Kategorie: Unkategorisiert

Call for Appli­ca­ti­ons: Diver­se Sto­rytel­ling in Digi­tal Short Form Series

Seri­al Eyes, das post­gra­dua­le Pro­gramm für Serienautor:innen der Deut­schen Film- und Fern­seh­aka­de­mie Ber­lin (DFFB), star­tet im April 2024 die zwei­te Run­de sei­nes Work­shops „Diver­se Sto­rytel­ling in Digi­tal Short Form Series“.

Digi­ta­le Kurz­se­ri­en (auch Webse­ri­en genannt) sind für das Inter­net kon­zi­pier­te Shows mit Epi­so­den von 1 bis 20 Minu­ten Län­ge. Berühm­te Bei­spie­le sind HIGH MAINTENANCE und THE MISADVENTURES OF AWKWARD BLACK GIRL, die bei­de zu Dra­me­dy-Seri­en mit vier bzw. fünf Staf­feln (INSECURE) auf HBO wur­den. Der Work­shop lehrt seri­el­les Erzäh­len und die Tech­nik des kol­la­bo­ra­ti­ven Schrei­bens im Wri­ters‘ Room in ver­dich­te­ter Form, da das Kurz­for­mat im Mit­tel­punkt steht.

Der Work­shop wird von Corin­ne Le Hong in enger Zusam­men­ar­beit mit dem post­gra­dua­le Pro­gramm Seri­al Eyes gelei­tet. Erfah­re­ne Drehbuchautor:innen wie Kat­rin Mer­kel (Seri­al Eyes, Head of Stu­dies), Ste­fa­nie Ren (A THIN LINE), Vik­to­ria So Hee Alz (DRUCK, PARA) sowie Han­no Hack­fort und Bob Kon­rad (4BLOCKS, PARA und KLEO) sind eben­falls Dozie­ren­de des Pro­gramms.

Sechs eng­lisch­spra­chi­ge Teilnehmer:innen wer­den für den Work­shop aus­ge­wählt und dar­in geschult, digi­ta­le Kurz­se­ri­en zu ent­wi­ckeln und im Wri­ters‘ Room zu arbei­ten. Der Work­shop rich­tet sich ins­be­son­de­re an Min­der­hei­ten und Grup­pen, die in der Medi­en­bran­che tra­di­tio­nell unter­re­prä­sen­tiert sind, z. B. BIPoC oder Per­so­nen aus der LGBTQIA*-Community. Vor­he­ri­ge Erfah­rung im Schrei­ben ist erfor­der­lich. Da der Work­shop online statt­fin­det, sind Bewer­bun­gen aus ganz Euro­pa will­kom­men.

Hier gibt es alle Infor­ma­tio­nen zum Work­shop und zur Bewer­bung:

First Steps Awards 2023

Am 08. Okto­ber 2023 wer­den wie­der die FIRST STEPS Awards ver­lie­hen. Der Nach­wuchs­preis ist die bedeu­tends­te Aus­zeich­nung für Abschluss­fil­me von Film­schu­len in den deutsch­spra­chi­gen Län­dern.

Unse­re Alum­na Cla­ra Gerst ist mit der Pro­duk­ti­on des DFFB-Films SPRICH MIT MIR (R/​B: Janin Halisch, B: Han­nah Sio­da, K: Anto­nia Lan­ge, P: Cla­ra Gerst) für den No Fear Award nomi­niert. Die Jury begrün­det ihre Nomi­ne­rung mit ihrem star­ken Durch­hal­te­ver­mö­gen bei den coro­nabe­dingt schwie­ri­gen Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fen und bewun­dert ihre nach­hal­ti­ge und fai­re Arbeits­wei­se.  Unse­re Dau­men für Cla­ra sind gedrückt.

Die Preis­ver­lei­hung wird von DFFB-Alum­na Sara Fazi­lat prä­sen­tiert. Mit dem erfolg­rei­chen Spiel­film NICO (R/​B: Eli­ne Geh­ring, K/​B: Fran­cy Fabritz, P/​B: Sara Fazi­lat) hat Sara 2021 das Stu­di­um an der DFFB abge­schlos­sen. Wir freu­en uns sehr über die­sen wei­te­ren Mei­len­stein und kön­nen die Ver­lei­hung der FIRST STEPS Awards kaum erwar­ten.

Der First Steps Award ist mit ins­ge­samt 119.000 Euro der höchst dotier­te Nach­wuchs­preis und wird jähr­lich in neun Preis­ka­te­go­rien an Regisseur:innen, Produzent:innen, Kame­ra­leu­te und Drehbuchautor:innen von kur­zen, mit­tel­lan­gen und abend­fül­len­den Spiel­fil­men, Doku­men­tar­fil­men und Wer­be­spots sowie an Schaupieler·innen ver­ge­ben.

SLIMANE auf dem San Sebas­ti­an Inter­na­tio­nal Film Fes­ti­val

Die Woche star­tet mit tol­len Neu­ig­kei­ten für den Kurz­film SLIMANE (R/​B: Car­los Perei­ra, K: Karim Marold, P: Car­lot­ta Cor­nehl & Cla­ra Puhl­mann, M: Vanes­sa Hee­ger, SD: Celi­ne Jün­ger). Nach­dem der Film Anfang des Monats in Locar­no sei­ne Welt­pre­mie­re fei­er­te, geht die Fes­ti­val­rei­se fast naht­los wei­ter: Im Sep­tem­ber wird SLIMANE auf dem 71. San Sebas­ti­an Inter­na­tio­nal Film Fes­ti­val gezeigt.

Neben 12 wei­te­ren Kurz­fil­men, läuft SLIMANE im Nest wett­be­werb. In der Sek­ti­on wer­den aus­schließ­lich Fil­me von Film­schu­len aus der gan­zen Welt gezeigt.  Ins­ge­samt wur­den hier über 400 Fil­me von 209 ver­schie­de­nen Film­schu­len ein­ge­reicht. SLIMANE läuft bei Nest als ein­zi­ger deut­scher Film.

San Sebas­ti­an zählt zu einem der bedeu­tends­ten und größ­ten Film­fes­ti­vals Euro­pas. Wir freu­en uns sehr über die­se Neu­ig­kei­ten und wün­schen dem Film­team eine erfolg­rei­che Zeit in Nord-Spa­ni­en.

Zwei DFFB Fil­me in Locar­no

Das Locar­no Film Fes­ti­val, wel­ches vom 02. bis 12. August statt­fin­det, geht die­ses Jahr in sei­ne 76. Aus­ga­be. Es zählt zu einen der ältes­ten Film­fes­ti­vals in Euro­pa. Hun­der­te Fil­me wer­den dort jähr­lich gezeigt und hof­fen auf den Gewinn des begehr­ten Gol­de­nen Leo­par­den.

In die­sem Jahr sind auch zwei DFFB Fil­me mit dabei. Die Kurz­fil­me AS IF MOTHER CRIED THAT NIGHT (R/​B: Hoda Tahe­ri, B: Mag­da­le­na Jacob, K: Lena Thie­mann, P: Julia Rose Gos­tyn­ski, B/​M: Boris Hadži­ja, SD: Vanes­sa Hee­ger) & SLIMANE (R/​B: Car­los Perei­ra, K: Karim Marold, P: Car­lot­ta Cor­nehl & Cla­ra Puhl­mann, M: Vanes­sa Hee­ger, SD: Celi­ne Jün­ger) haben ihre Welt­pre­mie­re in der Sek­ti­on „Par­di di Doma­ni“.

Die Sek­ti­on zeigt aus­drucks­star­ke, poe­ti­sche und inno­va­ti­ve Autor:innen-Filme.Während AS IF MOTHER CRIED THAT NIGHT von Hoda Tahe­ri auf ein­dring­li­che Wei­se von einem um Auf­ent­halts­be­wil­li­gung rin­gen­den Paar erzählt, wid­met sich SLIMANE von Car­los Perei­ra einer dys­to­pi­schen Zukunfts­vi­si­on Deutsch­lands, in der que­e­re Men­schen ihrer Rech­te beraubt, zuneh­mend aus­ge­grenzt und bedroht wer­den.

Wir wün­schen den Film­teams zwei sehr erfolg­rei­che Welt­pre­mie­ren und drü­cken die Dau­men für die Preis­ver­lei­hung!

DFFB-Fil­­me online strea­men!

Immer mal wie­der schaf­fen es Fil­me unse­rer Stu­die­ren­den auf ver­schie­de­ne Strea­ming-Por­ta­le. Die­se möch­ten wir euch natür­lich nicht vor­ent­hal­ten. Fol­gend fin­det ihr eine Aus­wahl an beein­dru­cken­den, emo­tio­na­len und span­nen­den Kurz- und Lang­fil­men, die momen­tan im digi­ta­len Orbit zu sehen sind. Viel Spaß beim Strea­ming-Mara­thon!

HAGAZUSSA (R: Lukas Fei­gel­feld, K: Mari­el Baquei­ro, P: Simon Lubin­ski) erzählt die Geschich­te einer Zie­gen­hir­tin im Alpen­raum des 15. Jahr­hun­derts, die nach dem trau­ma­ti­sie­ren­den Tod ihrer Mut­ter von einer dunk­len Prä­senz aus den alten Wäl­dern heim­ge­sucht wird. Als im psy­cho­ti­schem Wahn lang­sam die Gren­zen von Rea­li­tät und Alp­traum ver­schwim­men, wird sie all­mäh­lich mit dem Bösem in ihr selbst kon­fron­tiert. Der Film ist auf Net­flix & Ama­zon Prime Video ver­füg­bar.

TOUBAB (R: Flo­ri­an Diet­rich, K: Max Preiss) ist ein Film über Bab­tou, der von der Abschie­bung bedroht ist und des­halb sei­nen bes­ten Freund Den­nis hei­ra­tet. Das The­ma „Män­ner­freund­schaft“, das nor­ma­ler­wei­se unter­schwel­lig auf­taucht, steht hier im Mit­tel­punkt: hete­ro­se­xu­el­le Lie­be zwi­schen zwei Män­nern, die ler­nen, ihre Gefüh­le aus­zu­drü­cken. Zu sehen ist der Film auf Net­flix.

In DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN (R: Susan­ne Hein­rich, K: Agnesh Pakoz­di, P: Jana Kreissl) streift die Prot­ago­nis­tin durch die Groß­stadt. Unter­wegs begeg­net sie jun­gen Müt­tern, die ihre Mut­ter­schaft als reli­giö­ses Erwe­ckungs­er­leb­nis fei­ern, fin­det Unter­schlupf bei einem abs­ti­nen­ten Exis­ten­tia­lis­ten, für den Sex „auch nur noch ein Markt“ ist, und war­tet in einer Drag Bar „auf das Ende des Kapi­ta­lis­mus“. Ihr Ver­such, ein Buch zu schrei­ben, schei­tert am ers­ten Satz des zwei­ten Kapi­tels, und sie fin­det kei­nen Platz zwi­schen Kunst­ga­le­rien, Yoga-Stu­di­os und den Bet­ten frem­der Män­ner. Statt sich zu bemü­hen, hin­ein­zu­pas­sen, fängt das Mäd­chen an, ihre Depres­si­on als Poli­ti­kum zu betrach­ten. Ver­fol­ge die gan­ze Geschich­te des melan­cho­li­schen Mäd­chens auf mubi.

Im Dra­ma 1986 (R: Lothar Her­zog, K: Phil­ipp Baben von der Erde, P: Roma­na Janik) über­nimmt eine jun­ge Frau not­ge­drun­gen die kri­mi­nel­len Geschäf­te ihres Vaters, muss dafür aber immer wie­der ins abge­sperr­te Tscher­no­byl fah­ren. Dort ist sie fas­zi­niert von der trü­ge­ri­schen Schön­heit der Zone – doch schon bald scheint ihr Leben kon­ta­mi­niert von einer zer­stö­re­ri­schen Kraft … 1986 ist auf Ama­zon Prime Video ver­füg­bar.

In FAUST 1 SUPERSTAR (R/​P: Min­gus Ball­haus, K/​P: Jide Tom Akin­le­mi­nu) wet­tet der Teu­fel mit Gott, den Kreuz­ber­ger Kel­ler­mu­si­ker Faust vom rech­ten Weg abzu­brin­gen. Faust schreibt einen Hit und ver­liebt sich in das tugend­haf­te Gret­chen. Das Unglück nimmt sei­nen Lauf. Auf Soo­ner ist die­ser tol­le Film zu sehen.

 

Die Aus­wahl wird kon­ti­nu­ier­lich erwei­tert. 

Das war die 72. Ber­li­na­le

Am Sonn­tag kam die Ber­li­na­le nach 11 auf­re­gen­den Fes­ti­val­ta­gen zu einem wohl­ver­dien­ten Ende. Die Prei­se wur­den zwar schon am ver­gan­ge­nen Mitt­woch ver­lie­hen, Inter­es­sier­te hat­ten aber durch die Aus­wei­tung des Publi­kums­ta­ges noch bis zum 20. Febru­ar die Mög­lich­keit, die teil­neh­men­den Fil­me im Kino zu sehen. Zum Abschluss haben wir hier noch ein­mal unse­re Fes­ti­val­high­lights zusam­men­ge­fasst.

 

Neben zwei DFFB-Pro­duk­tio­nen waren in die­sem Jahr auch vie­le Alum­ni-Fil­me im Pro­gramm zu fin­den, von denen einer sogar eine Aus­zeich­nung mit nach Hau­se neh­men konn­te.

Cyril Schäub­lin wur­de von der Encoun­ters Jury für sei­nen Film UNRUEH mit dem Preis für die Bes­te Regie aus­ge­zeich­net.

Und auch NO U‑TURN, gefilmt von Alum­nus Jide Tom Akin­le­mi­nu, freu­te sich über eine loben­de Erwäh­nung der Doku­men­tar­film-Jury.

 

Ein wei­te­res High­light waren natür­lich die Pre­mie­ren zwei­er DFFB-Fil­me.

ALLE REDEN ÜBERS WETTER (R/​B: Anni­ka Pins­ke, K: Ben Bern­hard, P: Lui­se Hau­schild & Anni­ka Pins­ke) fei­er­te, als Teil der Sek­ti­on Pan­ora­ma, Welt­pre­mie­re im aus­ver­kauf­ten Zoo-Palast und konn­te sich danach über zahl­rei­che gute Kri­ti­ken und gro­ße media­le Auf­merk­sam­keit freu­en.

Nur einen Tag spä­ter wur­de RONDO (R/​B/​P: Katha­ri­na Rivi­lis, K: Giu­lia Schel­has) als Teil der Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino im Kino Inter­na­tio­nal urauf­ge­führt und erfreu­te sich auch hier gro­ßer Beliebt­heit.

 

Wir bli­cken auf schö­ne Fes­ti­val­ta­ge zurück und gra­tu­lie­ren allen, die ihre Fil­me hier dem inter­na­tio­na­len Publi­kum prä­sen­tie­ren und sich sogar über eine der begehr­ten Aus­zeich­nun­gen freu­en durf­ten, sehr herz­lich. Bis zum nächs­ten Mal!

„Bes­ter Kurz­film“ für die DFFB beim Preis der deut­schen Film­kri­tik 2021

Am Anfang eines jeden Jah­res wird der Preis der deut­schen Film­kri­tik von Filmkritiker:innen des Ver­bands der deut­schen Film­kri­tik an Fil­me ver­ge­ben, die im vor­an­ge­gan­ge­nen Jahr in den deut­schen Kinos zu sehen waren. Sie kon­kur­rie­ren um 12 Aus­zeich­nun­gen, von denen in die­sem Jahr fünf an die DFFB, bzw. ihre Alum­ni gin­gen.

 

I WANT TO RETURN RETURN RETURN (R/​B: Elsa Rosen­gren, K: Giu­lia Schel­has, P: Mar­ga­ri­ta Ami­neva) wur­de mit dem Preis für den Bes­ten Kurz­film aus­ge­zeich­net. Die Jury begrün­det dies wie folgt:

„Die Vor­stel­lung einer line­ar ver­lau­fen­den Zeit greift in der all­täg­li­chen Erfah­rung meist nicht: Sie wallt sich auf, quillt unstet in alle Rich­tun­gen und rie­selt doch fein­san­dig durch die Fin­ger, sobald man den Moment bewah­ren will. Zeit ist vor allem ein Gefühl – etwa an drü­cken­den Spät­som­mer­ta­gen: I Want to Return Return Return“ zeich­net Kreuz­berg als einen Ort, an dem sich die wider­stre­ben­den Bewe­gun­gen von Nost­al­gie und Auf­bruch in wachs­wei­che 16mm-Bil­der gie­ßen. In doku­men­ta­ri­schem Duk­tus zeigt Elsa Rosen­grens Film war­ten­de Figu­ren, die sich selbst spie­len. Sie spie­len Kiez­ro­man­tik und Kul­tur­clash, Aus­geh­freu­de und gepfleg­te Gries­grä­mig­keit. Es geht weder vor noch zurück. So ver­har­ren die Figu­ren in einem kon­ser­vier­ten Ber­lin­bild, durch das sel­ten die Idee des Fort­schritts zuckt. Stil­si­cher baut Rosen­gren an einem Refle­xi­ons­raum über Gen­tri­fi­zie­rung und Starr­sinn einer zeit­los gewor­de­nen Stadt, der in die­ser Form auch jede ande­re selbst­be­ti­tel­te Kul­tur­me­tro­po­le betref­fen könn­te.

 

Doch auch DFFB-Alum­ni konn­ten sich eini­ge Prei­se sichern.

So wur­den die bei­den Fil­me BORGA und LE PRINCE für ihre Hauptdarsteller:innen aus­ge­zeich­net. Und DAS MÄDCHEN UND DIE SPINNE setz­te sich gleich in zwei Kate­go­rien gegen die ande­ren Nomi­nier­ten durch: Bes­tes Dreh­buch und Bes­ter Schnitt. Die Jury-State­ments dazu sind hier zu fin­den.

 

Wir gra­tu­lie­ren!

Die DFFB beim 17. ach­tung ber­lin Film­fes­ti­val

Nach der pan­de­mie­be­ding­ten ver­scho­be­nen Aus­ga­be vom letz­ten Jahr, fin­det die­ses Jahr das 17. ach­tung ber­lin Film­fes­ti­val wie­der regu­lär im Sep­tem­ber statt. Vom 08. bis 12.09. ist das Ber­li­ner Publi­kum ein­ge­la­den in den Kinos und Frei­licht­büh­nen die­ser Stadt jun­ge, deut­sche Erzäh­lun­gen aus Ber­lin und Bran­den­burg auf der gro­ßen Lein­wand zu erle­ben.

Und wie jedes Jahr freu­en wir uns mit zahl­rei­chen Fil­men dabei zu sein!

Den Beginn macht der dies­jäh­ri­ge Eröff­nungs­film NICO (R/​B: Eli­ne Geh­ring, K/​B: Fran­cy Fabritz, P/​B: Sara Fazi­lat) über eine Frau, die in einen ras­sis­tisch moti­vier­ten Über­fall gerät und dadurch lernt sich selbst zu ermäch­ti­gen.

Eben­falls im Spiel­film­wett­be­werb (außer Kon­kur­renz) zu sehen ist unser Abschluss­film WAS SEHEN WIR, WENN WIR ZUM HIMMEL SCHAUEN? (R/​B: Alex­and­re Kobe­r­id­ze, K: Faraz Fesha­ra­ki, P: Mari­am Shat­berash­vi­li).

In der Sek­ti­on Ber­lin Spot­lights gibt es auch die Mög­lich­keit den Film NOTES OF BERLIN (R: Marie­jo­se­phin Schnei­der, B: Marie­jo­se­phin Schnei­der & Tho­mas Ger­hold, K: Car­men Treichl, P: Cle­mens Köst­lin) auf der gro­ßen Lein­wand zu erle­ben.

Im Wett­be­werb für Mit­tel­lan­ge Fil­me sind wir mit zwei Pro­duk­tio­nen ver­tre­ten: BABY BITCHKA (R: Anna Maria Roz­nows­ka, B: Anna Maria Roz­nows­ka & Tama­ra Erbe, K: Mal­te Sie­pen, P: Tama­ra Erbe) und I WANT TO RETURN RETURN RETURN (R/​B: Elsa Rosen­gren, K: Giu­lia Schel­has, P: Mar­ga­ri­ta Ami­neva).

Und im Kurz­film­wettb­werb zu fin­den sind außer­dem noch die Fil­me: DUC NGYUEN (R: Cla­ra Zoe My-Linh von Arnim, B: Sebas­ti­an Lad­wig, K: Raban Jakob Fried­rich, P: Lucas Thiem & Jan­na Fodor), IN DEUTSCHLAND (R/​P: Chris­toph Mus­hay­i­ja Rath, B: Chris­toph Mus­hay­i­ja Rath & Phil­ipp Sewing, K: Mal­te Sie­pen) und L‚ARABO E LA SANTA (R: Gerald Som­mer­au­er, B/​P: Gnia Leis & Gerald Som­mer­au­er, K: Fran­ciso MeCe).

Wem das noch nicht genug ist, dem kön­nen wir wärms­tens auch die Fil­me unse­rer zahl­rei­chen Alum­ni emp­feh­len! Im Haupt­wett­be­werb zu sehen ist BORGA von York-Fabi­an Raa­be (B: Toks Kör­ner, K: Tobi­as von dem Bor­ne, P: Alex­an­der Wado­uh, Rox­a­na Rich­ters) und im Doku­men­tar­film­wett­be­werb haben wir gleich zwei Fil­me unse­rer Alum­ni – DAS STARKE GESCHLECHT von Jonas Roth­laen­der (P: Luis Sin­ger, Den­nis Schanz), wie auch WHEN A FARM GOES AFLAME von Jide Tom Akin­le­mi­nu.

Und zu guter letzt gibt es noch den Kurz­film REMUS (K: Sabi­ne Ball­nat) von Lucy Ribei­ro.

 

Wie immer gibt es wäh­rend der Fes­ti­val­zeit auch zahl­rei­che Bran­chen­events, dar­un­ter auch das mitt­ler­wei­le vier­te Fil­metz­werk Pitch.  Am Frei­tag, den 10. Sep­tem­ber, wird dort eine Aus­wahl von Drehbuchautor*innen, Regisseur*innen und Producer*innen ihre Film­pro­jek­te im Kino Baby­lon vor Fach­pu­bli­kum vor­stel­len.

 

Alle Infos zu den Fil­men, den Vor­füh­runs­zei­ten und dem Ticket­ver­kauf, wie auch zum Pitch, fin­det ihr in den Ver­lin­kun­gen.

Auf eine span­nen­de Ber­li­ner Fes­ti­val­zeit!

Fünf Prei­se für Stu­die­ren­de und Alum­ni im Rah­men der 71. Ber­li­na­le

Der ers­te Teil der 71. Ber­li­na­le ist fast vor­über und wir dür­fen nun bekannt geben, dass gleich fünf Prei­se an Pro­jek­te mit Betei­li­gung zahl­rei­cher Filmemacher*innen, die an der DFFB in Ber­lin ihr Hand­werk erlernt haben, gegan­gen sind.

 

Beson­ders freu­en wir uns über die Aus­zeich­nung des Inter­na­tio­na­len Ver­ban­des der Film­kri­tik, der unse­rem Abschluss­film WAS SEHEN WIR, WENN WIR ZUM HIMMEL SCHAUEN? (R/​B: Alex­and­re Kobe­r­id­ze, K: Faraz Fesha­ra­ki, P: Mari­am Shat­berash­vi­li & Lui­se Hau­schild) den FIPRESCI Preis der Film­kri­tik für den bes­ten Film im Wett­be­werb der 71. Inter­na­tio­na­len Film­fest­spie­le Ber­lin ver­lie­hen hat.

Aus der Jury­be­grün­dung:

„Unpre­dic­ta­ble in its sto­rytel­ling and its form, this film reli­es on a pre­mi­se that is both magi­cal and fateful and yet also roots its­elf in a beau­tiful­ly natu­ra­li­stic por­trait of memo­rable peo­p­le and their city, Kutai­si. Whe­ther gazing at a kids’ soc­cer game, a sta­tue, or two pairs of feet in a brief acci­den­tal encoun­ter, Alex­and­re Kobe­r­id­ze turns the ordi­na­ry into the poe­tic, the stuff of life touch­ed by cine­ma­tic enchant­ment.“

 

Erfol­ge der Alum­ni

HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE von Regis­seu­rin Maria Speth, bei dem Alum­nus Rein­hold Vor­schnei­der als Kame­ra­mann mit­ge­wirkt hat, wur­de mit dem Sil­ber­ner Bär Preis der Jury aus­ge­zeich­net.

Die Juror*innen der kom­pe­ti­ti­ven Sek­ti­on Encoun­ters haben die Alum­ni Ramon und Sil­van Zür­cher für ihre Arbeit an DAS MÄDCHEN UND DIE SPINNE mit dem Preis für die Bes­te Regie aus­ge­zeich­net. „Die beein­dru­cken­de Aus­füh­rung einer rigo­ro­sen Insze­nie­rung, wel­che die Mehr­deu­tig­keit jeder Figur mit Anmut, Humor sowie Raf­fi­nes­se unter­stützt und letzt­lich die Kom­ple­xi­tät mensch­li­cher Bezie­hun­gen umfasst“, so die loben­de Begrün­dung der Jury. Auch den FIPRESCI Preis für den Bes­ten Film in der Sek­ti­on Encoun­ters konn­ten die bei­den Brü­der mit nach Hau­se neh­men.

Absol­ven­tin Eli­za Pet­ko­va erhielt zudem den Kompagnon–Förderpreis 2021, der von der Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino und Ber­li­na­le Talents ver­ge­ben wird. Die Jury ver­gibt die Aus­zeich­nung für DER ARBEITER an „[…] ein Pro­jekt, das sicht­bar macht, was das herr­schen­de Sys­tem ver­schlei­ert.“ Die Aus­zeich­nung bie­tet neben dem Sti­pen­di­um von 5.000 Euro ein viel­sei­ti­ges Men­to­ring-Pro­gramm.

 

Da die Früh­jahrs­aus­ga­be dem Fach­pu­bli­kum und der Pres­se vor­be­hal­ten war, wird die fei­er­li­che Preis­ver­lei­hung im Rah­men des Ber­li­na­le Sum­mer Spe­cial (9. – 20.06.2021) statt­fin­den.

Wir gra­tu­lie­ren allen Teams vom gan­zen Her­zen und freu­en uns schon auf den Juni und die gro­ße Lein­wand!