Autor: content_manager_nh

Fünf Pro­duk­tio­nen mit DFFB Betei­li­gung bei der Ber­li­na­le 2021

Es ist wie­der soweit: Die 71. Inter­na­tio­na­len Film­fest­spie­le Ber­lin ste­hen in den Start­lö­chern. Pan­de­mie­be­dingt fin­det das Fes­ti­val in die­sem Jahr zwei­ge­teilt mit einem vir­tu­el­len Bran­chen­event im März und ein Publi­kums­fes­ti­val im Juni statt. In die­sen Zei­ten freu­en wir uns um so mehr, dass ful­mi­nan­te Pro­duk­tio­nen mit Betei­li­gung zahl­rei­cher DFFB Alum­ni in den ver­schie­dens­ten Sek­tio­nen zu sehen sein wer­den.

 

Sek­ti­on: Encoun­ters

12 Fil­me, dar­un­ter 7 Debüt­fil­me, wur­den in den Encoun­ters-Wett­be­werb, der die­ses Jahr zum zwei­ten Mal statt­fin­det, ein­ge­la­den.

Einer die­ser Fil­me ist BLUTSAUGER von Juli­an Radl­mai­er, der auf dem Fes­ti­val sei­ne Welt­pre­mie­re fei­ern wird. Gemein­sam mit sei­nen ehe­ma­li­gen Kom­mi­li­to­nen Kirill Kra­sov­ski (Pro­du­cer) und Mar­kus Koob (DoP) hat er die Geschich­te eines mit­tel­lo­sen sowje­ti­schen Flücht­lings, der sich in eine jun­ge, wohl­ha­ben­de deut­sche Vam­pi­rin ver­liebt, die mit ihrer unbe­hol­fe­nen Assis­ten­tin den Som­mer am Meer ver­bringt, auf gan­ze wun­der­vol­le Wei­se zum Leben erweckt. Alex­and­re Kobe­r­id­ze, Regis­seur und jüngst auch Absol­vent der DFFB, steht in Blut­sauger als Haupt­dar­stel­ler vor der Kame­ra.

Mit DAS MÄDCHEN UND DIE SPINNE von Ramon und Sil­van Zür­cher, die bei­de bei uns stu­diert haben, ist ein Film aus der Schweiz um den „Preis für den Bes­ten Film“, die „Bes­te Regie“ sowie den „Spe­zi­al­preis der Jury“ im Ren­nen. Alex­an­der Haß­kerl (DoP) hat den tra­gi­ko­mi­schen Kata­stro­phen­film, eine poe­ti­sche Bal­la­de über Ver­än­de­rung und Ver­gäng­lich­keit, mit der Kame­ra ein­ge­fan­gen.

 

Sek­ti­on: Pan­ora­ma

In die­ser Sek­ti­on wer­det ihr mit Mar­tin Heis­ler auf ein wei­te­res bekann­tes Gesicht sto­ßen. Als Pro­du­cer wirkt er mit an Hen­ri­ka Kulls Spiel­film GLÜCK, der ein­dring­lich von der Lie­bes­ge­schich­te zwei­er Sex­ar­bei­te­rin­nen erzählt. Auch die­ser Film wird im Rah­men der Ber­li­na­le das ers­te Mal zu sehen sein.

 

Sek­ti­on: Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino

Der Doku­men­tar­film WHEN A FARM GOES AFLAME von Alum­nus Jide Tom Akin­le­mi­nu fei­ert sei­ne Welt­pre­mie­re in der „Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino“ und erzählt sehr per­sön­lich vom Dop­pel­le­ben eines Fami­li­en­va­ters und beglei­tet die Figu­ren ein­fühl­sam auf dem Weg der emo­tio­na­len Hei­lung.

JESUS EGON CHRISTUS von David und Saša Vaj­da wer­den in der Per­spek­ti­ve Deut­sches Kino ihre Welt­pre­mie­re fei­ern. Unse­re Stu­den­tin Anto­nia Lan­ge ist die Kame­ra­frau des inti­men Dra­mas über die Ein­sam­keit einer Psy­cho­se und eine Grup­pe Jun­kies auf Ent­zug. 

 

Wir gra­tu­lie­ren unse­ren Stu­die­ren­den und Alum­ni und hof­fen sehr, ganz bald alle Fil­me auf der gro­ßen Lein­wand sehen zu kön­nen!

 

Pho­to Cre­dit: WHEN A FARM GOES AFLAME © Jide Tom Akin­le­mi­nu 

Stu­den­ti­sche Webse­rie „TALES FROM THE BLUE BUS“ jetzt bei ARTE online

„TALES FROM THE BLUE BUS – GESCHICHTEN AUS ACCRA“ erzählt von der tra­gi­schen Rei­se sie­ben Frem­der in einem alten blau­en Bus, der von einer rach­süch­ti­gen Göt­tin mit einem Fluch belegt wur­de. Die afri­ka­nisch-euro­päi­sche Webse­rie wur­de gemein­sam von Stu­die­ren­den der DFFB, dem Natio­nal Film and Tele­vi­si­on Insti­tu­te (Gha­na) und dem Mai­sha Film Lab (Ugan­da) ent­wi­ckelt und pro­du­ziert.

 

Auf der Meta­ebe­ne wird erzählt von den gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen und den damit ver­bun­de­nen per­sön­li­chen Her­aus­for­de­run­gen, mit denen sich gera­de jun­ge Men­schen in West­afri­ka kon­fron­tiert sehen. Die The­men Iso­la­ti­on und Ver­ant­wor­tung zie­hen sich dabei wie ein roter Faden durch alle Fol­gen. Doch die Film­spra­che der Stu­die­ren­den ist jung und roh und kre­iert ein außer­ge­wöhn­li­ches Seh­erleb­nis fern­ab der Kon­ven­tio­nen eta­blier­ter Repor­ta­ge- und Hoch­glanz­pro­duk­tio­nen.

Ent­wi­ckelt wur­de die Serie von 15 stu­den­ti­schen Filmemacher*innen aus Deutsch­land, Gha­na und Ost­afri­ka. In meh­re­ren Deve­lo­p­ment-Work­shops in Gha­na und Ugan­da hat das Team – bestehend aus jun­gen Filmemacher*innen aus Accra, Kam­pa­la und Ber­lin – zusam­men die Geschich­ten wei­ter­ent­wi­ckelt. Für die Umset­zung war ein Show­run­ner aus Ugan­da zustän­dig; die Regie ver­ant­wor­te­ten Stu­die­ren­de aus Gha­na und Ber­lin. Das Film­team vor Ort umfass­te ca. 50 Stu­die­ren­de des NAFTI. Unter­stützt und geför­dert wur­de die Grup­pe vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung und der Deut­schen Wel­le Aka­de­mie.

Und hier geht’s zur Serie – habt viel Ver­gnü­gen!

Abschied von DFFB Alum­nus und Dozent David Slama

Auch die DFFB ver­ab­schie­det sich mit schwe­rem Her­zen von ihrem Alum­nus und ehe­ma­li­gen Dozen­ten David Slama. Der Fil­me­ma­cher ist am 15. Okto­ber im Alter von 74 Jah­ren gestor­ben.

Nach sei­nem Stu­di­um bei Micha­el Ball­haus und Peter Stein an der Deut­schen Film- und Fern­seh­aka­de­mie Ber­lin wirk­te David Slama als Kame­ra­mann an über 80 Spiel- und Fern­seh­fil­men mit und arbei­te­te dabei u.a. mit Luc Bon­dy, Rein­hard Hauff, Harun Faro­cki und Mar­tin Scor­se­se zusam­men. Er zählt zu Recht den den bedeu­tends­ten Kame­ra­män­nern des deutsch­spra­chi­gen Films.

Par­al­lel zu sei­ner künst­le­ri­schen Arbeit unter­rich­te­te David Slama an der DFFB, der Uni­ver­si­tät Ham­burg, der Fach­hoch­schu­le Dort­mund und der Fach­hoch­schu­le Han­no­ver. Seit 2010 war er Pro­fes­sor für Kame­ra an der IFS Köln und Mit­glied der Deut­schen Film­aka­de­mie.

Sei­ne Begeis­te­rung fürs Fil­me­ma­chen und ins­be­son­de­re sein gro­ßes Enga­ge­ment für den Film­nach­wuchs wer­den schmerz­lich ver­misst wer­den.

Infor­ma­ti­on für Stu­di­en­in­ter­es­sier­te

Im kom­men­den Stu­di­en­jahr neh­men wir die neu­en Stu­die­ren­den auf, die der­zeit das Aus­wahl­ver­fah­ren durch­lau­fen. Dabei han­delt es sich um das Bewer­bungs­ver­fah­ren von 2019, wel­ches infol­ge der Coro­na Pan­de­mie unter­bro­chen wer­den muss­te.

Auf­grund der mit­tel­fris­ti­gen Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie wird 2020 kein Bewer­bungs­ver­fah­ren an der DFFB statt­fin­den.

Die­je­ni­gen, die ein Film­stu­di­um an der DFFB zu star­ten beab­sich­ti­gen, fin­den ab Sep­tem­ber 2021 die Bewer­bungs­auf­ga­ben für den Stu­di­en­start im Herbst 2022 auf unse­rer Web­site.

Damit ihr euch vor­ab ein Bild von der DFFB machen könnt, laden wir im Herbst zum digi­ta­len Info-Tag ein: Datum und Pro­gramm wer­den in Kür­ze bekannt gege­ben.

Vie­len Dank für euer Ver­ständ­nis!

Bert­rand Bonel­lo zu Gast im Film­haus am Pots­da­mer Platz

Wir freu­en uns ganz beson­ders, Bert­rand Bonel­lo am 2. Okto­ber im Rah­men einer Mas­ter­class – mode­riert von Chris­toph Hoch­häus­ler und Niko­las Wacker­barth – an der DFFB begrü­ßen zu dür­fen.

Und für alle, deren Hun­ger auf Bonel­lo davon nicht gestillt ist, gilt: ab ins Kino Arse­nal! Hier gibt es vom 2. bis zum 25. Okto­ber unter dem Mot­to „WALK ON THE WILD SIDE“ einen Quer­schnitt sei­nes viel­sei­ti­gen Schaf­fens zwi­schen 1998 und 2020 zu sehen.

Bonel­lo gilt als zen­tra­le Figur des zeit­ge­nös­si­schen fran­zö­si­schen Kinos und ist als eigen­wil­li­ger Autoren­fil­mer inter­na­tio­nal bekannt. Sei­ne Fil­me erzäh­len von Por­no­gra­fie, Pro­sti­tu­ti­on, Mode, Ter­ror, Deka­denz, geschei­ter­ten Uto­pien, jugend­li­chem Auf­be­geh­ren – und vom Fil­me­ma­chen. Dabei neh­men sie ganz ver­schie­de­ne For­men an: Bezie­hungs­dra­ma, Kos­tüm­film, Por­trät, Thril­ler, Kon­zert­do­ku­men­ta­ti­on, Zom­bie-Film. Immer wie­der über­ra­schend ent­wirft Bonel­lo sein Kino von Film zu Film neu, legt sich nicht fest, lässt Bewähr­tes mit Lust am Kon­trast hin­ter sich und geht Risi­ken ein.

Amu­sez-vous bien!

Pho­to Cre­dit: NOCTURAMA, 2016

Soli­da­ri­täts­be­kun­dung der DFFB mit den Stu­die­ren­den und Dozie­ren­den der The­a­­ter- und Film­hoch­schu­le in Buda­pest

Der Aka­de­mi­sche Rat – ver­tre­ten durch Stu­die­ren­de, Dozie­ren­de und Mit­ar­bei­ten­de – der Deut­schen Film- und Fern­seh­aka­de­mie Ber­lin (DFFB) möch­te sei­ne Soli­da­ri­tät mit den Ange­hö­ri­gen der Uni­ver­si­tät für Thea­ter- und Film­kunst in Buda­pest (SZFE) zum Aus­druck brin­gen.

Die Auf­ga­be des Kinos ist eine viel­sei­ti­ge und genaue Ana­ly­se der Welt. Die­se Ana­ly­se ist nur mög­lich, wenn man die Wahr­heit sucht, Fra­gen stellt und Zwei­fel auf­kom­men lässt. Die Grund­vor­aus­set­zung für das Expe­ri­men­tie­ren, das wir Fil­me­ma­chen nen­nen, ist ein Raum, in dem Ver­trau­en und Frei­heit herrscht.

Wir kön­nen nicht schwei­gen, wenn eine so prä­gen­de Film­land­schaft wie die Unga­ri­sche ihrer Zukunft beraubt wird. Ohne die Auto­no­mie der Bil­dung kann Kunst auch nicht auto­nom wer­den. Wir unter­stüt­zen die Unab­hän­gig­keit aller Künstler*innen von jeder vor­herr­schen­den Regie­rung und das Recht jeder Uni­ver­si­tät auf insti­tu­tio­nel­le Auto­no­mie.

          Zum Hin­ter­grund:

An der Uni­ver­si­tät für Film­kunst und Fern­se­hen (SZFE) in Buda­pest beset­zen zur Stun­de die Stu­die­ren­de ihre Uni­ver­si­tät. Sie kämp­fen für ihr Recht, an einer Uni­ver­si­tät stu­die­ren zu dür­fen, die die Unab­hän­gig­keit aller Künstler*innen von einer vor­herr­schen­den Regie­rung und das Recht jeder Uni­ver­si­tät auf insti­tu­tio­nel­le Auto­no­mie respek­tiert. Die­se Rech­te sind aktu­ell gefähr­det. Ab dem 1. Sep­tem­ber wur­de die Uni­ver­si­tät für Thea­ter und Film­kunst in Buda­pest – eine bedeu­ten­de, 155 Jah­re alte Aka­de­mie, Wie­ge und Hei­mat her­aus­ra­gen­der Künst­ler­ge­nera­tio­nen – von einer öffent­li­chen Ein­rich­tung in das Eigen­tum einer „pri­va­ten“ Stif­tung umge­wan­delt. Die neu­en Eigen­tü­mer sind einer­seits ein­fluss­rei­che Per­sön­lich­kei­ten der aktu­el­len Thea­ter- und Film­sze­ne und ande­rer­seits Ver­tre­ter der Ölraf­fi­ne­rie Mol Group des Lan­des, die alle eng mit dem Pre­mier­mi­nis­ter ver­bun­den sind. Der Vor­stand gab ohne vor­he­ri­ge Gesprä­che neue Grün­dungs­be­stim­mun­gen her­aus, die dem Senat der Uni­ver­si­tät alle Ent­schei­dungs­be­fug­nis­se ent­zo­gen. Damit ist die aka­de­mi­sche Auto­no­mie der Insti­tu­ti­on voll­stän­dig zer­stört. Der Senat und die Lei­tung der Uni­ver­si­tät sind zurück­ge­tre­ten, um die­se auto­ri­tä­re Inter­ven­ti­on zu bestrei­ten.

12 Ange­hö­ri­ge der DFFB erhal­ten För­de­rung vom BKM

Wenn das kein Grund zum Fei­ern ist!

Am 15. und 16. Juni 2020 fand die Sit­zung der Jury für Spiel­film­för­de­rung des BKM statt. Den Emp­feh­lun­gen der unab­hän­gi­gen Jury fol­gend, för­dert Staats­mi­nis­te­rin Moni­ka Grüt­ters zahl­rei­che pro­gramm­fül­len­den Spiel­film­vor­ha­ben mit ins­ge­samt 4,74 Mil­lio­nen Euro.

Wir gra­tu­lie­ren sage und schrei­be 12 Ange­hö­ri­gen der DFFB zur Unter­stüt­zung durch das BKM – eine tol­le Sache!

Über eine Pro­duk­ti­ons­för­de­rung freu­en sich unse­re Alum­ni Chris Kraus (15 JAHRE), Ana-Feli­cia Scu­te­ni­cu und Jonas Wey­de­mann (TRANSIT TIMES). Auch das Pro­jekt AUS DEM LEBEN DER ECHSEN unse­res Lei­ten­den Dozen­ten für Regie, Chris­toph Hoch­häus­ler, wird durch das BKM unter­stützt.

Zu den Empfänger*innen der Dreh­buch­för­derng zäh­len unse­re Alum­ni Sara Sum­ma (EIN SICHERER ORT), Emma Rosa Simon und Robert Boh­rer (LA BEAUTÉ HUMAINE), Clau­dia Schae­fer und Sun-Ju Choi (STAATSSCHUTZ), Jonas Roth­laen­der (STURZWELLEN), Susan­ne Hein­rich (UNMÖGLICHE MUTTER) sowie Tho­mas Ars­lan (VERBRANNTE ERDE).

Herz­li­chen Glück­wunsch! Die­se guten Neu­ig­kei­ten machen Hoff­nung, brin­gen neu­en Fahrt­wind und vor allem dür­fen wir in der kom­men­den Zeit also ganz sicher mit einer Men­ge tol­ler abend­fül­len­der Spiel­fil­me rech­nen!

NEXT WAVE PROGRAMME OPEN FOR ADMISSIONS – APPLY NOW!

The chal­lenges for the film indus­try in 2020 are unpre­ce­den­ted. While ever­yo­ne is still adap­ting to the digi­tal revo­lu­ti­on, we find our­sel­ves in the midd­le of the next dis­rup­ti­on by the Covid-19 cri­sis caus­ing a breath-taking acce­le­ra­ti­on of the on-going chan­ges. NEXT WAVE addres­ses the­se chan­ges by focu­sing on emer­ging deve­lo­p­ments in the film indus­try and bey­ond as well as crea­ting our own busi­ness models. The 9‑month inten­si­ve pro­fes­sio­nal trai­ning pro­gram­me run and desi­gned by the DFFB and co-fun­ded by Crea­ti­ve Euro­pe MEDIA and Medi­en­board Ber­lin Bran­den­burg rese­ar­ches cur­rent mar­kets, faci­li­ta­tes inter­di­sci­pli­na­ry dia­lo­gue bet­ween pro­fes­sio­nals and empowers its par­ti­ci­pan­ts to rethink the future of cine­phi­lia and inter­na­tio­nal film mar­kets.

The Dead­line for appli­ca­ti­ons is June 30th 2020! 

 

For the next edi­ti­on we are curr­ent­ly loo­king for young pro­fes­sio­nals from the fields of film mar­ke­ting, sales, dis­tri­bu­ti­on, exhi­bi­ti­on and cura­ti­on. Our main requi­re­ments are rele­vant working expe­ri­ence of three to five years, a crea­ti­ve, col­la­bo­ra­ti­ve and entre­pre­neu­ri­al mind­set and a wil­ling­ness to gain in-depth know­ledge of the indus­try, to build a pro­fes­sio­nal net­work and to deve­lop own stra­te­gies for future film mar­kets. An excel­lent stan­dard of spo­ken and writ­ten Eng­lish is essen­ti­al as all clas­ses are taught in Eng­lish. NEXT WAVE will take on up to 15 Euro­pean par­ti­ci­pan­ts (in excep­tio­nal cases up to three appli­cants from non-Euro­pean count­ries will be accept­ed).

 

Detail­ed infor­ma­ti­on about the pro­gram­me and the appli­ca­ti­on pro­cess can be found on our web­site. If you have any ques­ti­ons, feel free to cont­act us via nextwave@​dffb.​de.

 

Füh­rungs­wech­sel an der DFFB

Führungswechsel an der Deutschen

San­dra Braun über­nimmt mit sofor­ti­ger Wir­kung die Inte­rims-Geschäfts­füh­rung der Deut­schen Film- und Fern­seh­aka­de­mie Ber­lin als Nach­fol­ge­rin von Ben Gib­son. 

Das Kura­to­ri­um der DFFB bestä­tig­te in sei­ner Sit­zung im April 2020 die Ernen­nung von San­dra Braun zur neu­en Inte­rims-Direk­to­rin der DFFB. Sie wird die­se Auf­ga­be zusätz­lich zu ihrer Rol­le als Ver­wal­tungs­lei­te­rin der Aka­de­mie wahr­neh­men. Ein wich­ti­ges Ziel im kom­men­den Jahr wird es sein, eine struk­tu­rel­le Neu­auf­stel­lung der Aka­de­mie zu initi­ie­ren, um auch zukünf­tig die her­aus­ra­gen­de Qua­li­tät der Aus­bil­dung zu wah­ren und vor­an­zu­trei­ben.

San­dra Braun stu­dier­te Rechts­wis­sen­schaf­ten und ver­fügt über einen Mas­ter of Busi­ness Admi­nis­tra­ti­on. Nach Sta­tio­nen bei BBC World­wi­de, Sena­tor Enter­tain­ment und dem Rund­funk Ber­lin-Bran­den­burg ist die 47-Jäh­ri­ge seit Anfang des Jah­res als Ver­wal­tungs­lei­te­rin an der DFFB tätig. Über ihre neue Auf­ga­be sagt San­dra Braun: „Die DFFB gehört zu den füh­ren­den Film­schu­len Deutsch­lands und genießt einen exzel­len­ten Ruf in der Aus- und Wei­ter­bil­dung jun­ger Film­schaf­fen­der. In den nächs­ten Mona­ten liegt ein beson­de­rer Schwer­punkt dar­in, den Lehr­be­trieb der DFFB auch wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie ver­ant­wor­tungs­voll zu gestal­ten und die struk­tu­rel­len und orga­ni­sa­to­ri­schen Vor­aus­set­zun­gen für die lang­fris­ti­ge Aus­schrei­bung einer neu­en Geschäfts­füh­rung vor­zu­be­rei­ten. Ich dan­ke dem Kura­to­ri­um für das Ver­trau­en und freue mich dar­auf, die­sen Pro­zess gemein­sam mit den kom­pe­ten­ten Mit­ar­bei­ten­den, den exzel­len­ten Dozie­ren­den und den enga­gier­ten Stu­die­ren­den der DFFB zu gestal­ten.“

Die Mit­glie­der des Kura­to­ri­ums unter Vor­sitz des Chefs der Senats­kanz­lei Chris­ti­an Gaeb­ler freu­en sich auf die Zusam­men­ar­beit: „San­dra Braun genießt in der Bran­che einen aus­ge­zeich­ne­ten Ruf und es ist ihr inner­halb kür­zes­ter Zeit gelun­gen, wäh­rend des der­zei­ti­gen Not­be­triebs die Wei­chen für die digi­ta­le Leh­re zu stel­len und eine Kul­tur des kon­struk­ti­ven Mit­ein­an­ders an der DFFB zu eta­blie­ren. Ihre Erfah­rung im Film- und Fern­seh­be­reich, ihre Exper­ti­se mit Chan­ge Pro­zes­sen und ihre inter­na­tio­na­le Ver­net­zung sind eine Berei­che­rung für die DFFB. Ich bin davon über­zeugt, dass Frau Braun die Wei­ter­ent­wick­lung der Aka­de­mie inno­va­tiv vor­an­trei­ben, die in der DFFB anste­hen­den Ver­än­de­run­gen mit hoher Kom­pe­tenz steu­ern und die Neu­be­set­zung der Direk­ti­on ab April 2021 mit größ­ter Sorg­falt vor­be­rei­ten wird“, schließt Kura­to­ri­ums­vor­sit­zen­der Chris­ti­an Gaeb­ler.

Wir freu­en uns auf die Zusam­men­ar­beit mit San­dra Braun als neue Geschäfts­füh­re­rin und sind uns sicher, dass sie die DFFB erfolg­reich durch die anste­hen­den Her­aus­for­de­run­gen – auch im Zusam­men­hang mit der Coro­na-Pan­de­mie – navi­gie­ren wird.