DIGI.TALe

Eine Entwicklungsförderung für narrative sowie dokumentarische audiovisuelle Inhalte mit innovativem und experimentellem Charakter.

Was ist DIGI.TALe?

DIGI.TALe wurde 2017 vom Medienboard Berlin-Brandenburg zusammen mit der Filmuniversität Babelsberg und der DFFB entwickelt, um neue Möglichkeiten des filmischen Erzählens zu erforschen, die sich durch die digitalen Produktions- und Distributionstechnologien ergeben.

DIGI.TALe fördert die Entwicklung von narrativen sowie dokumentarischen audiovisuellen Inhalten.

Wichtig ist dabei der innovative und experimentelle Charakter der Projekte:  Von der Webserie oder App bis hin zu narrativen Games oder interaktiven Storyworlds, von Virtual oder Augmented Reality Anwendungen bis hin zu transmedialen Hybridformaten, ganz egal ob für YouTube, Snapchat, Instagram, Facebook oder WhatsApp – alles ist möglich.

 

Projektentwicklung / Einreichung

An dem Projekt können Studierende des Hauptsudiums teilnehmen. Sie entwickeln eine Idee und Inhalt eines Projekts, ein ausgewähltes Medium, das den Content unterstützt sowie einen Finanzierungsplan mit möglichen Branchenpartnern und Koproduzent*innen. Auch die jeweiligen Distributionsstrategien müssen mitbedacht werden, die Auswahl von Plattformen, Social Media Begleitung, Festivaleinreichungen und so weiter.

Ziel ist das Entstehen von potentiell vermarktbaren Inhalten. Und in der Phase der Förderung sollte ein Prototyp entwickelt werden; d.h. rein konzeptuelle Entwürfe können leider nicht gefördert werden.

Über die Projekteinreichungen entscheidet dann eine kleine Jury, die sich aus Vertreter*innen  des Medienboard Berlin Brandenburg, der digitalen Branche sowie der Filmuniversität Potsdam und der DFFB zusammensetzt.

Das Pilotprojekt wurde 2017 erfolgreich gestartet und wird nun fortgeführt.

 

bisherige DFFB-Projekte im Rahmen von DIGI.TALe

2017 haben Henning Wagner und Tobias Gaede, beides Produktionsstudenten, die  interaktive Webserie „United Audience“ entwickelt. Die dabei entstandene erste Folge der Serie „Alienize“ wurde als Prototyp auf der Media Convention Berlin 2017 vorgestellt.

2018 wurden drei Projekte im Rahmen von DIGI.TALe entwickelt und bei der Media Convention von den Studierenden vorgestellt:

  • Klara Harden (Studentin Bildgestaltung) mit „Green City“ (Multimedia Projekt und Community Platform for Green Activism)
  • Sonja Aufderklamm (Studentin Bildgestaltung) und Julia Bruton (Absolventin Produktion) mit „The Matriarx!“ (VR Projekt zur Erfahrbarkeit einer matriarchalen Welt)
  • Christoph Rath (Student Regie) mit “Sind Wir Allein?“ (Serielles interaktives Kurzfilmformat)

2019 sind zwei weitere Projekte im Rahmen von DIGI.TALe gestartet:

  • Stanislav Danylshyn (Absolvent Produktion) und Jesse Mazuch (Student Bildgestaltung) mit „Altes Lager“ (360° Dokumentation)
  • Marijana Verhoef (Studentin Regie) mit „D.O.G.“ (a cyberpunk police adventure game)

 

Das Video zur Media Convention 2018 findet sich hier.

Dr. Grit Köppen

Studienleitung