Kategorie: Journal

FIRST STEPS Awards 2026: Drei Nomi­nie­run­gen für DFFB-Pro­­jek­­te

Drei Pro­jek­te von Stu­die­ren­den und Absolvent:innen der DFFB wur­den für die FIRST STEPS Awards 2026 nomi­niert. Die Aus­zeich­nung gilt als bedeu­tends­ter und Nach­wuchs­preis für Abschluss­fil­me im deutsch­spra­chi­gen Raum.

In der Kate­go­rie Abend­fül­len­der Spiel­film ist THE PLANT FROM THE CANARIES (B/​R/​M/​P: Ruan Lan-Xi, K: Jona­than Steil) nomi­niert. Der Abschluss­film fei­er­te sei­ne Welt­pre­mie­re beim 78. Locar­no Film Fes­ti­val und erzählt von May, einer Korea­ne­rin Anfang drei­ßig, die nach einer uner­war­te­ten Tren­nung durch schlaf­lo­se Tage in Ber­lin treibt, wäh­rend Erin­ne­run­gen an ihre Jugend in Seo­ul zurück­keh­ren.

Für den Big Audi­ence Award wur­de die rbb-Kopro­duk­ti­on KOSMOPOLITEN (B/​R: Lili­an Maz­bo­uh & Jona­than Deges, K: Jona­than Deges, P: Kla­ra Lie­big, M: Sabri­na Rucker) nomi­niert. Die Komö­die beglei­tet Tho­re, der nach einem Urlaub zu sei­ner Freun­din Alva nach Ber­lin zurück­kehrt und dabei unge­be­te­ne Gäs­te mit­bringt: Bett­wan­zen. Was als Wie­der­se­hen beginnt, ent­wi­ckelt sich zu einer Geschich­te über Nähe, Ekel und das Zusam­men­le­ben in einer Wohn­ge­mein­schaft.

Auch in der Kate­go­rie Dreh­buch ist die DFFB ver­tre­ten: Livia Valen­sise wur­de für das Buch zu INSULA nomi­niert. Das Pro­jekt erzählt von der Neu­ro­wis­sen­schaft­le­rin Mara, die für einen Kon­gress in eine Stadt zurück­kehrt, die sie mit ihrer Kind­heit ver­bin­det. Die Begeg­nung mit einer alten Freun­din kon­fron­tiert sie mit ver­dräng­ten Erin­ne­run­gen und wirft Fra­gen nach Schmerz, Schutz und mensch­li­cher Nähe auf.

Die FIRST STEPS Awards wer­den in ins­ge­samt neun Kate­go­rien ver­ge­ben und sind mit Preis­gel­dern von ins­ge­samt 132.000 Euro dotiert. Die Preis­ver­lei­hung fin­det am 5. Okto­ber 2026 im Ber­li­ner Thea­ter des Wes­tens statt.

Wir allen betei­lig­ten Teams herz­lich zu ihren Nomi­nie­run­gen und wün­schen viel Erfolg bei den FIRST STEPS Awards 2026

BODY OF GLASS beim 74. San Sebas­tián Film­fes­ti­val

Wir freu­en uns bekannt­zu­ge­ben, dass BODY OF GLASS (R: Naë­mi Ada, K: Sel­ma von Pol­heim, M: Ele­na Wei­he, P: Lali­se Mud­da) sei­ne Welt­pre­mie­re beim 74. San Sebas­tián Film­fes­ti­val fei­ern wird. Der DFFB-Abschluss­film wur­de in die renom­mier­te Sek­ti­on New Direc­tors ein­ge­la­den und tritt dort im Wett­be­werb um den Kutx­a­bank New Direc­tors Award an.

BODY OF GLASS erzählt die Geschich­te der Tän­ze­rin Tian, die nach einem gewalt­sa­men Vor­fall aus ihrem Leben in Mar­seil­le flieht. Auf der Suche nach Zuge­hö­rig­keit gerät sie in das Umfeld eines ihr unbe­kann­ten Ver­stor­be­nen, wäh­rend sie zugleich ein fol­gen­schwe­res Geheim­nis mit sich trägt. Der Film unter­sucht Fra­gen von emo­tio­na­ler Abhän­gig­keit, Trau­er und Selbst­be­stim­mung.

Der Film ent­stand als Kopro­duk­ti­on mit Soil­films und Sol­dat Fea­tures. Das Pro­jekt wur­de im Rah­men der Leucht­stoff-Initia­ti­ve von rbb und Medi­en­board Ber­lin-Bran­den­burg geför­dert.

Wir gra­tu­lie­ren dem gesam­ten Team von BODY OF GLASS herz­lich zu die­ser Ein­la­dung und wün­schen eine erfolg­rei­che Welt­pre­mie­re in San Sebas­tián.

I PLANT MY HAND IN THE GARDEN bei der 83. Bien­na­le in Vene­dig

Wir freu­en, dass I PLANT MY HAND IN THE GARDEN (R/​B: Hoda Tahe­ri & Boris Hadži­ja, P: Maxi­mi­li­an Feld­kamp) sei­ne Welt­pre­mie­re bei der 83. Bien­na­le in Vene­dig fei­ern wird. Der DFFB-Abschluss­film von Boris Hadži­ja wur­de in den Haupt­wett­be­werb von Gior­na­te degli Auto­ri ein­ge­la­den, einer der renom­mier­tes­ten Sek­tio­nen des Fes­ti­vals.

Der Film erzählt die Geschich­te von Hoda, einer ira­ni­schen Geflüch­te­ten, die in Ber­lin lebt, und Boris, einem quee­ren Mann aus Ser­bi­en. Gemein­sam beschlie­ßen sie zu hei­ra­ten und ein Kind groß­zu­zie­hen. Wäh­rend fami­liä­re Erwar­tun­gen, büro­kra­ti­sche Hür­den und per­sön­li­che Erfah­run­gen ihre Zukunfts­plä­ne zuneh­mend beein­flus­sen, begin­nen sie zu hin­ter­fra­gen, was Fami­lie eigent­lich bedeu­tet und ob sich neue For­men des Zusam­men­le­bens jen­seits gesell­schaft­li­cher Nor­men ent­wi­ckeln las­sen.

Hoda Tahe­ri und Boris Hadži­ja haben sich an der DFFB ken­nen­ge­lernt. In ihren Stu­di­um rea­li­sier­ten sie bereits vie­le gemein­sa­me Kurz­fil­me, die unter ande­rem beim Locar­no Film Fes­ti­val und beim Inter­na­tio­nal Film Fes­ti­val Rot­ter­dam lie­fen. I PLANT MY HAND IN THE GARDEN ist ihr Lang­film­de­but.

Aus­ge­hend von auto­bio­gra­fi­schen Erfah­run­gen bewegt sich I PLANT MY HAND IN THE GARDEN an der Gren­ze zwi­schen Fik­ti­on und Rea­li­tät. Der Film unter­sucht Fra­gen von Zuge­hö­rig­keit, Fami­lie und Iden­ti­tät und rich­tet den Blick auf Men­schen, die ihren Platz inner­halb bestehen­der gesell­schaft­li­cher Struk­tu­ren neu defi­nie­ren müs­sen.

Wir gra­tu­lie­ren dem gesam­ten Team herz­lich zu die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Ein­la­dung und wün­schen dem Film eine erfolg­rei­che Welt­pre­mie­re in Vene­dig.

Absolvent*innen der DFFB 2026

Wir ver­ab­schie­den eine neue Gene­ra­ti­on talen­tier­ter Filmemacher*innen in die pro­fes­sio­nel­le Film- und Medi­en­welt.

Wir gra­tu­lie­ren den Produktionsabsolvent*innen Leo­nie Schä­fer, Eli­sa­beth Lin­nea Doro­thea Köl­ler, Maxi­mi­li­an Feld­kamp und Maxi­mi­li­an Sei­del; den Regieabsolvent*innen Naë­mi Ada, Lisa Hürt­gen, Alex­an­dra Bal­te­anu, Andrej Gont­cha­rov, Katar­zy­na Hertz-Pacu­ra und Robert Mor­gen­stern sowie den Absolvent*innen der Bildgestaltung/​Kamera Felix Schus­ter, Nor­win Hatsch­bach und Sabi­ne Ball­nat.

Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss ihres Stu­di­ums endet für die Absolvent*innen ein prä­gen­der Abschnitt an der DFFB und zugleich beginnt ein neu­er Weg in der Film- und Medi­en­bran­che. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren haben sie mit Krea­ti­vi­tät, Aus­dau­er und Lei­den­schaft ihre künst­le­ri­schen Hand­schrif­ten ent­wi­ckelt und zahl­rei­che Pro­jek­te rea­li­siert.

Für den neu­en Lebens­ab­schnitt wün­schen wir den jun­gen Produzent*innen, Regisseur*innen und Bildgestalter*innen alles Gute, viel Erfolg und inspi­rie­ren­de Begeg­nun­gen. Mögen sie ihren eige­nen Blick auf die Welt bewah­ren, wei­ter­hin muti­ge Geschich­ten erzäh­len und die Zukunft des Films mit­ge­stal­ten. Wir freu­en uns dar­auf, ihre nächs­ten Schrit­te zu ver­fol­gen. Herz­li­chen Glück­wunsch zum Abschluss!

Erfolg­rei­ches DFFB con­nect: Stu­die­ren­de prä­sen­tie­ren neue Film­pro­jek­te

Beim dies­jäh­ri­gen DFFB con­nect prä­sen­tier­ten Stu­die­ren­de der Aka­de­mie zehn aktu­el­le Pro­jek­te vor Vertreter*innen der Film- und Medi­en­bran­che. In kur­zen Pit­ches stell­ten sie ihre Arbei­ten per­sön­lich vor und gaben Ein­bli­cke in Stof­fe, For­ma­te und künst­le­ri­sche Ansät­ze.

Im Anschluss nutz­ten die Teil­neh­men­den die Gele­gen­heit zum Aus­tausch. In Gesprä­chen und per­sön­li­chen Begeg­nun­gen ent­stan­den neue Kon­tak­te und ers­te Per­spek­ti­ven für mög­li­che Koope­ra­tio­nen und För­de­run­gen.

Die vor­ge­stell­ten Pro­jek­te spie­geln die Viel­falt der Aus­bil­dung an der DFFB wider. Von Seri­en­for­ma­ten bis zu Kino­stof­fen reicht das Spek­trum der Gen­res und Erzähl­for­men – dar­un­ter Dra­ma, Romance, (Super­na­tu­ral) Thril­ler, Dra­me­dy sowie doku­men­ta­ri­sche und hybri­de For­ma­te. Gemein­sam ist den Arbei­ten ihr Inter­es­se an gesell­schaft­lich rele­van­ten The­men und ihre jeweils eige­ne fil­mi­sche Hand­schrift.

Vor­ge­stell­te Pro­jek­te

Bas­ti­an Husa – BIATHLETEN
Ron Roth­schild & Yus­uf Çelik – DIE FILMEINHEIT /​ THE FILM UNIT
Lau­ra Nau­mann – RÜGEN98
Nel­son Algo­me­da & Tanya Tsy­ga­no­va – A MISSING BEAST
Gian Suh­ner – FROM ASHES
Javier Ima­gi­na­rio & Niko­le­ta Kri­ki – THIS HOUSE WILL FALL ON US
Lili­an Maz­bo­uh – KEEPING UP WITH JIN
Maz­lum Demir & Adam El Nab­li – LIKE A VOLCANO
Lucas Mil­ho­mem – REPORTERS
Lau­ra Nau­mann – SWELL

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Pro­jek­ten schrei­ben Sie uns ger­ne an: kommunikation@​dffb.​de

DFFB-Kur­z­­film beim Palm Springs Short­Fest

In NULLSUMMENSPIEL kehrt Heloi­se nach dem Tod ihres Vaters in sei­ne Fir­ma zurück, wo das Erbe in Käl­te ver­le­sen wird. Im Ange­sicht der Anzug­trä­ger schlägt ihre Trau­er in Wut um und sie ent­fes­selt ein absur­des Spiel.

Tri­umph für Fran­ces­co Sos­sai & Ceci­lia Traut­vet­ter bei den David di Donatel­lo Awards 2026

Wir gra­tu­lie­ren Alum­nus Fran­ces­co Sos­sai und Alum­na Ceci­lia Traut­vet­ter herz­lich zum außer­ge­wöhn­li­chen Erfolg ihres aktu­el­len Spiel­films LE CITTÀ DI PIANURA (THE LAST ONE FOR THE ROAD) beim Ita­lie­ni­schen Film­preis, den David di Donatel­lo Awards 2026.

Als gro­ßer Gewin­ner des Abends wur­de der Film mit ins­ge­samt acht Aus­zeich­nun­gen geehrt, dar­un­ter die wich­tigs­ten Prei­se für Bes­ter Film und Bes­te Regie für Fran­ces­co Sos­sai. Wei­te­re Aus­zeich­nun­gen gin­gen unter ande­rem an die Bes­te Pro­duk­ti­on für Ceci­lia Traut­vet­ter & das Pro­du­cer Team, das Bes­te Dreh­buch, den Bes­ten Schnitt sowie Ser­gio Roma­no als Bes­ter Haupt­dar­stel­ler. Mit beein­dru­cken­den 16 Nomi­nie­run­gen ging LE CITTÀ DI PIANURA bereits als Favo­rit ins Ren­nen und wur­de sei­nem Sta­tus als einer der meist­ge­fei­er­ten ita­lie­ni­schen Fil­me des Jah­res mehr als gerecht.

Nach sei­ner gefei­er­ten Pre­mie­re in der Sek­ti­on Un Cer­tain Regard bei den Film­fest­spie­len von Can­nes begeis­tert der Film wei­ter­hin Publi­kum und Kritiker:innen glei­cher­ma­ßen. Vor der Kulis­se des länd­li­chen Vene­ti­en ent­fal­tet sich ein poe­ti­sches und inti­mes Road­mo­vie, das die Atmo­sphä­re, Rhyth­men und emo­tio­na­len Land­schaf­ten des Lebens in der ita­lie­ni­schen Pro­vinz mit gro­ßer Sen­si­bi­li­tät ein­fängt.

Fran­ces­co Sos­sais Erfolg ist ein ein­drucks­vol­ler Beleg für sei­ne unver­wech­sel­ba­re künst­le­ri­sche Hand­schrift und für die muti­ge, inter­na­tio­nal aus­ge­rich­te­te Film­kul­tur, die auch die DFFB för­dert. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat sich Fran­ces­co als eine der span­nends­ten neu­en Stim­men des euro­päi­schen Kinos eta­bliert – die­se Aus­zeich­nung mar­kiert einen wei­te­ren bedeu­ten­den Mei­len­stein in einer außer­ge­wöhn­li­chen Kar­rie­re.

Herz­li­chen Glück­wunsch!

Arse­nal Film­in­sti­tut, Deut­sche Kine­ma­thek und DFFB erneu­ern Koope­ra­ti­on für star­ke Zukunft der Film­kul­tur

Das Arse­nal Film­in­sti­tut e.V., die Deut­sche Kine­ma­thek – Muse­um für Film und Fern­se­hen und die Deut­sche Film- und Fern­seh­aka­de­mie Ber­lin bau­en ihre Zusam­men­ar­beit wei­ter aus. In den zukünf­ti­gen Räum­lich­kei­ten der DFFB unter­zeich­ne­ten die Lei­tun­gen der drei Insti­tu­tio­nen eine Ver­ein­ba­rung, die an die erfolg­rei­che Koope­ra­ti­on im ehe­ma­li­gen Film­haus am Pots­da­mer Platz anknüpft.

Ziel ist es, die Film­kul­tur in Ber­lin nach­hal­tig zu stär­ken, den Aus­tausch zwi­schen Film­schaf­fen­den, Publi­kum und Insti­tu­tio­nen zu för­dern und das audio­vi­su­el­le Erbe sicht­ba­rer zu machen. Trotz künf­tig getrenn­ter Stand­or­te – Arse­nal im silent green, die Kine­ma­thek im E‑Werk und die DFFB ab August auf dem Cam­pus der Ber­lin Decks – soll die enge Zusam­men­ar­beit fort­ge­führt und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den.

Geplant sind gemein­sa­me Pro­jek­te, Ver­an­stal­tun­gen, Nach­wuchs­för­de­rung sowie Koope­ra­tio­nen in Leh­re, For­schung und Archiv­ar­beit. Die Part­ner set­zen damit ein kla­res Zei­chen für eine viel­fäl­ti­ge und zukunfts­ori­en­tier­te Film­kul­tur in Ber­lin.

DFFB Fil­me beim ach­tung ber­lin film­fes­ti­val

Gleich meh­re­re Fil­me von Stu­die­ren­den sind in die­sem Jahr beim ach­tung ber­lin film­fes­ti­val (15.–22. April 2026) ver­tre­ten. Das Fes­ti­val zeigt jähr­lich aktu­el­le Film­pro­duk­tio­nen aus Ber­lin und Bran­den­burg – und macht die Viel­falt sowie die künst­le­ri­sche Stär­ke des regio­na­len Film­schaf­fens sicht­bar.

Den Auf­takt macht der DFFB Abschluss­film MAMBO MATERNICA von Bor­bá­la Nagy (K: Moritz Frie­se, M: László Dunai, P: Mar­ga­ri­ta Ami­neva-Jes­ter, Daria Wich­mann): Sei­ne Deutsch­land­pre­mie­re fei­ert er am 15. April im Kino Colos­se­um – und eröff­net damit fei­er­lich das Fes­ti­val. Im Spiel­film­wett­be­werb erzählt der Film von drei Frau­en in Euro­pa, die an Wen­de­punk­ten ihres Lebens ste­hen und zwi­schen Kin­der­wunsch, Schwan­ger­schaft und gesell­schaft­li­chen Erwar­tun­gen ihren eige­nen Weg zur Selbst­be­stim­mung suchen.

Auch im Doku­men­tar­film ist die DFFB stark ver­tre­ten: A JEWISH PROBLEM von Ron Roth­schild (K: Ron Roth­schild, Juli­en May­er, Fion Mut­ert, Masha Bil­ler, Sina Agha­zadeh, M: Astrid Hoh­le Han­sen, P: Yus­uf Celik) wid­met sich der Fra­ge jüdi­scher Iden­ti­tät in der Gegen­wart und beleuch­tet per­sön­li­che wie gesell­schaft­li­che Per­spek­ti­ven. Einen inti­men Zugang zum The­ma Mut­ter­schaft fin­det Kla­ra Har­den in WOMAN/​MOTHER, der indi­vi­du­el­le Erfah­run­gen im Span­nungs­feld sozia­ler Erwar­tun­gen sicht­bar macht.

Vier wei­te­re Arbei­ten tre­ten im Kurz­film­wett­be­werb an – und zei­gen die Band­brei­te fil­mi­scher Ansät­ze: ALLES WAS WIR WISSEN WOLLEN (R/​B: Julia Ket­el­hut, K: Juli­en May­er, M: Astrid Hoh­le Han­sen, P: Julia Ket­el­hut, Juli­en May­er) kreist um Fra­gen von Wis­sen, Wahr­neh­mung und per­sön­li­cher Ori­en­tie­rung im All­tag. In DAS ARMBAND (R/​B: Ari­na Cher­no­va, Jer­ri Baza­ta, K: Masha Bil­ler, P: Jer­ri Baza­ta, Ari­na Cher­no­va, M: Robert Franz, Ari­na Cher­no­va) wird ein schein­bar klei­nes Objekt zum Aus­gangs­punkt für eine Geschich­te über Erin­ne­rung, Bezie­hun­gen und ver­bor­ge­ne Bedeu­tun­gen. Und PROTAGONIST (R/​B: Natha­lie Seidl, K: Ari Sala­zar, P: Tanya Tsy­ga­no­va, M: Celi­ne Jün­ger) unter­sucht Iden­ti­tät als Spiel zwi­schen Insze­nie­rung und Rea­li­tät. EIN ARM IST EIN ARM IST EIN ARM (R/​B/​M/​P: Bas­ti­an Gascho, K: Sel­ma von Pol­heim Gra­ve­sen) ver­bin­det ein Gespräch zwei­er Freun­din­nen über Kör­per­wahr­neh­mung und Ver­lust mit einem stil­len Bild für Ver­gäng­lich­keit.

Zwi­schen die­sen For­ma­ten posi­tio­niert sich THE PLANT FROM THE CANARIES (R: Ruan Lan-Xi, K: Jona­than Steil) im Wett­be­werb für mit­tel­lan­ge Fil­me. Der Film erzählt in poe­ti­schen Bil­dern von Migra­ti­on, Zuge­hö­rig­keit und der Suche nach Iden­ti­tät.

Pro­duk­tio­nen von Absolvent:innen im Fes­ti­val­pro­gramm

Nicht nur aktu­el­le Stu­die­ren­de, auch Absolvent:innen der DFFB prä­gen das dies­jäh­ri­ge Pro­gramm: Im Spiel­film­wett­be­werb läuft SOLO SHOW (B: Julia Rose Gos­tyn­ski), ein Film über fra­gi­le Selbst­bil­der und deren all­mäh­li­ches Zer­bre­chen. Im mit­tel­lan­gen For­mat rich­tet DIE UNVERZICHTBAREN (R/​B: Flo­ri­an Hoff­mann) den Blick auf jene, deren oft unsicht­ba­re Arbeit das gesell­schaft­li­che Gefü­ge trägt. Und im Kurz­film DADDY, KOMPLEX (R/​B: Mireya Hei­der de Jahn­sen) ste­hen fami­liä­re Prä­gun­gen, Auto­ri­tät und emo­tio­na­le Abhän­gig­kei­ten im Mit­tel­punkt. In der Sek­ti­on Ber­lin Spot­lights ist zudem BALANCE (B/​P: Ina-Lene Din­se) ver­tre­ten, der von einer Vater-Toch­ter-Begeg­nung erzählt, in der Nähe, Distanz und unaus­ge­spro­che­ne Kon­flik­te auf­ein­an­der­tref­fen.

So ent­steht ein viel­stim­mi­ges Bild der Arbei­ten aus der Aka­de­mie: doku­men­ta­risch und fik­tio­nal, kon­zen­triert und expe­ri­men­tier­freu­dig – und eng ver­bun­den mit der Ber­li­ner Film­sze­ne, die es maß­geb­lich mit­prägt.

Die DFFB gra­tu­liert allen betei­lig­ten Film­schaf­fen­den zur Ein­la­dung und wünscht den Fil­men eine erfolg­rei­che Fes­ti­val­aus­wer­tung.