UP.GRADE wirkt an 25 Filmen auf der Berlinale mit

Unser Programm UP.GRADE war ebenfalls schon immer eng mit der Berlinale verbunden und viele fragen sich, ob/welche/wie viele Filme mit Beteiligung von UP.GRADE auf der Berline laufen.

Wir sagen: 25! 25 Filme, die von denTeilnehmer*innen, Alumni sowie Dozent*innen gegradet, restauriert oder geschnitten wurden, sind dieses Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin zu sehen:

 

UP.GRADE Alumni

Systemsprenger

Colouristin: Petra Lisson (UP.GRADE 2016-2017)

Wettbewerb

 

Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf

Colourist: Kai Klassen (UP.GRADE 2015-2016)

Berlinale Special

 

My Grandpa is an Alien

Colourist: Fran Sokolić (UP.GRADE 2015-2016)

EFM

 

Dreissig

Colouristin: Magda Nizel (UP.GRADE 2016-2017)

Perspektive Deutsches Kino

 

Kids

Colourist: Artem Stretovich (UP.GRADE 2016-2017)

Generation 14plus

 

Die Einzelteile der Liebe

Colourist: Yves Roy Vallaster (UP.GRADE 2016-2017)

Perspektive Deutsches Kino

 

Ich denke oft an Hawaii

Restaurierung/Re-Grading: Ana Maria Ormaza (UP.GRADE 2018-2019)

Retrospektive

 

Šavovi

Colour Assist/ACES Workflow Supervision: Fran Sokolić (UP.GRADE 2015-2016)

Panorama

 

Erased

Colour Assist/ACES Workflow Supervision: Fran Sokolić (UP.GRADE 2015-2016)

European Film Market

 

The Diary of Diana B.

Colour Assist/ACES Workflow Supervision: Fran Sokolić (UP.GRADE 2015-2016)

European Film Market

 

UP.GRADE Team

Dust

Grading: Dirk Meier (Leiter UP.GRADE)

Perspektive Deutsches Kino

 

Ich war zu Hause, aber

Colourist: Dirk Meier (Leiter UP.GRADE)

Wettbewerb

 

Gli ultimi a vederli vivere

Colourist: Edmond Laccon (Co-Leiter UP.GRADE)

Forum

 

UP.GRADE Dozent*innen

Das Fahrrad

Restaurierung/Re-Grading: Christine Hiam

Retrospektive

 

Malou

Restaurierung/Re-Grading: Christine Hiam

Retrospektive

 

easy love

Colourist: Felix Hüsken

Perspektive Deutsches Kino

 

Searching Eva

Colourist: Felix Hüsken

Panorama Dokumente

 

Monos

Colourist: Laurens Orij

Panorama

 

O Beautiful Night

Colourist: Philipp Orgassa

Panorama

 

Die Grube

Colourist: Tobias Schaarschmidt

Perspektive Deutsches Kino

 

Kız Kardeşler

Schnitt: Cicek Kahraman

Wettbewerb

 

Oray

Colouristin: Fabiana Cardalda

Perspektive Deutsches Kino

 

Fortschritt im Tal der Ahnungslosen

Colouristin: Fabiana Cardalda

Forum

 

Cleo

Colouristin: Fabiana Cardalda

Generation Kplus

 

Armed Lullaby – Ein Kriegswiegenlied

Colouristin: Fabiana Cardalda

Generation Kplus

Angela Schanelec, Max Linz, David Dietl und andere DFFB Alumni auf der Berlinale

Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigen neun Filme mit Beteiligung von DFFB Alumni.

Im Wettbewerb läuft ICH WAR ZUHAUSE, ABER von Absolventin Angela Schanelec. Es ist die Geschichte über eine Mutter und ihren 13jährigen Sohn, der wortlos, nachdem er für eine Woche verschwunden war, nach Hause zurückkehrt.

  • Di, 12.2., 16:00 Uhr, Berlinale Palast (Weltpremiere)
  • Mi, 13.2., 09:30 Uhr, Friedrichstadt-Palast
  • Mi, 13.2., 12:30 Uhr, Haus der Berliner Festspiele
  • Mi, 13.2., 18:00 Uhr, Friedrichstadt-Palast
  • Do 14.2., 15:30 Uhr, Odeon, Berlinale Goes Kiez

 

Alumnus Jonas Weydemann hat den Wettbewerbsbeitrag SYSTEMSPRENGER von Nora Fingscheidt produziert. Im Mittelpunkt des Dramas steht ein neunjähriges Mädchen (Helena Zengel), mit dem alle pädagogischen Systeme überfordert sind.

  • Fr, 08.02., 15:30 Uhr, Berlinale Palast (Weltpremiere)
  • Sa, 09.02., 09:30 Uhr, Friedrichstadt-Palast
  • Sa, 09.02., 12:00 Uhr, Haus der Berliner Festspiele
  • Sa, 09.02., 20:30 Uhr, HAU Hebbel am Ufer (HAU1), Berlinale Talents
  • Do, 14.02., 17:00 Uhr, JVA Plötzensee, Berlinale Goes Kiez (keine Tickets)
  • So, 17.02., 18:30 Uhr, Berlinale Palast

 

Max Linz’ Film WEITERMACHEN SANSSOUCI (Kamera: Carlos Andrés López) feiert seine Weltpremiere im Forum. Dem Institut für Kybernetik und Simulationsforschung droht die Schließung – so das Ausgangsszenario dieser Satire über die Verwandlung des Universitätsbetriebs in eine turbokapitalistische Forschungsmaschinerie.

  • Di, 12.02., 18:30 Uhr, Delphi Filmpalast
  • Mi, 13.02., 13:45 Uhr, CineStar 8
  • Fr, 15.02., 20:00 Uhr, Cubix 9
  • So, 17.02., 19:30 Uhr, Colosseum 1

 

Uli M. Schueppel präsentiert DER ATEM (Kamera: Cornelius Plache) im Panorama. Der Film zeigt eine Ansammlung von existenziellen Erlebnissen aus der Berliner Nacht – Porträtfragmente, die zu einer Komposition zusammenfügt wurden.

  • Mi, 13.02., 21:30 Uhr, Zoo Palast 1
  • Do, 14.02., 12:30 Uhr, CinemaxX 7
  • Fr 15.02., 22:00 Uhr, Colosseum 1
  • Sa 16.02., 20:00 Uhr, International

 

Auch David Dietls Dokumentarfilm BERLIN BOUNCER (Kamera: Eric Ferranti/Raphael Beinder, produziert von Martin Heisler/Gabriele Simon) beschäftigt sich mit der Berliner Nacht und feiert seine Weltpremiere in der Perspektive Deutsches Kino. Die Dokumentation über drei legendäre Berliner Türsteher – Frank Künster, Smiley Baldwin und Sven Marquardt erzählt aus ihrem Leben als Türsteher in der einst geteilten Stadt und der heutigen Club-Metropole.

  • So, 10.02., 22:30, CinemaxX 1,
  • Mo, 11.02., 22:00, Colosseum 1
  • Sa, 16.02., 20:00, CinemaxX 1

 

Außerdem zeigt Ute Aurand ihren Film RASENDES GRÜN MIT PFERDEN im Forum Expanded. RASENDES GRÜN MIT PFERDEN ist eine Sammlung kurzer Beobachtungen und Begegnungen, gefilmt zwischen 1998 und 2018

  • Fr, 8.2., 16:15 Uhr, Kino Arsenal
  • Sa, 9.2., 17:00 Uhr, Werkstattkino des silent green

 

Der 1982 von Ute Aurand und Ulrike Pfeiffer gemeinsam entwickelte Film UMWEG läuft in der Retrospektive.

  • DI, 12.2., 16:30 Uhr, CinemaXX 8
  • MI 13.2., 21:30 Uhr, Zeughauskino

 

Drehbuchabsolventin Ariana Berndl hat zusammen mit Regisseur Xaver Böhm das Drehbuch zu OH BEAUTIFUL NIGHT geschrieben, der Film läuft im Panorama. Obwohl Juri jung ist, wird sein Leben von der Angst zu sterben beherrscht. Nächtliche Panikattacken sind ihm vertraut.

  • Di, 12.02., 20:00 Uhr, International
  • Mi, 13.02., 12:30 Uhr, CinemaxX 7
  • Do 14.02., 22:00 Uhr Colosseum 1
  • Fr, 15.02., 17:45 Uhr, CineStar 3
  • Sa, 16.02., 19:30 Uhr, Zoo Palast 2

 

Die Bildgestaltung zu BORN IN EVIN von Maryam Zaree in der Perspektive Deutsches Kino hat DFFB Absolventin Siri Klug übernommen. Die Kinder, die im berüchtigtsten Gefängnis Irans, dem Evin, geboren und im Westen aufgewachsen sind, wurden Zeugen von Folter, Mord und Menschenrechtsverletzung. Eines dieser Kinder ist die deutsch-iranische Schauspielerin Maryam Zaree. Als sie eines Tages erfährt, selbst im Gefängnis geboren zu sein, begibt sie sich auf die Suche nach anderen Kindern, um auch ihre eigene Geschichte besser zu verstehen.

  • Sa, 09.02., 19:00 Uhr CinemaxX 3
  • So, 10.02., 12:00 Uhr Colosseum 1
  • So 10.02., 20:00 Uhr CinemaxX 1

 

Wir wünschen allen ein fantastisches Kino- und Festivalvergnügen!

DFFB goes Berlinale

In diesem Jahr präsentiert sich die DFFB mit einem umfassenden Programm bei den 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin (7.-17.2.2019). Mit vier Spielfilmen von Studierenden in zwei Sektionen trägt die DFFB zu einem spannenden Festival bei.

So feiert GLI ULTIMI A VEDERLI VIVERE von Sara Summa im Forum seine Weltpremiere. Der Film erzählt die Geschichte von Familie Durati, die in einem abgelegenen Haus inmitten einer weiten, wüstenhaften Landschaft lebt. Einzig eine schmale Straße verbindet ihre Olivenplantage mit der Außenwelt. Ihr ganz normales Tagesgeschäft verdichtet sich in der Wahrnehmung der wissenden Zuschauer*innen zu einem zarten Requiem.

  • Sa, 9.2., 11:00 Uhr, CinemaxX 6 (Press & Industry)
  • So, 10.2., 19:00 Uhr, Delphi (Weltpremiere)
  • Di, 12.2., 22:00 Uhr, CineStar 8
  • Mi, 13.2., 12.30 Uhr & 15:45 Uhr, DFFB Kino (EFM Markt Screening)
  • Do, 14.2., 19:30 Uhr, Colosseum 1
  • So, 17.2., 17:30 Uhr Arsenal 1

 

Auch der DFFB-Abschlussfilm DIE EINZELTEILE DER LIEBE von Miriam Bliese wird während der Berlinale,  in der Sektion Perspektive Deutsches Kino, seine Weltpremiere feiern. Eine Erzählung über Sophie und Georg, die sich einmal geliebt haben. Jetzt sind sie getrennt. In einzelnen Momentaufnahmen zeichnet der Film das lakonische Porträt einer modernen Familie. Eine ernsthafte Trennungskomödie mit Gesangseinlagen.

  • Di, 12.2., 14:00 Uhr, CinemaxX 5 (Press & Industry)
  • Di, 12.2., 19:00 Uhr, CinemaxX 3 (Weltpremiere)
  • Mi, 13.2., 12:00 Uhr, Colosseum
  • Mi, 13.2., 17:30 Uhr, Blauer Stern
  •  Mi, 13.2., 14:00 Uhr, DFFB Kino (EFM Markt Screening)
  • Mi, 13.2., 20:00 Uhr, CinemaxX 1

 

Es gibt einen weiteren Beitrag in der Perspektive Deutsches Kino: Simona Kostovas DREISSIG wird nach seiner erfolgreichen Premiere beim 48. International Film Festival Rotterdam im Januar in dieser Sektion laufen. Der Film erzählt von einer Gruppe von Freunden, die gemeinsam Övünçs Geburtstag feiert. Die Szene wechselt von Tag zu Nacht, während sie durch die Straßen und Bars von Neukölln streifen. Gemeinsam sind sie auf der Suche nach dem Besonderen, das ihnen im Laufe des Tages so schmerzlich gefehlt hat.

  •  Sa, 9.2., 22:30 Uhr, CinemaxX 2 (Press & Industry)
  • Sa, 9.2., 22:30 Uhr, CinemaxX 1 (Deutschland Premiere)
  •  So, 10.2., 22:00 Uhr, Colosseum 1
  •  Mi, 13.2., 9.00 Uhr & 17:10 Uhr, DFFB Kino (EFM Markt Screening)
  •  Sa, 16.2., 12:00 Uhr, Colosseum 1

 

Zusätzlich wird Susanne Heinrichs DFFB-Abschlussfilm DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN, der beim diesjährigen 40. Filmfestival Max Ophüls Preis den Preis für den besten Spielfilm erhielt, als Abschlussfilm der Perspektive Deutsches Kino gezeigt. Es, das melancholische Mädchen, streift auf der Suche nach einem Schlafplatz durch die Stadt, aber zwischen Yogastudios, Kunstgalerien und den Betten Fremder ist kein Platz für sie. Eine postmoderne Komödie in pink und blau.

  • Mi, 13.2., 11:00 Uhr, DFFB Kino (EFM Markt Screening)
  • Closing Film der Perspektive: So, 17.2., 19:00 Uhr, CinemaxX 3

 

Wir freuen uns außerdem, bekannt geben zu können, dass GLI ULTIMI A VEDERLI VIVERE und DIE EINZELTEILE DER LIEBE für den von der Berlinale verliehenen und mit 50.000 Euro dotieren GWFF Preis Bester Erstlingsfilm nominiert sind. Wir drücken die Daumen!

Alumnus Julian Radlmaier erhält sechsstellige Förderung für „Blutsauger“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat Fördergelder für insgesamt zehn Spielfilme und sieben Filmstoffe bewilligt, darunter die Komödie BLUTSAUGER unseres Alumnus Julian Radlmaier.

Aus 31 eingereichten Anträgen auf Produktionsförderung und 49 Anträgen auf Drehbuchförderung suchte Monika Grütters, den Empfehlungen einer unabhängigen Jury folgend, Filmvorhaben heraus, die sie mit insgesamt 4.240.000 Euro fördert.

BLUTSAUGER, eine antifaschistische Strandkomödie über einen russischen Schauspieler, der sich in einen deutschen Vampir verliebt, erhielt 550.000 Euro.

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!

DFFB-Direktor Ben Gibson bei „Der Essayfilm – Sichtbares Denken“ im fsk Kino

Zwischen dem 19. und 21. Oktober findet die Veranstaltung „Der Essayfilm – Sichtbares Denken“ im fsk Kino in Kreuzberg statt. An 3 Tagen wird der Essayfilm – im 20. Jahrhundert durch die Philosophie und die Abstraktion im Dokumentarfilm hervorgebracht – bei vielseitigen Gesprächen, Vorträgen und Filmvorführungen als eigenständige filmische Kunstforum behandelt und vertieft.

Dabei treffen Filmemacher*innen, Denker*innen, Kulturkritiker*innen und Medienvertreter*innen, die sonst oft getrennt in ihren Disziplinen arbeiten, aufeinander. Bei dem spannenden Gespräch zum Thema „Sichtbar werden – sichtbar machen – Festivals und Filmhochschulen als Plattformen für den Essayfilm“ wird auch DFFB-Direktor Ben Gibson vertreten sein. Gemeinsam mit Michael Temple (The Essay Film Festival, London), Ralph Eue (Filmwissenschaftler) und Cecilia Valenti (Medienwissenschaftlerin) wird er über den aktuellen und internationalen Stellenwert des Essayfilms diskutieren und erörtern, inwieweit auch Filmfestivals und Filmschulen das Erbe und die Zukunft des Essayfilms pflegen können.

Das Gespräch findet am Sonntag, den 21. Oktober, ab 15 Uhr statt.

 

Programm

19.10.2018, ab 18 Uhr: www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1295

20.10.2018, ab 15 Uhr: www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1296

21.10.2018, ab 15 Uhr: www.denkerei-berlin.de/kalender/?id=1297

 

Ort

19.–21.10.2018, Denkerei, Oranienplatz 2, 10999 Berlin

fsk Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin

DIE HEILAND – WIR SIND ANWALT – Interview mit Serial Eyes Alumni Jana Burbach und Nikolaus Schulz-Dornburg

Die neue ARD-Serie DIE HEILAND – WIR SIND ANWALT basiert auf der autobiografischen Geschichte einer in Berlin lebenden und blinden Rechtsanwältin, Pamela Pabst. Die Teilnehmer von Serial Eyes 2018/19 interviewten die Autorin Jana Burbach und ihren mitwirkenden Autor Niko Schulz-Dornburg über die Entstehung der Geschichte. Beide Autor*innen haben am Serial Eyes-Programm 2014/15 teilgenommen. Die Serie über eine blinde Anwältin und ihre Assistentin wird dienstags um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Im Interview erzählt Jana Burbach, wie sie während des kreativen Prozesses selbst zur Assistentin von Pamela Pabst wurde. Sie hat sich mehrmals mit der Anwältin getroffen und intensiv mit ihrer Blindheit auseinandergesetzt. Jana Burbach beschreibt, wie unheimlich schwer es war, sich in die Blindheit hineinzuversetzen und zu verstehen, was das Nichtsehenkönnen für ihre Assistentin bedeutet. Doch in der Serie wird man überrascht: Romy Heilands Blindheit ist zwar das Thema – gerade zu Beginn, wenn Ada, die Assistentin, in ihre Aufgaben eingearbeitet werden muss -, doch sie ist vor allem ein ganz normaler Bestandteil von Romys Leben. Der Untertitel der Serie erschließt sich bald: „Anwalt“ sind die beiden Frauen gemeinsam. Es geht um die Teamarbeit der zwei sehr unterschiedlichen und sich ergänzenden Frauen. 

Hier das Interview mit Jana Burbach und Nikolaus Schulz-Dornburg

Reihe mit Filmen von Frauen aus den Jahren um 1968 an der ADK

Die Akademie der Künste stellt Filme und Videos von Frauen um 1968 vor, u. a. von Claudia von Alemann, Maria Lassnig, Niki de Saint Phalle, Yoko Ono. Am Mittwoch, den 28. Oktober, werden diese Arbeiten von Regisseurin Helke Sander präsentiert. Formal und inhaltlich beschäftigen sich diese Filme mit neuen Gebieten der Filmkunst dieser Zeit. Helke Sander hat diese miterlebt. Sie gehörte zu der ersten Studentengeneration an der DFFB 1966 und noch während ihres Filmstudiums und danach hat sie sich aktiv an der Frauenbewegung beteiligt. Sie organisierte das erste internationale Frauenfilmseminar, das 1973 in Berlin stattfand. Sie gründete 1974 die Zeitschrift Frauen und Film, die erste feministische Filmzeitschrift in Europa, die sie bis 1981 herausgab.

In Paris entstand für den WDR der Film DAS IST NUR DER ANFANG, DER KAMPF GEHT WEITER. Eine dichte Dokumentation von Claudia von Alemann über die Ereignisse von 1968, welche die politische Filmarbeit in Kollektiven, an Universitäten und Schulen zeigt. Im Rahmen der Aufklärung und Agitation von Fabrikarbeitern und Bauern. Es geht ganz konkret um den Gebrauch des „Films als Waffe“.

Ebenso zeigt Marias Lassings Werk diese Aufbruchsstimmung in CHANCEN FÜR KREATIVE, PROTOKOLLE 68 aus einer ganz anderen Perspektive. Mit der neuen Darstellung der Frau setzt sich Niki de Saint Phalle auseinander, deren Film ebenso gezeigt wird: „Ich war eine zornige junge Frau, doch gibt es ja viele zornige junge Männer und Frauen, die trotzdem keine Künstler werden. Ich wurde Künstler, weil es für mich keine Alternative gab…“.

Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

Herzlich Willkommen an der DFFB!

Die DFFB begrüßt ihre neuen Studierenden und freut sich auf lebendige Diskussionen, visionäre Filme und neue Akzente im Filmhaus am Potsdamer Platz! Arbeitet hart, habt Spaß und genießt das Filmemachen! Wir sind gespannt auf eure Filme und freuen uns über den talentierten Zuwachs!