Kategorie: Journal

Sie­ben Nomi­nie­run­gen für vier DFFB Fil­me im Ren­nen um einen der begehr­ten FIRST STEPS Awards 2025

Tol­le Neu­ig­kei­ten: gleich vier DFFB Abschluss­fil­me sind die­ses Jahr für einen der wich­ti­gen FIRST STEPS Awards nomi­niert in den Kate­go­rien Abend­fül­len­der Spiel­film, Doku­men­tar­film, Dreh­buch, Micha­el-Ball­haus-Preis und Götz-Geor­ge-Nach­wuchs­preis.

Fol­gen­de Fil­me sind nomi­niert:

Der Spiel­film SCHWESTERHERZ (eng­li­scher Titel: THE GOOD SISTER) von Sarah Miro Fischer ist gleich in drei Kate­go­rien nomi­niert: Abend­fül­len­der Spiel­film, Bes­tes Dreh­buch (Agnes Peter­sen) und für den Micha­el-Ball­haus-Preis für die Bes­te Kame­ra (Sel­ma von Pol­heim Gra­ve­sen). Der Film erzählt von der inten­si­ven Bin­dung zwi­schen Rose und ihrem älte­ren Bru­der Sam. Als Sam der Ver­ge­wal­ti­gung beschul­digt wird und Rose als Zeu­gin aus­sa­gen soll, wird ihre Geschwis­ter­be­zie­hung auf eine har­te Pro­be gestellt – eben­so wie Roses mora­li­sches Selbst­ver­ständ­nis.

SCHWESTERHERZ fei­er­te sei­ne Welt­pre­mie­re in der Pan­ora­ma-Sek­ti­on der dies­jäh­ri­gen Ber­li­na­le und ist aktu­ell erfolg­reich auf inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals unter­wegs – mit Sta­tio­nen unter ande­rem in San Sebas­tián.

UNGEDULD DES HERZENS von Lau­ro Cress wur­de in den Kate­go­rien Abend­fül­len­der Spiel­film sowie für den Götz-Geor­ge-Nach­wuchs­preis (Ladi­na von Fri­sching) nomi­niert. Im Mit­tel­punkt steht ein jun­ger Bun­des­wehr­sol­dat, der aus Scham, Mit­leid und einem tie­fen Bedürf­nis nach Aner­ken­nung einer gelähm­ten Frau Gefüh­le vor­spielt – und ihr sogar Hoff­nung auf Hei­lung macht. Doch ihr wach­sen­des Miss­trau­en und sei­ne zuneh­men­de Beses­sen­heit, sie „ret­ten“ zu wol­len, füh­ren in einen gefähr­li­chen Stru­del, der bei­na­he töd­lich endet.

Der Film ent­stand, genau­so wie SCHWESTERHERZ, im Rah­men der Leucht­stoff-Initia­ti­ve von rbb und dem Medi­en­board Ber­lin-Bran­den­burg. Bereits beim Max Ophüls Preis Film­fes­ti­val in Saar­brü­cken wur­de UNGEDULD DES HERZENS mit dem Haupt­preis sowie bei­den Schau­spiel­prei­sen aus­ge­zeich­net.

Der mehr­fach aus­ge­zeich­ne­te Film SONNENSTADT von Kris­ti­na Shtu­bert, eben­falls ein Leucht­stoff-Pro­jekt, ist in der Kate­go­rie Doku­men­tar­film nomi­niert. Der Film beglei­tet den Traum von einer neu­en Gesell­schaft mit­ten in der sibi­ri­schen Tai­ga. Er fei­er­te sei­ne Pre­mie­re beim DOK Leip­zig 2024 und gewann den Next:Wave Award bei CPh­doxs owie den Ursu­la Bick­le Stif­tung Preis beim dokka:12 in Karls­ru­he.

Last but not least: MY BOYFRIEND EL FASCISTA von Mat­thi­as Lint­ner ist eben­falls in der Kate­go­rie Doku­men­tar­film nomi­niert. Der Film beleuch­tet, wie per­sön­li­che Bezie­hun­gen unter poli­ti­schen Span­nun­gen lei­den kön­nen: Als der Regis­seur und sein Part­ner mit ihren gegen­sätz­li­chen poli­ti­schen Ansich­ten kol­li­die­ren, wird ihre Lie­be auf eine har­te Pro­be gestellt. Die Kopro­duk­ti­on mit Heli­os Sus­tainable Films und Mari­qui­tas Film war bereits bei inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals wie Bol­za­no und Hot­Docs Toron­to zu sehen.

SCHWESTERHERZ/​​THE GOOD SISTER beim 73. San Sebas­tián Film­fes­ti­val

Wir freu­en uns bekannt­zu­ge­ben, dass der Abschluss­film SCHWESTERHERZ (R: Sarah Miro Fischer, B: Sarah Miro Fischer & Agnes Maa­gard Peter­sen, K: Sel­ma von Pohl­heim Gra­ve­sen, M: Ele­na Wei­he, P: Jan­na Fodor & Nina Sophie Bay­er-Seel) in die renom­mier­te Zab­al­te­gi-Taba­k­a­lera-Sek­ti­on des 73. Inter­na­tio­na­len Film­fes­ti­vals von San Sebas­tián (20.–28. Sep­tem­ber 2025) ein­ge­la­den wur­de. Die­se Sek­ti­on gilt als die offens­te und for­mal frei­es­te Kate­go­rie des Fes­ti­vals und prä­sen­tiert Wer­ke, die durch ihre künst­le­ri­sche Hand­schrift und the­ma­ti­sche Radi­ka­li­tät her­aus­ra­gen.

Der Spiel­film SCHWESTERHERZ (im eng­li­schen THE GOOD SISTER) erzählt von der inten­si­ven Bin­dung zwi­schen der jun­gen Rose und ihrem älte­ren Bru­der Sam. Als Sam der Ver­ge­wal­ti­gung beschul­digt wird, gerät Rose in einen inne­ren Kon­flikt – sie soll als Zeu­gin aus­sa­gen und muss sich zwi­schen Loya­li­tät zu ihrem Bru­der und ihrer eige­nen mora­li­schen Hal­tung ent­schei­den. Im Zen­trum des Films steht die viel­schich­ti­ge Mensch­lich­keit der Figu­ren: Sie alle sind geprägt von Sehn­sucht, Schmerz und per­sön­li­cher Ver­letz­lich­keit, tref­fen fol­gen­schwe­re Ent­schei­dun­gen und über­schrei­ten Gren­zen. Doch Sams Tat ist kein gewöhn­li­cher Feh­ler – sie ist gewalt­sam und zer­stö­re­risch, mit Kon­se­quen­zen, die weit über das unmit­tel­ba­re Umfeld hin­aus­rei­chen.

Der Abschluss­film ist eine Kopro­duk­ti­on mit Arka­num Pic­tures und Nephi­lim Pro­duc­cio­nes und wur­de unter­stützt von der Initia­ti­ve Leucht­stof­fe, einer lang­jäh­ri­gen Part­ner­schaft des Medi­en­board Ber­lin-Bran­den­burg und des Rund­funk Ber­lin-Bran­den­burg. Ergän­zend wur­de das Pro­jekt durch Gap Finan­cing der Young Talent Foun­da­ti­on Ber­lin ermög­licht.

THE PLANT FROM THE CANARIES fei­ert Pre­mie­re beim Locar­no Film­fes­ti­val 2025

Die DFFB ist in die­sem Jahr mit dem Lang­film von Ruan Lan-Xi beim renom­mier­ten Locar­no Film Fes­ti­val (06.–16. August) ver­tre­ten.

Im Wett­be­werb Cine­as­ti del pre­sen­te fei­ert THE PLANT FROM THE CANARIES (K: Jona­than Steil) sei­ne Welt­pre­mie­re. Der Film erzählt die Geschich­te von May, einer Korea­ne­rin Anfang drei­ßig, die sich nach einer plötz­li­chen Tren­nung allein in Ber­lin wie­der­fin­det. Wäh­rend sie durch schlaf­lo­se Tage treibt, tau­chen Erin­ne­run­gen an ihre Jugend in Seo­ul auf.

Die Chi­ne­si­sche Fil­me­ma­che­rin Ruan Lan-Xi war neben Regie auch für Dreh­buch, Mon­ta­ge und Pro­duk­ti­on ver­ant­wort­lich – der Film ent­stand als Kopro­duk­ti­on mit Chick­pea Enter­tain­ment und ist zugleich ihr Abschluss­film an der DFFB.

Das Locar­no Film Fes­ti­val gilt als eine der wich­tigs­ten Platt­for­men für inno­va­ti­ves und unab­hän­gi­ges Kino. Beson­ders die Sek­ti­on Cine­as­ti del pre­sen­te bie­tet inter­na­tio­na­len Nachwuchsregisseur:innen die Mög­lich­keit, ihre Hand­schrift einem brei­ten Publi­kum zu prä­sen­tie­ren. Ins­ge­samt hat der Film Chan­cen auf Preis­gel­der in Höhe von bis zu 95.000 CHF.

Im Inter­na­tio­na­len Wett­be­werb des Locar­no Film­fes­ti­vals fei­ern ihre Welt­pre­mie­re gleich drei Fil­me von und mit DFFB Alum­ni: DRY LEAF von Alex­and­re Kobe­r­id­ze, eine Pro­duk­ti­on von New­Mat­ter­Films Mari­am Shat­berash­vi­li und Lui­se Hau­schild, sowie SEHNSUCHT IN SANGERHAUSEN von Juli­an Radl­mai­er, wo für die Pro­duk­ti­on Kirill Kra­sov­ski und die Kamerar­beit Faraz Fesha­ra­ki ver­ant­wort­lich waren. WHITE SNAIL von Elsa Krem­ser und Levin Peter hat DFFB-Alum­nus Hei­no Deckert kopro­du­ziert.

Im Kurz­film­wett­be­werb Par­di di Doma­ni wird zudem BLEIFREI 95 gezeigt – ein Pro­jekt unter Co-Regie von DFFB-Stu­den­tin Emma Hütt, an dem zahl­rei­che wei­te­re DFFB-Talen­te mit­ge­wirkt haben: Shadi Farid, Lydia Leer­stel­le, Eli­sa­beth Hoschek, Par­ni­an Ras­souli und Lali­se Mud­daa.

Wir gra­tu­lie­ren allen Betei­lig­ten herz­lichst!

Ange­li­ka Levi wird neue Künst­le­ri­sche Direk­to­rin der DFFB

Die Deut­sche Film- und Fern­seh­aka­de­mie Ber­lin bekommt eine neue Künst­le­ri­sche Direk­ti­on: Ange­li­ka Levi über­nimmt ab Okto­ber 2025 die krea­ti­ve Lei­tung der Aka­de­mie. Das Kura­to­ri­um hat ihrer Ernen­nung in sei­ner Sit­zung am 25. Juni 2025 bestä­tigt – auf Emp­feh­lung der Fin­dungs­kom­mis­si­on.

Für Levi ist es eine Rück­kehr an ihre alte Wir­kungs­stät­te: Sie stu­dier­te selbst von 1985 bis 1991 an der DFFB. Seit­her ist sie als Fil­me­ma­che­rin aktiv, ihre Arbei­ten lie­fen auf inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals, in Aus­stel­lun­gen und im Kino – und wur­den viel­fach aus­ge­zeich­net. Levi arbei­tet gen­re­über­grei­fend, mit einem star­ken Fokus auf gesell­schafts­po­li­ti­sche und his­to­ri­sche The­men. Ihre Hand­schrift ist unver­wech­sel­bar: kom­ple­xe Mon­ta­gen aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven und Mate­ria­li­en – dar­un­ter Film, Video, Audio, Foto­gra­fie und Tex­te, oft aus Archi­ven unter­schied­lichs­ter Her­kunft.

Seit 2022 unter­rich­tet Ange­li­ka Levi als Pro­fes­so­rin für Film an der Hoch­schu­le für Gestal­tung in Offen­bach am Main.

Die Ent­schei­dung, eine Künst­le­ri­sche Direk­ti­on ohne Geschäfts­füh­rungs­ver­ant­wor­tung in der DFFB ein­zu­set­zen, war durch das Kura­to­ri­um im Dezem­ber 2024 getrof­fen wor­den. Die Stel­le wur­de im Febru­ar 2025 öffent­lich aus­ge­schrie­ben, der Bewer­bungs­pro­zess lief bis Mit­te März. Eine sie­ben­köp­fi­ge Fin­dungs­kom­mis­si­on mit Vertreter:innen aus dem Kura­to­ri­um, der Leh­re, der Stu­die­ren­den, der Mit­ar­bei­ten­den sowie der Geschäfts­füh­rung sich­te­te eine Viel­zahl hoch­ka­rä­ti­ger Bewer­bun­gen. In einem mehr­stu­fi­gen Ver­fah­ren mit Prä­sen­ta­tio­nen und Gesprä­chen über­zeug­te schließ­lich Ange­li­ka Levi.

Wir hei­ßen sie herz­lich will­kom­men und freu­en uns sehr auf die Zusam­men­ar­beit!

Panel zu Diver­si­tät in der Film­bran­che beim 42. FILMFEST MÜNCHEN

Im Rah­men des 42. FILMFEST MÜNCHEN ver­an­stal­te­te die Deut­sche Film- und Fern­seh­aka­de­mie Ber­lin am 30. Juni gemein­sam mit fünf ande­ren deut­schen Film­hoch­schu­len ein Panel zur Diver­si­tät in der Film­bran­che.

Das Pro­jekt „Boos­ting the Next Gene­ra­ti­on“ wur­de von der MaLi­sa Stif­tung, Film­uni­ver­si­tät Babels­berg KONRAD WOLF, Hoch­schu­le für Fern­se­hen und Film Mün­chen (HFF), Film­aka­de­mie Baden-Würt­tem­berg, Kunst­hoch­schu­le für Medi­en Köln (KHM), Inter­na­tio­na­le Film­schu­le Köln (ifs), Deut­schen Film- und Fern­seh­aka­de­mie Ber­lin initi­iert und von Net­flix unter­stützt.

Nach einem Impuls­vor­trag von Sasha Büh­ler, Direc­tor Film DACH bei Net­flix, und Maria Furtwäng­ler, Film­schaf­fen­de und Mit­grün­de­rin der MaLi­sa Stif­tung wur­den Stra­te­gien zur För­de­rung der Viel­fäl­tig­keit in der Film­bran­che dis­ku­tiert. Yugen Yah, Film­schaf­fen­der und Pod­cas­ter, mode­rier­te. Auf dem Podi­um saßen Susan­ne Stür­mer, die Prä­si­den­tin der Film­uni­ver­si­tät Babels­berg KONRAD WOLF, Regis­seu­rin und Autorin Mer­le Grim­me, Yely­za­ve­ta Davy­den­ko, eine Stu­den­tin am Ani­ma­ti­ons­in­sti­tut der Film­aka­de­mie Baden-Würt­tem­berg sowie Sinem Gök­ser, Refe­ren­tin für Diver­si­tät und Inklu­si­on. Gemein­sam mit anwe­sen­den Hoch­schul­mit­glie­dern, Film­schaf­fen­den und Stu­die­ren­den bespra­chen die Teilnehmer:innen die Bedeu­tung von Diver­si­tät für moder­ne Film­pro­duk­ti­on und die best­mög­li­chen För­de­rungs­me­tho­den.

Der Zusam­men­schluss der Hoch­schu­len und die Unter­stüt­zung durch Net­flix haben die Diver­si­täts­ar­beit in wich­ti­gen Punk­ten vor­an­ge­bracht und eine Pro­fes­sio­na­li­sie­rung ermög­licht. Ein Bei­spiel ist die Ent­wick­lung und Umset­zung einer hoch­schul­über­grei­fen­den Wei­ter­bil­dung zu Diver­si­tät, die spe­zi­ell auf die Schnitt­stel­le von Film und Leh­re zuge­schnit­ten ist. Wer­den bereits in der Aus­bil­dung diver­si­täts­ori­en­tier­te Per­spek­ti­ven und Arbeits­wei­sen selbst­ver­ständ­lich gelehrt, steigt die Wahr­schein­lich­keit, dass Stu­die­ren­de die­se als Stan­dards in die Bran­che mit­neh­men. Es neh­men enga­gier­te Leh­ren­de aller sechs Hoch­schu­len teil, das Feed­back ist posi­tiv.

Die Dis­kus­si­on mach­te deut­lich: Diver­si­tät ist kein optio­na­les Extra, son­dern ein essen­zi­el­ler Bestand­teil der Film­aus­bil­dung und ‑pro­duk­ti­on. Die Teil­neh­men­den unter­stri­chen die Not­wen­dig­keit, nach­hal­ti­ge Stan­dards und Struk­tu­ren zu schaf­fen, damit die Ver­ant­wor­tung für Diver­si­tät nicht allein auf Ein­zel­per­so­nen las­tet.

Das Pro­jekt „Boos­ting the Next Gene­ra­ti­on“ zeigt exem­pla­risch, dass Diver­si­täts- und Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­ar­beit wirk­sam ist, wenn sie struk­tu­rell gedacht und gemein­sam ange­gan­gen wird. Die Dis­kus­si­on ende­te mit dem Appell, dass Bran­che, För­der­insti­tu­tio­nen und poli­ti­sche Entscheidungsträger*innen gezielt han­deln müs­sen, um Diver­si­tät und Anti­dis­kri­mi­nie­rung als ver­bind­li­che Stan­dards zu ver­an­kern. Außer­dem gab es eine posi­ti­ve Nach­richt: Die teil­neh­men­den Film­hoch­schu­len set­zen ihre Zusam­men­ar­beit fort, um Viel­falt wei­ter­hin gezielt zu för­dern. Dem Zusam­men­schluss der Hoch­schu­len ist nun auch die Ham­burg Media School (HMS) bei­getre­ten.

Seri­al Eyes #12 Final Pitch

Am 15. Mai 2025 prä­sen­tier­ten die zwölf Teil­neh­mer von Seri­al Eyes #12 ihre ori­gi­nel­len Seri­en­kon­zep­te beim Final Pitch des Pro­gramms im SoHo House in Ber­lin. Die­ses geschlos­se­ne Bran­chen­event mar­kiert den Höhe­punkt von Euro­pas füh­ren­dem post­gra­dua­len Aus­bil­dungs­pro­gramm für Fernsehautor:innen und Showrunner:innen.

Im Lau­fe von acht inten­si­ven Mona­ten haben die­se zwölf auf­stre­ben­den Autor:innen aus der gan­zen Welt muti­ge, ori­gi­nel­le Seri­en ent­wi­ckelt und dabei ihre kol­la­bo­ra­ti­ven und krea­ti­ven Fähig­kei­ten in einer Autoren­werk­statt ver­fei­nert. Unter der Anlei­tung von inter­na­tio­nal aner­kann­ten Showrunner:innen, Produzent:innen und Redakteure:innen haben die Teil­neh­men­den den gesam­ten Ent­wick­lungs­zy­klus einer Serie erforscht – von der Kon­zept­erstel­lung bis zum Pit­ching und dar­über hin­aus.

Der Final Pitch ist eine Gele­gen­heit für Fach­leu­te aus der Bran­che, fri­sche Geschich­ten und neue Talen­te zu ent­de­cken. Obwohl die Ver­an­stal­tung nicht öffent­lich ist, spie­gelt sie die zen­tra­le Mis­si­on von Seri­al Eyes wider: eine neue Gene­ra­ti­on von euro­päi­schen TV-Autor:innen zu for­men, die bereit sind, den krea­ti­ven Pro­zess auf einem inter­na­tio­na­len Markt zu füh­ren.

Die Teil­neh­men­den des Seri­al Eyes Jahr­gangs von 2025:

  • Anni­ka Cizek, Deutsch­land
  • Kri­ti Kapo­or, Indi­en
  • Adri­en Mabi­le, Frank­reich
  • Lud­mi­la Naves, Bra­zil
  • Thùy Trang Nguyễn, Deutsch­land
  • Lara Panah-Izadi, Frank­reich /​ USA
  • Kate­ri­na Papa­na­sta­sa­tou, Grie­chen­land
  • Nuno Soler, Por­tu­gal
  • Lara Sper­ber, Deutsch­land
  • Pan­ni Szur­di, Ungarn
  • Alex Tibu, Rumä­ni­en
  • Julia­na Yling Tu, Por­tu­gal /​ Bra­si­li­en

Jede:r die­ser talen­tier­ten Autor:innen prä­sen­tier­te ihre/​seine eige­ne Ori­gi­nal­se­rie – Geschich­ten, die sich in Ton, Gen­re und kul­tu­rel­ler Per­spek­ti­ve unter­schei­den, aber durch ein gemein­sa­mes Ziel ver­eint sind: die Gren­zen des euro­päi­schen Fern­se­hens zu erwei­tern.

Wir freu­en uns dar­auf, ihre zukünf­ti­gen Erfol­ge mit euch zu tei­len. Wenn ihr noch mehr Ein­drü­cke vom dies­jäh­ri­gen Final Pitch haben möch­tet, folgt uns auf den sozia­len Medi­en oder kon­tak­tiert uns für das Pitch Book­let.

DFFB bei der Can­nes Semaine de la Cri­tique

Wir haben wie­der Neu­ig­kei­ten aus Can­nes!

Unse­re Angst Film und Hel­lo Trou­ble Kopro­duk­ti­on EROGENESIS (R: Xan­dra Popes­cu, B: Xan­dra Popes­cu & Cla­ra Puhl­mann, K: Maa­ya­ne Bouh­nik, M: Vanes­sa Hee­ger, P: Cla­ra Puhl­mann) wur­de für den Wett­be­werb der Semaine de la Cri­tique des dies­jäh­ri­gen Fes­ti­val de Can­nes aus­ge­wählt!

In Ero­ge­ne­sis sind die weni­gen nach einer mys­te­riö­sen Kata­stro­phe ver­blie­be­nen Men­schen nicht mehr in der Lage, sich fort­zu­pflan­zen. Die letz­te Hoff­nung liegt in den Hän­den von fünf For­sche­rin­nen, die eine Tech­no­lo­gie ent­wi­ckelt haben, um mensch­li­ches Leben außer­halb des Kör­pers zu erschaf­fen.

Wir sind unglaub­lich stolz, unse­ren Film auf die­sem renom­mier­ten Fes­ti­val zu sehen! Herz­li­chen Glück­wunsch an das gesam­te Team, wir wün­schen euch und dem Film ein wun­der­ba­res Fes­ti­val!

DFFB Con­nect 2025

Am 08.04.2025 fand unser dies­jäh­ri­ges Event DFFB Con­nect im Sääl­chen am Holz­markt statt. Stu­die­ren­de haben ihre Pro­jek­te, Abschluss­fil­me, einen Doku­men­tar­film und eine Serie gepitcht.

Anschlie­ßend gab es schnel­le, sie­ben­mi­nü­ti­ge Round Table Gesprä­che mit den anwe­sen­den Produzent:innen, Redakteur:innen und Agent:innen, die so alle Stu­die­ren­den und ihre Stof­fe noch bes­ser ken­nen­ge­lernt haben.

Wer Inter­es­se an den vor­ge­stell­ten Pro­jek­ten hat kann sich ger­ne unter presse@​dffb.​de mel­den.

Das nächs­te DFFB Con­nect fin­det im Früh­jahr 2026 statt.

Seri­al Eyes x STREAM

Unser post­gra­dua­les Wei­ter­bil­dungs­pro­gramm Seri­al Eyes hat als Teil des STREAM Netz­werks wei­te­res Enga­ge­ment für die Ver­bes­se­rung und den Aus­bau der euro­päi­schen Seri­en­land­schaft bewie­sen.

STREAM (Series Trai­nings Resour­ces, Enga­ge­ment und Media) besteht aus 10 der füh­ren­den euro­päi­schen Insti­tu­tio­nen für Wei­ter­bil­dung in der Seri­en­bran­che. Durch gemein­sa­me Wer­te und Zie­le för­dert die Initia­ti­ve Zusam­men­ar­beit, Wis­sens­aus­tausch und Inno­va­ti­on in der euro­päi­schen Seri­en­land­schaft um die nächs­te Gene­ra­ti­on der Indus­trie zu för­dern.

Wäh­rend des dies­jäh­ri­gen Series Mania Fes­ti­vals in Lil­le einig­ten sich die Insti­tu­tio­nen (Series Mania Insti­tu­te, Den Dans­ke Film­sko­le, ECAM, Inter­na­tio­na­le Film­schu­le Köln, Il Cen­tro Spe­ri­men­ta­le di Cine­ma­to­gra­fia, La Fémis, Lodz Film School, MIDPOINT Insti­tu­te, Tori­no Film Lab, Seri­al Eyes), geführt vom Fran­zö­si­schen Series Mania Insti­tu­te, auf eine gemein­sa­me Char­ta. Dar­in ent­hal­te­ne Wer­te und Zie­le wie eine star­ke euro­päi­sche Iden­ti­tät, Enga­ge­ment für eine ethi­sche und nach­hal­ti­ge Indus­trie und die Stär­kung der inter­na­tio­na­len Zusam­men­ar­beit sol­len die Koope­ra­ti­on und den Aus­tausch inner­halb der Seri­en­bran­che Euro­pas wei­ter­hin för­dern.