lis­ti­sche For­schungs­ma­schi­ne­rie.

  • Di, 12.02., 18:30 Uhr, Del­phi Film­pa­last
  • Mi, 13.02., 13:45 Uhr, Cine­Star 8
  • Fr, 15.02., 20:00 Uhr, Cubix 9
  • So, 17.02., 19:30 Uhr, Colos­se­um 1

 

Uli M. Schuep­pel prä­sen­tiert DER ATEM (Kame­ra: Cor­ne­li­us Pla­che) im Pan­ora­ma. Der Film zeigt eine Ansamm­lung von exis­ten­zi­el­len Erleb­nis­sen aus der Ber­li­ner Nacht – Por­trät­frag­men­te, die zu einer Kom­po­si­ti­on zusam­men­fügt wur­den.

  • Mi, 13.02., 21:30 Uhr, Zoo Palast 1
  • Do, 14.02., 12:30 Uhr, Cine­ma­xX 7
  • Fr 15.02., 22:00 Uhr, Colos­se­um 1
  • Sa 16.02., 20:00 Uhr, Inter­na­tio­nal

 

Auch David Dietls Doku­men­tar­film BERLIN BOUNCER (Kame­ra: Eric Ferranti/​Raphael Bein­der, pro­du­ziert von Mar­tin Heisler/​Gabriele Simon) beschäf­tigt sich mit der Ber­li­ner Nacht und fei­ert sei­ne Welt­pre­mie­re in der Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino. Die Doku­men­ta­ti­on über drei legen­dä­re Ber­li­ner Tür­ste­her – Frank Küns­ter, Smi­ley Bald­win und Sven Mar­quardt erzählt aus ihrem Leben als Tür­ste­her in der einst geteil­ten Stadt und der heu­ti­gen Club-Metro­po­le.

  • So, 10.02., 22:30, Cine­ma­xX 1,
  • Mo, 11.02., 22:00, Colos­se­um 1
  • Sa, 16.02., 20:00, Cine­ma­xX 1

 

Außer­dem zeigt Ute Aurand ihren Film RASENDES GRÜN MIT PFERDEN im Forum Expan­ded. RASENDES GRÜN MIT PFERDEN ist eine Samm­lung kur­zer Beob­ach­tun­gen und Begeg­nun­gen, gefilmt zwi­schen 1998 und 2018

  • Fr, 8.2., 16:15 Uhr, Kino Arse­nal
  • Sa, 9.2., 17:00 Uhr, Werk­statt­ki­no des silent green

 

Der 1982 von Ute Aurand und Ulri­ke Pfeif­fer gemein­sam ent­wi­ckel­te Film UMWEG läuft in der Retro­spek­ti­ve.

  • DI, 12.2., 16:30 Uhr, Cine­ma­XX 8
  • MI 13.2., 21:30 Uhr, Zeug­haus­ki­no

 

Dreh­buch­ab­sol­ven­tin Aria­na Berndl hat zusam­men mit Regis­seur Xaver Böhm das Dreh­buch zu OH BEAUTIFUL NIGHT geschrie­ben, der Film läuft im Pan­ora­ma. Obwohl Juri jung ist, wird sein Leben von der Angst zu ster­ben beherrscht. Nächt­li­che Panik­at­ta­cken sind ihm ver­traut.

  • Di, 12.02., 20:00 Uhr, Inter­na­tio­nal
  • Mi, 13.02., 12:30 Uhr, Cine­ma­xX 7
  • Do 14.02., 22:00 Uhr Colos­se­um 1
  • Fr, 15.02., 17:45 Uhr, Cine­Star 3
  • Sa, 16.02., 19:30 Uhr, Zoo Palast 2

 

Die Bild­ge­stal­tung zu BORN IN EVIN von Maryam Zaree in der Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino hat DFFB Absol­ven­tin Siri Klug über­nom­men. Die Kin­der, die im berüch­tigts­ten Gefäng­nis Irans, dem Evin, gebo­ren und im Wes­ten auf­ge­wach­sen sind, wur­den Zeu­gen von Fol­ter, Mord und Men­schen­rechts­ver­let­zung. Eines die­ser Kin­der ist die deutsch-ira­ni­sche Schau­spie­le­rin Maryam Zaree. Als sie eines Tages erfährt, selbst im Gefäng­nis gebo­ren zu sein, begibt sie sich auf die Suche nach ande­ren Kin­dern, um auch ihre eige­ne Geschich­te bes­ser zu ver­ste­hen.

  • Sa, 09.02., 19:00 Uhr Cine­ma­xX 3
  • So, 10.02., 12:00 Uhr Colos­se­um 1
  • So 10.02., 20:00 Uhr Cine­ma­xX 1

 

Wir wün­schen allen ein fan­tas­ti­sches Kino- und Fes­ti­val­ver­gnü­gen!

DFFB goes Ber­li­na­le

In die­sem Jahr prä­sen­tiert sich die DFFB mit einem umfas­sen­den Pro­gramm bei den 69. Inter­na­tio­na­len Film­fest­spie­len Ber­lin (7.–17.2.2019). Mit vier Spiel­fil­men von Stu­die­ren­den in zwei Sek­tio­nen trägt die DFFB zu einem span­nen­den Fes­ti­val bei.

So fei­ert GLI ULTIMI A VEDERLI VIVERE von Sara Sum­ma im Forum sei­ne Welt­pre­mie­re. Der Film erzählt die Geschich­te von Fami­lie Dura­ti, die in einem abge­le­ge­nen Haus inmit­ten einer wei­ten, wüstenhaften Land­schaft lebt. Ein­zig eine schma­le Stra­ße ver­bin­det ihre Oli­ven­plan­ta­ge mit der Außen­welt. Ihr ganz nor­ma­les Tagesgeschäft ver­dich­tet sich in der Wahr­neh­mung der wis­sen­den Zuschauer*innen zu einem zar­ten Requi­em.

  • Sa, 9.2., 11:00 Uhr, Cine­ma­xX 6 (Press & Indus­try)
  • So, 10.2., 19:00 Uhr, Del­phi (Welt­pre­mie­re)
  • Di, 12.2., 22:00 Uhr, Cine­Star 8
  • Mi, 13.2., 12.30 Uhr & 15:45 Uhr, DFFB Kino (EFM Markt Scree­ning)
  • Do, 14.2., 19:30 Uhr, Colos­se­um 1
  • So, 17.2., 17:30 Uhr Arse­nal 1

 

Auch der DFFB-Abschluss­film DIE EINZELTEILE DER LIEBE von Miri­am Blie­se wird wäh­rend der Ber­li­na­le,  in der Sek­ti­on Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino, sei­ne Welt­pre­mie­re fei­ern. Eine Erzäh­lung über Sophie und Georg, die sich ein­mal geliebt haben. Jetzt sind sie getrennt. In ein­zel­nen Moment­auf­nah­men zeich­net der Film das lako­ni­sche Porträt einer moder­nen Fami­lie. Eine ernst­haf­te Trennungskomödie mit Gesangs­ein­la­gen.

  • Di, 12.2., 14:00 Uhr, Cine­ma­xX 5 (Press & Indus­try)
  • Di, 12.2., 19:00 Uhr, Cine­ma­xX 3 (Welt­pre­mie­re)
  • Mi, 13.2., 12:00 Uhr, Colos­se­um
  • Mi, 13.2., 17:30 Uhr, Blau­er Stern
  •  Mi, 13.2., 14:00 Uhr, DFFB Kino (EFM Markt Scree­ning)
  • Mi, 13.2., 20:00 Uhr, Cine­ma­xX 1

 

Es gibt einen wei­te­ren Bei­trag in der Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino: Simo­na Kos­to­vas DREISSIG wird nach sei­ner erfolg­rei­chen Pre­mie­re beim 48. Inter­na­tio­nal Film Fes­ti­val Rot­ter­dam im Janu­ar in die­ser Sek­ti­on lau­fen. Der Film erzählt von einer Grup­pe von Freun­den, die gemein­sam Övünçs Geburts­tag fei­ert. Die Sze­ne wech­selt von Tag zu Nacht, wäh­rend sie durch die Stra­ßen und Bars von Neu­kölln strei­fen. Gemein­sam sind sie auf der Suche nach dem Beson­de­ren, das ihnen im Lau­fe des Tages so schmerz­lich gefehlt hat.

  •  Sa, 9.2., 22:30 Uhr, Cine­ma­xX 2 (Press & Indus­try)
  • Sa, 9.2., 22:30 Uhr, Cine­ma­xX 1 (Deutsch­land Pre­mie­re)
  •  So, 10.2., 22:00 Uhr, Colos­se­um 1
  •  Mi, 13.2., 9.00 Uhr & 17:10 Uhr, DFFB Kino (EFM Markt Scree­ning)
  •  Sa, 16.2., 12:00 Uhr, Colos­se­um 1

 

Zusätzlich wird Susan­ne Hein­richs DFFB-Abschluss­film DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN, der beim diesjährigen 40. Film­fes­ti­val Max Ophüls Preis den Preis für den bes­ten Spiel­film erhielt, als Abschluss­film der Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino gezeigt. Es, das melan­cho­li­sche Mäd­chen, streift auf der Suche nach einem Schlaf­platz durch die Stadt, aber zwi­schen Yoga­stu­di­os, Kunst­ga­le­rien und den Bet­ten Frem­der ist kein Platz für sie. Eine post­mo­der­ne Komödie in pink und blau.

  • Mi, 13.2., 11:00 Uhr, DFFB Kino (EFM Markt Scree­ning)
  • Clo­sing Film der Per­spek­ti­ve: So, 17.2., 19:00 Uhr, Cine­ma­xX 3

 

Wir freu­en uns außer­dem, bekannt geben zu kön­nen, dass GLI ULTIMI A VEDERLI VIVERE und DIE EINZELTEILE DER LIEBE für den von der Ber­li­na­le ver­lie­he­nen und mit 50.000 Euro dotie­ren GWFF Preis Bes­ter Erst­lings­film nomi­niert sind. Wir drü­cken die Dau­men!

Alum­nus Juli­an Radl­mai­er erhält sechs­stel­li­ge För­de­rung für „Blut­sauger“

Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Moni­ka Grüt­ters hat För­der­gel­der für ins­ge­samt zehn Spiel­fil­me und sie­ben Film­stof­fe bewil­ligt, dar­un­ter die Komö­die BLUTSAUGER unse­res Alum­nus Juli­an Radl­mai­er.

Aus 31 ein­ge­reich­ten Anträ­gen auf Pro­duk­ti­ons­för­de­rung und 49 Anträ­gen auf Dreh­buch­för­de­rung such­te Moni­ka Grüt­ters, den Emp­feh­lun­gen einer unab­hän­gi­gen Jury fol­gend, Film­vor­ha­ben her­aus, die sie mit ins­ge­samt 4.240.000 Euro för­dert.

BLUTSAUGER, eine anti­fa­schis­ti­sche Strand­ko­mö­die über einen rus­si­schen Schau­spie­ler, der sich in einen deut­schen Vam­pir ver­liebt, erhielt 550.000 Euro.

Wir sagen: Herz­li­chen Glück­wunsch!