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Absolvent*innen der DFFB 2026

Wir ver­ab­schie­den eine neue Gene­ra­ti­on talen­tier­ter Filmemacher*innen in die pro­fes­sio­nel­le Film- und Medi­en­welt.

Wir gra­tu­lie­ren den Produktionsabsolvent*innen Leo­nie Schä­fer, Eli­sa­beth Lin­nea Doro­thea Köl­ler, Maxi­mi­li­an Feld­kamp und Maxi­mi­li­an Sei­del; den Regieabsolvent*innen Naë­mi Ada, Lisa Hürt­gen, Alex­an­dra Bal­te­anu, Andrej Gont­cha­rov, Katar­zy­na Hertz-Pacu­ra und Robert Mor­gen­stern sowie den Absolvent*innen der Bildgestaltung/​Kamera Felix Schus­ter, Nor­win Hatsch­bach und Sabi­ne Ball­nat.

Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss ihres Stu­di­ums endet für die Absolvent*innen ein prä­gen­der Abschnitt an der DFFB und zugleich beginnt ein neu­er Weg in der Film- und Medi­en­bran­che. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren haben sie mit Krea­ti­vi­tät, Aus­dau­er und Lei­den­schaft ihre künst­le­ri­schen Hand­schrif­ten ent­wi­ckelt und zahl­rei­che Pro­jek­te rea­li­siert.

Für den neu­en Lebens­ab­schnitt wün­schen wir den jun­gen Produzent*innen, Regisseur*innen und Bildgestalter*innen alles Gute, viel Erfolg und inspi­rie­ren­de Begeg­nun­gen. Mögen sie ihren eige­nen Blick auf die Welt bewah­ren, wei­ter­hin muti­ge Geschich­ten erzäh­len und die Zukunft des Films mit­ge­stal­ten. Wir freu­en uns dar­auf, ihre nächs­ten Schrit­te zu ver­fol­gen. Herz­li­chen Glück­wunsch zum Abschluss!

Erfolg­rei­ches DFFB con­nect: Stu­die­ren­de prä­sen­tie­ren neue Film­pro­jek­te

Beim dies­jäh­ri­gen DFFB con­nect prä­sen­tier­ten Stu­die­ren­de der Aka­de­mie zehn aktu­el­le Pro­jek­te vor Vertreter*innen der Film- und Medi­en­bran­che. In kur­zen Pit­ches stell­ten sie ihre Arbei­ten per­sön­lich vor und gaben Ein­bli­cke in Stof­fe, For­ma­te und künst­le­ri­sche Ansät­ze.

Im Anschluss nutz­ten die Teil­neh­men­den die Gele­gen­heit zum Aus­tausch. In Gesprä­chen und per­sön­li­chen Begeg­nun­gen ent­stan­den neue Kon­tak­te und ers­te Per­spek­ti­ven für mög­li­che Koope­ra­tio­nen und För­de­run­gen.

Die vor­ge­stell­ten Pro­jek­te spie­geln die Viel­falt der Aus­bil­dung an der DFFB wider. Von Seri­en­for­ma­ten bis zu Kino­stof­fen reicht das Spek­trum der Gen­res und Erzähl­for­men – dar­un­ter Dra­ma, Romance, (Super­na­tu­ral) Thril­ler, Dra­me­dy sowie doku­men­ta­ri­sche und hybri­de For­ma­te. Gemein­sam ist den Arbei­ten ihr Inter­es­se an gesell­schaft­lich rele­van­ten The­men und ihre jeweils eige­ne fil­mi­sche Hand­schrift.

Vor­ge­stell­te Pro­jek­te

Bas­ti­an Husa – BIATHLETEN
Ron Roth­schild & Yus­uf Çelik – DIE FILMEINHEIT /​ THE FILM UNIT
Lau­ra Nau­mann – RÜGEN98
Nel­son Algo­me­da & Tanya Tsy­ga­no­va – A MISSING BEAST
Gian Suh­ner – FROM ASHES
Javier Ima­gi­na­rio & Niko­le­ta Kri­ki – THIS HOUSE WILL FALL ON US
Lili­an Maz­bo­uh – KEEPING UP WITH JIN
Maz­lum Demir & Adam El Nab­li – LIKE A VOLCANO
Lucas Mil­ho­mem – REPORTERS
Lau­ra Nau­mann – SWELL

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Pro­jek­ten schrei­ben Sie uns ger­ne an: kommunikation@​dffb.​de

DFFB-Kur­z­­film beim Palm Springs Short­Fest

In NULLSUMMENSPIEL kehrt Heloi­se nach dem Tod ihres Vaters in sei­ne Fir­ma zurück, wo das Erbe in Käl­te ver­le­sen wird. Im Ange­sicht der Anzug­trä­ger schlägt ihre Trau­er in Wut um und sie ent­fes­selt ein absur­des Spiel.

Tri­umph für Fran­ces­co Sos­sai & Ceci­lia Traut­vet­ter bei den David di Donatel­lo Awards 2026

Wir gra­tu­lie­ren Alum­nus Fran­ces­co Sos­sai und Alum­na Ceci­lia Traut­vet­ter herz­lich zum außer­ge­wöhn­li­chen Erfolg ihres aktu­el­len Spiel­films LE CITTÀ DI PIANURA (THE LAST ONE FOR THE ROAD) beim Ita­lie­ni­schen Film­preis, den David di Donatel­lo Awards 2026.

Als gro­ßer Gewin­ner des Abends wur­de der Film mit ins­ge­samt acht Aus­zeich­nun­gen geehrt, dar­un­ter die wich­tigs­ten Prei­se für Bes­ter Film und Bes­te Regie für Fran­ces­co Sos­sai. Wei­te­re Aus­zeich­nun­gen gin­gen unter ande­rem an die Bes­te Pro­duk­ti­on für Ceci­lia Traut­vet­ter & das Pro­du­cer Team, das Bes­te Dreh­buch, den Bes­ten Schnitt sowie Ser­gio Roma­no als Bes­ter Haupt­dar­stel­ler. Mit beein­dru­cken­den 16 Nomi­nie­run­gen ging LE CITTÀ DI PIANURA bereits als Favo­rit ins Ren­nen und wur­de sei­nem Sta­tus als einer der meist­ge­fei­er­ten ita­lie­ni­schen Fil­me des Jah­res mehr als gerecht.

Nach sei­ner gefei­er­ten Pre­mie­re in der Sek­ti­on Un Cer­tain Regard bei den Film­fest­spie­len von Can­nes begeis­tert der Film wei­ter­hin Publi­kum und Kritiker:innen glei­cher­ma­ßen. Vor der Kulis­se des länd­li­chen Vene­ti­en ent­fal­tet sich ein poe­ti­sches und inti­mes Road­mo­vie, das die Atmo­sphä­re, Rhyth­men und emo­tio­na­len Land­schaf­ten des Lebens in der ita­lie­ni­schen Pro­vinz mit gro­ßer Sen­si­bi­li­tät ein­fängt.

Fran­ces­co Sos­sais Erfolg ist ein ein­drucks­vol­ler Beleg für sei­ne unver­wech­sel­ba­re künst­le­ri­sche Hand­schrift und für die muti­ge, inter­na­tio­nal aus­ge­rich­te­te Film­kul­tur, die auch die DFFB för­dert. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat sich Fran­ces­co als eine der span­nends­ten neu­en Stim­men des euro­päi­schen Kinos eta­bliert – die­se Aus­zeich­nung mar­kiert einen wei­te­ren bedeu­ten­den Mei­len­stein in einer außer­ge­wöhn­li­chen Kar­rie­re.

Herz­li­chen Glück­wunsch!

Arse­nal Film­in­sti­tut, Deut­sche Kine­ma­thek und DFFB erneu­ern Koope­ra­ti­on für star­ke Zukunft der Film­kul­tur

Das Arse­nal Film­in­sti­tut e.V., die Deut­sche Kine­ma­thek – Muse­um für Film und Fern­se­hen und die Deut­sche Film- und Fern­seh­aka­de­mie Ber­lin bau­en ihre Zusam­men­ar­beit wei­ter aus. In den zukünf­ti­gen Räum­lich­kei­ten der DFFB unter­zeich­ne­ten die Lei­tun­gen der drei Insti­tu­tio­nen eine Ver­ein­ba­rung, die an die erfolg­rei­che Koope­ra­ti­on im ehe­ma­li­gen Film­haus am Pots­da­mer Platz anknüpft.

Ziel ist es, die Film­kul­tur in Ber­lin nach­hal­tig zu stär­ken, den Aus­tausch zwi­schen Film­schaf­fen­den, Publi­kum und Insti­tu­tio­nen zu för­dern und das audio­vi­su­el­le Erbe sicht­ba­rer zu machen. Trotz künf­tig getrenn­ter Stand­or­te – Arse­nal im silent green, die Kine­ma­thek im E‑Werk und die DFFB ab August auf dem Cam­pus der Ber­lin Decks – soll die enge Zusam­men­ar­beit fort­ge­führt und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den.

Geplant sind gemein­sa­me Pro­jek­te, Ver­an­stal­tun­gen, Nach­wuchs­för­de­rung sowie Koope­ra­tio­nen in Leh­re, For­schung und Archiv­ar­beit. Die Part­ner set­zen damit ein kla­res Zei­chen für eine viel­fäl­ti­ge und zukunfts­ori­en­tier­te Film­kul­tur in Ber­lin.

Talen­te benö­ti­gen eine Per­spek­ti­ve

Umset­zung der geplan­ten Inves­ti­ti­ons­ver­pflich­tung drin­gend erfor­der­lich

Stel­lung­nah­me der Film­hoch­schu­len Deutsch­lands zur Umset­zung des FFG

Die Film­bran­che leis­tet einen maß­geb­li­chen kul­tu­rel­len Bei­trag durch zugäng­li­che Wer­ke, die sowohl viel­fäl­ti­ge und inter­kul­tu­rel­le Per­spek­ti­ven unse­rer Gesell­schaft bie­ten als auch für die Ver­mitt­lung demo­kra­ti­scher Grund­wer­te ste­hen. Die Film­in­dus­trie ist in Deutsch­land dar­über hin­aus eine öko­no­misch rele­van­te Grö­ße. Auf rund 120.000 Arbeits­plät­zen erwirt­schaf­ten Film­schaf­fen­de jähr­lich rund 10 Mil­li­ar­den Euro. Bei­de Aspek­te basie­ren auf der künst­le­ri­schen und the­ma­ti­schen Viel­falt des deut­schen Films: Art­house, natio­na­le und inter­na­tio­na­le Block­bus­ter, Talent-, Dokumentar- und Ani­ma­ti­ons­fil­me als Kino-, TV-​Film oder Serie sowohl made in Ger­ma­ny als auch durch Kopro­duk­ti­on mit inter­na­tio­na­len Partner*innen aus Euro­pa und den USA.

Die Film­hoch­schu­len als Gene­ra­tor krea­ti­ver Poten­tia­le

Was haben Maren Ade, Chris­ti­an Pet­zold, Ilker Çatak, Andre­as Dre­sen, Nora Fing­scheidt, Flo­ri­an Hen­ckel von Don­ners­marck und Doris Dör­rie gemein­sam? Sie sind Absolvent*innen einer der sie­ben füh­ren­den deut­schen Film­hoch­schu­len und haben inter­na­tio­na­le Film­ge­schich­te geschrie­ben. Deutsch­lands Film­ta­len­te arbei­ten auf Welt­ni­veau: Regel­mä­ßig gewin­nen ihre Abschluss­fil­me zahl­rei­che inter­na­tio­na­le Film­prei­se, u.a. den hoch­be­gehr­ten „Studenten-​Oscar“, und ran­gie­ren damit auf einem inter­na­tio­na­len Level und berei­chern die eta­blier­te Bran­che. Die jun­gen Talen­te sowie die gesam­te Bran­che benö­ti­gen eine ver­läss­li­che Per­spek­ti­ve, die ihnen auf der Basis des Film­för­de­rungs­ge­setz grund­sätz­lich gege­ben wer­den könn­te, wenn die­ses jetzt wie geplant voll­um­fäng­lich umge­setzt wird.

Die Inves­ti­ti­ons­ver­pflich­tung als Garant pro­duk­tio­nel­ler Res­sour­cen

Das am 1. Janu­ar 2025 in Kraft getre­te­ne Film­för­de­rungs­ge­setz basiert auf der Idee drei­er
Säu­len, von denen bis­her das novel­lier­te Model des nach­hal­tig opti­mier­ten erlös­ba­sier­ten
Abga­be­sys­tems greift. Die wei­te­ren Säu­len, ein steu­er­ba­sier­tes Anreiz­sys­tem, um den Film­stand­ort Deutsch­land inter­na­tio­nal wett­be­werbs­fä­hi­ger zu machen und die Inves­ti­ti­ons­ver­pflich­tung, die Rege­lung, die Akteu­re der Film­bran­che zu Inves­ti­tio­nen in der deut­schen Film­bran­che ver­pflich­tet, ste­hen wei­ter aus. Die Umset­zung ins­be­son­de­re der Inves­ti­ti­ons­ver­pflich­tung steht nun wie­der zur Debat­te und bil­det den maß­geb­li­chen Schritt für eine nach­hal­ti­ge Per­spek­ti­ve der Film­schaf­fen­den durch die Wert­schöp­fung, Inno­va­ti­ons­kraft und Eigen­ka­pi­tal­bil­dung der Bran­che. Die Vertreter*innen der Film­hoch­schu­len in Deutsch­land for­dern die zeit­na­he Imple­men­tie­rung der bereits vor­lie­gen­den Maß­nah­me.

Die Erwei­te­rung der Talent­för­de­rung als Per­spek­ti­ve der Film­bran­che in Deutsch­land

Dar­über hin­aus ist die Novel­lie­rung der Talent­för­de­rung ein wich­ti­ger Schritt für die Per­spek­ti­ve des Nach­wuch­ses: Film­hoch­schu­len sind im aktu­el­len FFG wei­ter­hin von zen­tra­len För­der­instru­men­ten aus­ge­schlos­sen. Dabei wird eine rele­van­te Anzahl von Abschluss­fil­men an den Hoch­schu­len in viel­fäl­ti­gen Kopro­duk­ti­ons­struk­tu­ren mit Pro­duk­ti­ons­fir­men und/​oder TV-​Fernsehanstalten unter markt­üb­li­chen Bedin­gun­gen her­ge­stellt und anschlie­ßend erfolg­reich aus­ge­wer­tet, ohne dass sie im Erfolgs­fall z.B. an der Refe­renz­för­de­rung der FFA par­ti­zi­pie­ren. Die Vertreter*innen der Film­hoch­schu­len for­dern die wei­ter­füh­ren­de Inte­gra­ti­on der Pro­duk­tio­nen der Film­hoch­schu­len in das För­de­rungs­sys­tem durch die zeit­na­he Anpas­sung der Richt­li­ni­en.

Prof. Mathi­as Antl­fin­ger, KHM Köln /​ Dr. Andre­as Bareiß, Film­aka­de­mie Baden-​Württemberg /​ Prof. Kath­rin Lem­me, Ham­burg Media School /​ Wolf Ples­mann, DFFB /​ Nad­ja Rado­je­vic, ifs Inter­na­tio­na­le Film­schu­le Köln /​ Dani­el Spon­sel, HFF Mün­chen /​ Prof. Dr. Susan­ne Stür­mer, Film­uni­ver­si­tät Babels­berg KONRAD WOLF

Zwei Gol­de­ne Lolas für die DFFB beim Deut­schen Kurz­film­preis 2025

Ein groß­ar­ti­ger Abend für die DFFB: Beim Deut­schen Kurz­film­preis 2025 wur­den gleich zwei unse­rer Fil­me mit einer Gol­de­nen Lola aus­ge­zeich­net. GARNELIUS von Julia Ket­el­hut gewann in der Kate­go­rie „mit­tel­lan­ger Film“, wäh­rend MOTHER IS A NATURAL SINNER von Hoda Tahe­ri und Boris Hadži­ja in der Kate­go­rie „Spiel­film bis 15 Minu­ten“ aus­ge­zeich­net wur­de.

Die Jury lob­te GARNELIUS als „ver­stö­rend schö­ne Arbeit“, die mit gro­ßer Ruhe und emo­tio­na­ler Prä­zi­si­on erzählt ist. MOTHER IS A NATURAL SINNER über­zeug­te sie durch sei­ne beson­de­re Mischung aus ana­ly­ti­scher Schär­fe, poe­ti­scher Nähe und außer­ge­wöhn­li­cher Bild­ge­stal­tung.

Auch ICEBERGS von Car­los Perei­ra war nomi­niert – eine Aner­ken­nung, die beim Deut­schen Kurz­film­preis bereits als gro­ßer Erfolg zählt und mit 15.000 Euro dotiert ist.

Wir freu­en uns sehr über die Aus­zeich­nun­gen und gra­tu­lie­ren allen betei­lig­ten Film­schaf­fen­den herz­lich!

Alle nomi­nier­ten und aus­ge­zeich­ne­ten Fil­me wer­den im kom­men­den Jahr im Rah­men der KURZ.FILM.TOUR deutsch­land­weit in kom­mu­na­len Kinos zu sehen sein – nicht ver­pas­sen!

Pho­to Cre­dit: Maxi­mi­li­an Probst

The Euro­pean Alli­ance of Aca­de­mies calls for Reco­gni­ti­on of the vital Con­tri­bu­ti­on of Migrants to Art, Cul­tu­re and Socie­ty

In a state­ment issued fol­lo­wing a con­fe­rence under the title „The Arts and Migration(s): Reflec­tions and Respon­si­bi­li­ties“, which was held in Valletta/​Malta upon invi­ta­ti­on of the Arts Coun­cil Mal­ta from 27 to 29 Octo­ber 2025, the Euro­pean Alli­ance of Aca­de­mies expres­ses its deep con­cern about the incre­asing trans­for­ma­ti­on of Euro­pe into a fort­ress whe­re migrants in their strugg­le for a safer life risk rejec­tion, hosti­li­ty, and death.

The Euro­pean Alli­ance of Aca­de­mies, which was foun­ded five years ago to pro­mo­te and defend artis­tic free­dom and free­dom of speech, urges the inter­na­tio­nal com­mu­ni­ty to reco­g­ni­se the rights of peo­p­le lea­ving their count­ries, and to con­sider migra­ti­on essen­ti­al to our com­mon histo­ry, vital to the sto­ry of human­kind.

Mil­li­ons of peo­p­le are forced to lea­ve their count­ries becau­se of eco­no­mic ine­qua­li­ty, war, per­se­cu­ti­on, flood and drought. The­re is no migra­ti­on cri­sis as we hear too often, but the­re is a poli­ti­cal cri­sis whe­re more and more count­ries bla­me migra­ti­on for the pro­blems they face. The­re is a cli­ma­te cri­sis and the­re is a moral cri­sis as we are living in a world in which wel­co­me and hos­pi­ta­li­ty must be re-intro­du­ced: We have to re-find our civi­li­ty.

Art and cul­tu­re rely upon the free cir­cu­la­ti­on of peo­p­le and ide­as – rest­ric­tion to natio­nal boun­da­ries makes us nar­row-min­ded and one-sided. Ins­tead of clo­sing our eyes to incre­asing pre­ju­di­ce and mis­in­for­ma­ti­on we must open our win­dows and doors. Inde­ed, we must reco­g­ni­se migrants for all they bring to our socie­ties – their life sto­ries, know­ledge and cul­tu­re.

Euro­pean Alli­ance of Aca­de­mies
Mal­ta State­ment
Pho­to Cre­dit: Dar­ren Agi­us

Kino­start am 31. Okto­ber: RIEFENSTAHL von And­res Vei­el

Am Don­ners­tag, den 31. Okto­ber 2024, star­tet die Doku­men­ta­ti­on RIEFENSTAHL von unse­rem lang­jäh­ri­gen Dozen­ten And­res Vei­el in den deut­schen Kinos!

Mit einem ein­zig­ar­ti­gen Zugang zu Leni Rie­fen­stahls Nach­lass eröff­net der Film einen neu­en, kri­ti­schen Blick auf die umstrit­te­ne Regis­seu­rin und ihre Bild­spra­che, die die Ästhe­tik des „Tri­umph des Wil­lens“ und „Olym­pia“ präg­te. Der Film beleuch­tet, wie sie die­se Ästhe­tik nutz­te, um Kör­per­kult und Über­le­gen­heit zu insze­nie­ren, und wie stark ihre Arbei­ten bis heu­te wir­ken. Doku­men­te wie pri­va­te Fil­me, Fotos und Brie­fe zeich­nen ein viel­schich­ti­ges Bild – und zei­gen die Schat­ten­sei­ten einer Frau, die sich selbst stets idea­li­siert dar­stell­te und ihre Nähe zum NS-Regime leug­ne­te.

And­res Vei­el geht damit einer der umstrit­tens­ten Frau­en­fi­gu­ren des 20. Jahr­hun­derts auf den Grund und lädt uns ein, Geschich­te und Gegen­wart neu zu betrach­ten.

Wir gra­tu­lie­ren And­res Vei­el zu die­sem beein­dru­cken­den Werk und wün­schen viel Freu­de im Kino!

Hier geht es zum Trai­ler.