Aufnahmepause: Ein Blick auf die Zukunft der DFFB

Wir möchten euch über eine wichtige Entwicklung an unserer Akademie informieren: Im Wintersemester 2024/25 werden keine neuen Studierenden an der DFFB aufgenommen. Das bedeutet, dass in diesem Herbst kein Bewerbungsverfahren stattfinden wird. Wir verstehen, dass diese Neuigkeit für viele überraschend ist, doch wir haben diesen Entschluss zum Wohl aller jetzigen und zukünftigen Studierenden getroffen.

 

                Vorausschauende Planung für ein besseres Studienerlebnis

Die DFFB hat große Pläne: 2025 steht für uns der Umzug in die neuen Räumlichkeiten in den Berlin Decks in Moabit an. Mit großzügigen Büro- und Seminarräumen, zwei Kinos, zwei Studios, einem großen Techniklager und modernen Postproduktionsplätzen werden das Studieren und das Filmemachen zu einem ganz neuen Erlebnis!

Im sehr intensiven ersten Studienjahr realisieren die Studierenden jeden Gewerks im Frühjahr/Sommer einen Kurzfilm, d.h. pro Jahrgang entstehen insgesamt 32 Kurzfilme. Dafür benötigen wir optimale Bedingungen für die Film- und Postproduktion. Parallel zum Umzug können wir die reibungslose Vorbereitung, Drehabwicklung und Postproduktion der Filme nicht gewährleisten. Die erfolgreiche Fertigstellung der Erstjahresfilme ist für uns jedoch eine der elementaren Grundlage in der Ausbildung der Studierenden. Was dort gelehrt und gelernt wird, ist die Basis für den weiteren Studienverlauf.

Es ist uns sehr wichtig, den Studienbetrieb der DFFB auf gewohnt hohem Niveau aufrecht zu erhalten – möglichst ohne Kompromisse. Die Festivalteilnahmen in diesem Jahr zeigen, wie wichtig das ist: 2023 waren und sind die jungen Talente der Akademie auf zahlreichen internationalen Filmfestivals wie der Berlinale (mit GERANIEN von Tanja Egen), in Cannes (mit IL COMPLEANNO DI ENRICO von Francesco Sossai u.a.), in Locarno (mit AS IF MOTHER CRIED THAT NIGHT von Hoda Taheri und SLIMANE von Carlos Pereira), in Venedig (mit SENTIMENTAL STORIES von Xandra Popescu) und in Toronto (mit ARTHUR & DIANA von Sara Summa) vertreten.

 

                Nächste Bewerbungsmöglichkeit

Das Bewerbungsverfahren an der DFFB dauert mehrere Monate und beginnt i.d.R. im Herbst für einen Studienstart im darauffolgenden Wintersemester. Damit auch die nächste Generation junger und talentierter Filmemacher:innen eine gute und lehrreiche Zeit an der Akademie hat, öffnen wir den nächsten Bewerbungszeitraum im Herbst 2024. Damit bieten wir allen Personen, die im Wintersemester 2025/26 ihr Studium an der DFFB aufnehmen werden, die Möglichkeit auf ein wunderbares Ankommen an unserem tollen neuen Campus.

Wir möchten uns aufrichtig bei euch für euer Verständnis bedanken. Gemeinsam gestalten wir eine vielversprechende Zukunft für unsere Akademie!

 

                Tag der Offenen Tür

Der bevorstehende Tag der Offenen Tür findet am Samstag, den 18. November 2023 statt und bietet die Gelegenheit, sich über die DFFB zu informieren. Wir sind uns sicher, dass sich ein Besuch bei uns auch dann lohnt, wenn die Bewerbung noch ein Jahr warten muss.

  • Filmprogramm: Kommt vorbei und seht euch in unserem Kino ein buntes Filmprogramm aus Kurz- und Langfilmen unserer Studierenden an!
  • Studienberatung: Lernt bei der Studienberatung unsere Dozierenden aus verschiedenen Fachrichtungen kennen!
  • Q&A: Erhaltet bei moderierten Gesprächen persönliche Einblicke in das kreative Wirken unserer Alumni und ihre Erfahrungen an der DFFB!
  • Vernetzung: Lernt unsere Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden persönlich kennen. Erfahrt aus erster Hand, was unsere Akademie auszeichnet und welche Möglichkeiten sie bietet!
  • Ausblick: Erhaltet einen Ausblick auf unsere neuen Räumlichkeiten und die zukünftige Studienumgebung!

 

Bei Rückfragen könnt ihr euch unter an unseren Support wenden.

First Steps Awards 2023

Am 08. Oktober 2023 werden wieder die FIRST STEPS Awards verliehen. Der Nachwuchspreis ist die bedeutendste Auszeichnung für Abschlussfilme von Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern.

Unsere Alumna Clara Gerst ist mit der Produktion des DFFB-Films SPRICH MIT MIR (R/B: Janin Halisch, B: Hannah Sioda, K: Antonia Lange, P: Clara Gerst) für den No Fear Award nominiert. Die Jury begründet ihre Nominerung mit ihrem starken Durchhaltevermögen bei den coronabedingt schwierigen Produktionsabläufen und bewundert ihre nachhaltige und faire Arbeitsweise.  Unsere Daumen für Clara sind gedrückt.

Die Preisverleihung wird von DFFB-Alumna Sara Fazilat präsentiert. Mit dem erfolgreichen Spielfilm NICO (R/B: Eline Gehring, K/B: Francy Fabritz, P/B: Sara Fazilat) hat Sara 2021 das Studium an der DFFB abgeschlossen. Wir freuen uns sehr über diesen weiteren Meilenstein und können die Verleihung der FIRST STEPS Awards kaum erwarten.

Der First Steps Award ist mit insgesamt 119.000 Euro der höchst dotierte Nachwuchspreis und wird jährlich in neun Preiskategorien an Regisseur:innen, Produzent:innen, Kameraleute und Drehbuchautor:innen von kurzen, mittellangen und abendfüllenden Spielfilmen, Dokumentarfilmen und Werbespots sowie an Schaupieler·innen vergeben.

SLIMANE auf dem San Sebastian International Film Festival

Die Woche startet mit tollen Neuigkeiten für den Kurzfilm SLIMANE (R/B: Carlos Pereira, K: Karim Marold, P: Carlotta Cornehl & Clara Puhlmann, M: Vanessa Heeger, SD: Celine Jünger). Nachdem der Film Anfang des Monats in Locarno seine Weltpremiere feierte, geht die Festivalreise fast nahtlos weiter: Im September wird SLIMANE auf dem 71. San Sebastian International Film Festival gezeigt.

Neben 12 weiteren Kurzfilmen, läuft SLIMANE im Nest wettbewerb. In der Sektion werden ausschließlich Filme von Filmschulen aus der ganzen Welt gezeigt.  Insgesamt wurden hier über 400 Filme von 209 verschiedenen Filmschulen eingereicht. SLIMANE läuft bei Nest als einziger deutscher Film.

San Sebastian zählt zu einem der bedeutendsten und größten Filmfestivals Europas. Wir freuen uns sehr über diese Neuigkeiten und wünschen dem Filmteam eine erfolgreiche Zeit in Nord-Spanien.

DFFB Film beim Toronto International Film Festival

DFFB goes Canada: Der Abschlussfilm ARTHUR & DIANA (R/B/E: Sara Summa, K: Faraz Fesharaki, P: Cecilia Trautvetter & Lisa Roling) feiert seine Weltpremiere beim 48. Toronto International Film Festival (TIFF).

Das Festival gilt als das wichtigste Filmfestival Nordamerikas und findet in diesem Jahr vom 7. bis 17. September statt.

ARTHUR & DIANA ist ein autofiktionales Experiment, in dem sich Dokumentarfilm und konstruierte Realität vermischen, um eine alternative Welt zu erschaffen. Sara Summa ist nicht nur für das Buch, die Regie und den Schnitt des Abschlussfilms verantwortlich; sie spielt darin auch die Hauptrolle.

Der Spielfilm wird in der Sektion DISCOVERY gezeigt, die sich insbesondere mutigen, unverwechselbaren und leidenschaftlichen Werken junger Talente aus der ganzen Welt widmet.

Weitere Informationen sind in der Pressemeldung verfügbar.

Wir wünschen dem Filmteam eine erfolgreiche Premiere und sind uns sicher, dass das Roadmovie – das spielerisch Lebensfreude und Kinogenuss erzeugt – die Herzen der Festivalbesucher:innen im Sturm erobern wird!

DFFB mit SENTIMENTAL STORIES von Xandra Popescu auf der 80. Biennale

Ein weiteres Highlight für die DFFB im diesjährigen Festivalsommer: Der Film SENTIMENTAL STORIES (R/B: Xandra Popescu, K: Jonathan Steil, P: Janna Fodor & Sabrina Holzapfel) hat es als einer von insgesamt 13 Filmen in die Orizzonti Short Films Competition der Biennale geschafft.

Die Internationalen Filmfestspiele von Venedig feiern in diesem Jahr ihr 80. Jubiläum und sind damit das älteste und eines der bedeutendsten Filmfestivals der Welt.

In SENTIMENTAL STORIES beschreibt Regisseurin Xandra Popescu den Hafen als Sehnsuchtsort, als „einen Ort des Aufbruchs und der Ankunft“ – eine beinahe malerische Analogie, wenn bedacht wird, dass der Kurzfilm, der in ihrem zweiten Studienjahr an der DFFB entstanden ist, in Venedig das erste Mal dem Publikum präsentiert wird.

Wir gratulieren dem Team von Herzen zur Einladung zur Biennale und wünschen eine aufregende Festivalreise, die im Hafen von Venedig sicher erst an Fahrt aufnimmt!

Vier Preise für DFFB Filme in Vila do Conde!

Das Curtas Vila do Conde International Film Festival hat vom 8. bis zum 16. Juli 2023 wieder Tausende Filmfreudige nach Portugal gelockt. Für die Sichtbarkeit von Kurzfilmen ist es international sehr bedeutend.

Aus diesem Grund freuen wir uns besonders, dass zwei DFFB Filme bei der diesjährigen Ausgabe des Festivals insgesamt vier Preise gewinnen konnten:

IL COMPLEANNO DI ENRICO (R: Francesco Sossai, K: Giulia Schelhas, P: Cecilia Trautvetter) wurde im Internationalen Wettbewerb mit dem Grand Prix und als Kandidat für den Europäischen Film Award ausgezeichnet.

NATUREZA HUMANA (R: Mónica Lima, B: Mónica Lima & Gonçalo Branco, K: Faraz Fesharaki, P: Luise Hauschild) gewann den Publikumspreis und wurde zudem als bester Film im nationalen Wettbewerb honoriert.

Wir gratulieren den Filmteams zu diesem tollen Erfolg und wünschen den beiden Filmen viele weitere aufregende Festivalmomente!

Zwei DFFB Filme in Locarno

Das Locarno Film Festival, welches vom 02. bis 12. August stattfindet, geht dieses Jahr in seine 76. Ausgabe. Es zählt zu einen der ältesten Filmfestivals in Europa. Hunderte Filme werden dort jährlich gezeigt und hoffen auf den Gewinn des begehrten Goldenen Leoparden.

In diesem Jahr sind auch zwei DFFB Filme mit dabei. Die Kurzfilme AS IF MOTHER CRIED THAT NIGHT (R/B: Hoda Taheri, B: Magdalena Jacob, K: Lena Thiemann, P: Julia Rose Gostynski, B/M: Boris Hadžija, SD: Vanessa Heeger) & SLIMANE (R/B: Carlos Pereira, K: Karim Marold, P: Carlotta Cornehl & Clara Puhlmann, M: Vanessa Heeger, SD: Celine Jünger) haben ihre Weltpremiere in der Sektion „Pardi di Domani“.

Die Sektion zeigt ausdrucksstarke, poetische und innovative Autor:innen-Filme.Während AS IF MOTHER CRIED THAT NIGHT von Hoda Taheri auf eindringliche Weise von einem um Aufenthaltsbewilligung ringenden Paar erzählt, widmet sich SLIMANE von Carlos Pereira einer dystopischen Zukunftsvision Deutschlands, in der queere Menschen ihrer Rechte beraubt, zunehmend ausgegrenzt und bedroht werden.

Wir wünschen den Filmteams zwei sehr erfolgreiche Weltpremieren und drücken die Daumen für die Preisverleihung!

DFFB trauert um langjährigen Studienleiter Helmut Prinzler

Die DFFB trauert um Hans Helmut Prinzler, der am 18. Juni 2023 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Hans Helmut Prinzler, renommierter Filmhistoriker und Publizist, war von 1969 bis 1979 erster Studienleiter der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, bevor er als Abteilungsleiter und später als Vorstand bei der Stiftung Deutsche Kinemathek tätig war. Bis zu seinem Ruhestand 2006 war der gebürtige Berliner Direktor des Filmmuseums Berlin.

In seiner Zeit als Studienleiter setzte sich Prinzler leidenschaftlich für die Förderung junger Filmemacher:innen ein und unterstützte sie bei der Entwicklung ihrer Projekte. Er erkannte das Potenzial der DFFB als Ort der kreativen Entfaltung und förderte die individuellen Talente der Studierenden. In der Lehrplanentwicklung legte er Wert auf eine ganzheitliche Ausbildung, die theoretische und praktische Aspekte des Filmemachens miteinander verband. Durch sein umfangreiches Wissen über die Filmgeschichte und sein Gespür für aktuelle Trends trug Prinzler zur Gestaltung eines zeitgemäßen Lehrplans bei. Als Teil seiner Bemühungen, die Studierenden bestmöglich zu auf die Filmwelt vorzubereiten, organisierte Prinzler regelmäßig Gastvorträge und Workshops mit renommierten Filmemacher:innen und Expert:innen. Er ermöglichte den Studierenden dadurch den direkten Austausch mit herausragenden Persönlichkeiten der Filmbranche und eröffnete ihnen neue Perspektiven und Inspiration.

Durch sein engagiertes Wirken trug Prinzler maßgeblich zur Entwicklung und Reputation der DFFB bei. Sein Einfluss auf die deutsche Filmkultur und die Ausbildung junger Filmemacher:innen ist nachhaltig und prägend. Prinzlers Hingabe und sein Fachwissen haben zum Ruf der DFFB als renommierte Filmakademie beigetragen, die sich sowohl national als auch international einen Namen gemacht hat. Sein Erbe als Studienleiter kommt bis heute  Studierenden und zukünftigen Generationen von Filmemacher:innen, die an der DFFB ihr Handwerk erlernen, zugute.

„Die siebziger Jahre an der DFFB – das waren meine Universitäten. Ich habe viel von den Studenten gelernt. Von ihrer Rigorosität, ihrer Egomanie, ihrem Gruppengeist und ihrer individuellen Kraft. Ich habe von den Filmen gelernt, die dort gemacht und gezeigt wurden.“ – Hans Helmut Prinzler, 1996

Prinzler war jedoch nicht nur als Lehrender und Organisator tätig, sondern auch als Forscher und Autor aktiv. Er veröffentlichte eine Vielzahl von Büchern und Artikeln zur Filmgeschichte und trug dazu bei, das Verständnis und die Wertschätzung des deutschen Films zu fördern. Insbesondere im Bereich der Stummfilme erwarb er sich einen herausragenden Ruf und wurde als Experte auf diesem Gebiet anerkannt.

Wir werden Hans Helmut Prinzler in guter Erinnerung behalten und möchten seinen Angehörigen und Freund:innen unser herzliches Beileid ausdrücken.

FFA Förderung für 11 Alumni und Dozierende der DFFB

Die FFA-Kommission für Produktions- und Drehbuchförderung hat in ihrer jüngsten Sitzung insgesamt 3.453.000 Euro vergeben. Gefördert werden acht Produktionen, sieben Drehbücher, fünf Treatments und die Weiterentwicklung eines Drehbuchs. Zu den glücklichen Empfänger:innen gehören zahlreiche der DFFB verbundene Filmemacher:innen:

 

Produktionsförderung

FREUNDE (AT)
Regie: David Dietl // Förderung: 509.000 Euro
Was macht unser Leben aus? Wenn wir zurückblicken, sind es die gemeinsamen Momente, die in unserer Erinnerung bleiben und uns verbinden. Der Film folgt einer Gruppe von Freunden durch Feste und Niederlagen, durch große Veränderungen und kleine Katastrophen der letzten drei Jahre. Als ihre Freundschaft ins Wanken gerät, geht es für Ellen, Annette, Rolf, Sebastian und Mareike mehr denn je um die Frage, was im Leben wichtig ist – und vor allem wer.

THE TOURIST
Regie: Jan-Ole Gerster // Förderung: 500.000 Euro
Tom, Anfang 40, arbeitet als Tennistrainer in einem All-Inclusive-Hotel auf Fuerteventura. Was auf den ersten Blick wie der Traum vom endlosen Sommer wirkt, ist längst berechenbarer Alltag geworden. Monoton spielt er Woche für Woche hunderte Bälle übers Netz und füllt die Leere mit Alkohol. Erst der Urlaub einer jungen Familie im Resort bringt Bewegung in Toms Routine. Als der Familienvater spurlos verschwindet, begleitet Tom dessen Ehefrau auf der Suche über die Insel.

DER TOD WIRD KOMMEN
Regie: Christoph Hochhäusler // Förderung: 300.000 Euro
Tez tötet für Geld. Der alternde Gangster Charles Mahr heuert sie an, um den Mord an einem seiner Kuriere zu rächen. In Brüssel angekommen, gerät sie in das Dickicht einer Intrige, in der sie selbst zur Gejagten wird. Tez muss sich entscheiden, wessen Werkzeug sie sein möchte

I’LL BE GONE IN JUNE
Regie: Katharina Rivilis // Förderung: 200.000 Euro
September 2001: Auf der Suche nach dem amerikanischen Traum landet Franny, eine 16-jährige Austauschschülerin aus Deutschland, in der Wüste von New Mexico. Dort trifft sie auf den melancholischen Elliott und seltsame Gestalten aller Art. Was können sie tun, um die zerrinnende Zeit aufzuhalten?

 

Drehbuchförderung

BERLIN BRANDENBURG (AT: UCKERMARK)
Autor: Jan-Ole Gerster // Förderung: 30.000 Euro
Marc ist mit Frau und Kind aus Berlin in die Uckermark gezogen und wird dort mit ungeahnten Schwierigkeiten beim Eingliedern in die Dorfgemeinschaft konfrontiert. Eine Komödie über vermeintlich bedrohte Männlichkeit, das Aufeinanderprallen von Städtern und Provinzlern und den großen Graben zwischen Ost und West mehr als dreißig Jahre nach Mauerfall. Das Projekt erhielt bereits FFA-Treatmentförderung.

DIE WÖLFIN
Autorinnen: Franziska Riemann, Daniela Baumgärtl // Förderung: 30.000 Euro Im Krieg werden die knappen Güter geteilt – auch die Männer. In einem kurzen, außergewöhnlichen Moment der Freiheit verstecken zwei Frauen einen verwundeten feindlichen Soldaten im Keller. Ein gefährliches, erotisches Quid pro Quo beginnt.

MIROIRS NO. 3
Autor: Christian Petzold // Förderung: 30.000 Euro
Emily, eine junge Klavierstudentin aus Berlin, weiß nicht weiter. Die Musik, ihr Leben – all das scheint ihr entglitten. Bei einem Autounfall im Berliner Umland stirbt ihr Freund. Emily, wie durch ein Wunder unverletzt, wird von einer fremden Familie aufgenommen. Sie verbringt einige Zeit bei ihr, es entsteht ein Miteinander, Emily blüht auf, wie man so sagt. Und auch die Familie, die man eine unglückliche nennen könnte, blüht mit ihr. Bald aber muss Emily feststellen, dass mit dieser Familie etwas nicht in Ordnung ist.

WEIGHT WATCHERS – FORBIDDEN FRUITS
Autorin: Bianca Gleissinger // Förderung: 25.000 Euro
Die westliche Abnehmkultur prägte im Verlauf eines halben Jahrhunderts drei Generationen von Frauen. Ein autobiografischer Dokumentarfilm mit einer unzuverlässigen Erzählerin.

 

Treatmentförderung

DIE ZÄRTLICHKEIT DER KROKODILE
Autorin: Petra Lüschow // Förderung: 10.000 Euro
Helli, schwarzes Schaf der Familie Gruber, hat blöderweise den alten Hausarzt getötet. Das Gericht hat sie freigesprochen, nur ihre eigenen Verwandten glauben ihr nicht. Gnadenlos beschließt das Familientribunal: Helli soll das Zeitliche segnen. Schwarze Komödie über eine konsequent unter den Teppich gekehrte Familiengeschichte.

IM FLUSS
Autorin: Annika Pinske // Förderung: 10.000 Euro
Auf einem Donaukreuzfahrtschiff auf dem Weg zum schwarzen Meer und begegnen sich Kapitän Niko (39) und Passagierin Else (84). Zwischen Eisbomben, Captain‘s Dinner und den üblichen Touristenattraktionen von Wien, Budapest und Bratislava entwickelt sich zwischen den beiden konträren Charakteren eine zarte Freundschaft, bis Else im Donaudelta verschwindet.

 

Drehbuchentwicklung

ICH BIN VINCENT UND ICH HABE KEINE ANGST
Autorin: Gabriele Simon // Förderung: 70.000 Euro
Der 10-jährige Vincent weiß alles über Survival, für jeden Katastrophenfall ist er optimal vorbereitet. Das hilft ihm leider nicht in der Schule, wo er ständig gehänselt oder verprügelt wird. Deshalb beschließt er, auf der Klassenfahrt in die Wildnis zu verschwinden, wo ihm keiner wehtun kann. Als jedoch eine neue Mitschülerin in seine Klasse kommt und sich mit ihm anfreunden will, steht er vor einem Dilemma: Fasst er den Mut, die Gewaltspirale zu durchbrechen oder bleibt er im Schutz der Wildnis? Die Verfilmung des für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierten Romans erhielt bereits FFA-Drehbuchförderung.

 

Herzlichen Glückwunsch!