
Tolle Neuigkeiten: gleich vier DFFB Abschlussfilme sind dieses Jahr für einen der wichtigen FIRST STEPS Awards nominiert in den Kategorien Abendfüllender Spielfilm, Dokumentarfilm, Drehbuch, Michael-Ballhaus-Preis und Götz-George-Nachwuchspreis.
Folgende Filme sind nominiert:
Der Spielfilm SCHWESTERHERZ (englischer Titel: THE GOOD SISTER) von Sarah Miro Fischer ist gleich in drei Kategorien nominiert: Abendfüllender Spielfilm, Bestes Drehbuch (Agnes Petersen) und für den Michael-Ballhaus-Preis für die Beste Kamera (Selma von Polheim Gravesen). Der Film erzählt von der intensiven Bindung zwischen Rose und ihrem älteren Bruder Sam. Als Sam der Vergewaltigung beschuldigt wird und Rose als Zeugin aussagen soll, wird ihre Geschwisterbeziehung auf eine harte Probe gestellt – ebenso wie Roses moralisches Selbstverständnis.
SCHWESTERHERZ feierte seine Weltpremiere in der Panorama-Sektion der diesjährigen Berlinale und ist aktuell erfolgreich auf internationalen Festivals unterwegs – mit Stationen unter anderem in San Sebastián.
UNGEDULD DES HERZENS von Lauro Cress wurde in den Kategorien Abendfüllender Spielfilm sowie für den Götz-George-Nachwuchspreis (Ladina von Frisching) nominiert. Im Mittelpunkt steht ein junger Bundeswehrsoldat, der aus Scham, Mitleid und einem tiefen Bedürfnis nach Anerkennung einer gelähmten Frau Gefühle vorspielt – und ihr sogar Hoffnung auf Heilung macht. Doch ihr wachsendes Misstrauen und seine zunehmende Besessenheit, sie „retten“ zu wollen, führen in einen gefährlichen Strudel, der beinahe tödlich endet.
Der Film entstand, genauso wie SCHWESTERHERZ, im Rahmen der Leuchtstoff-Initiative von rbb und dem Medienboard Berlin-Brandenburg. Bereits beim Max Ophüls Preis Filmfestival in Saarbrücken wurde UNGEDULD DES HERZENS mit dem Hauptpreis sowie beiden Schauspielpreisen ausgezeichnet.
Der mehrfach ausgezeichnete Film SONNENSTADT von Kristina Shtubert, ebenfalls ein Leuchtstoff-Projekt, ist in der Kategorie Dokumentarfilm nominiert. Der Film begleitet den Traum von einer neuen Gesellschaft mitten in der sibirischen Taiga. Er feierte seine Premiere beim DOK Leipzig 2024 und gewann den Next:Wave Award bei CPhdoxs owie den Ursula Bickle Stiftung Preis beim dokka:12 in Karlsruhe.
Last but not least: MY BOYFRIEND EL FASCISTA von Matthias Lintner ist ebenfalls in der Kategorie Dokumentarfilm nominiert. Der Film beleuchtet, wie persönliche Beziehungen unter politischen Spannungen leiden können: Als der Regisseur und sein Partner mit ihren gegensätzlichen politischen Ansichten kollidieren, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt. Die Koproduktion mit Helios Sustainable Films und Mariquitas Film war bereits bei internationalen Festivals wie Bolzano und HotDocs Toronto zu sehen.